15 Split Aktie: 19,64 Dollar Puffer zum Limit

Der Nettoinventarwert der Dividend 15 Split Corp. liegt deutlich über der kritischen Dividenden-Grenze. Ein neues Aktienrückkaufprogramm soll den Kurs zusätzlich stützen.

Auf einen Blick:
  • Nettoinventarwert liegt bei 19,64 Dollar
  • Dividendenrendite von rund 13,6 Prozent
  • Neues Aktienrückkaufprogramm genehmigt
  • Fonds setzt auf Stillhaltergeschäfte

Wer bei der Dividend 15 Split Corp. auf regelmäßige Einnahmen setzt, blickt auf eine strikte Grenze. Fällt der Nettoinventarwert unter 15 US-Dollar, entfällt die Dividende für die Class-A-Aktionäre komplett. Aktuell haben Anleger keinen Grund zur Sorge. Der finanzielle Puffer fällt komfortabel aus.

Seit dem 30. Juni notiert die Aktie offiziell ex-Dividende. Das Management überweist das Geld am 10. Juli an die Anteilseigner. Inhaber der Class-A-Aktien erhalten zehn Cent je Anteil. Vorzugsaktionäre kassieren knapp sechs Cent.

Aktives Management liefert Rendite

Das Fonds-Management muss die kritische Schwelle streng im Blick behalten. Zuletzt taxierte das Unternehmen den Nettoinventarwert auf 19,64 Dollar. Das bedeutet einen Abstand von fast fünf Dollar zum Limit. Der Fonds investiert sein Kapital konzentriert in 15 kanadische Dividendentitel. Dazu gehören Finanzschwergewichte wie die Bank of Montreal und die Royal Bank of Canada.

Zum Monatswechsel schloss das Papier bei 8,83 Kanadischen Dollar. Auf diesem Preisniveau beläuft sich die Dividendenrendite auf rund 13,6 Prozent. Um diese enormen Zahlungen zu stemmen, verkauft der Fonds aktiv Kaufoptionen auf seine Bestände. Diese Stillhaltergeschäfte generieren zusätzliche Prämien. Die Historie spricht für sich. Seit dem Start schüttete der Fonds bereits über 41 Dollar je Anteil aus.

Aktienrückkauf als neues Instrument

Das Management verlässt sich jedoch nicht nur auf die Portfoliounternehmen. Die Börse in Toronto hat ein neues Rückkaufprogramm genehmigt. Der Fonds kann ab sofort eigene Aktien vom Markt nehmen und dauerhaft vernichten. Dieser Schritt verringert systematisch den Bewertungsabschlag an der Börse. Damit stützt das Unternehmen den Nettoinventarwert der verbleibenden Papiere aktiv von unten.

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