Neue Allzeithochs werden kommen…

Liebe Leser,

in den vergangenen Tagen gab es manchmal etwas Unsicherheit über den Fortgang der Rallye. Alle scheinbar negativen Zeichen jedoch sind meiner Meinung nach unangebracht. Es gibt kein Anzeichen dafür, dass die vielerorts befürchtete Katastrophe eintreten sollte. Wie stets an dieser Stelle sehen wir uns am besten die Rahmendaten noch einmal an…

Rahmendaten bestens

Die Rahmendaten bleiben an den für uns entscheidenden Märkten schlicht bestens. Ich erinnere hier an die Konjunkturdaten der vergangenen Woche, die den wirtschaftlichen Hintergrund erklären.

  • Das Bruttoinlandsprodukt in Deutschland lag im dritten Quartal mit 0,5 % noch über der Nullgrenze.
  • Die Daten aus der Euro-Zone: 1,2 % Wirtschaftswachstum im dritten Quartal.
  • In den USA, ebenfalls für unsere Wirtschaft relevant, ist das Wirtschaftswachstum im dritten Quartal mit 2,0 % ebenfalls vergleichsweise hoch.
  • Die Arbeitslosenquote in Deutschland wiederum ist mit 5,0 % recht niedrig gewesen.
  • In der Euro-Zone ist die Quote mit 7,5 % zuletzt etwas höher gewesen.
  • In den USA blieb die offizielle Arbeitslosenquote mit 3,6 % niedrig.
  • Die Inflationsrate ist immer noch moderat. In Deutschland lag sie zuletzt bei 1,1 % (im Vergleich zum Jahr zuvor).
  • In der Euro-Zone ist die Inflationsrate mit 0,7 % sogar ausgesprochen niedrig gewesen.
  • Auch in den USA bleibt die Inflationsrate mit 1,8 % im Vergleich niedrig. Niedrige Inflationsraten sprechen dafür, dass die Zinsen nicht allzu schnell stiegen werden.

Damit sind die Aufwärtsbewegungen an den Börsen berechtigt.

Börsenbewertungen sind in Bestform

Doch auch die Börsen stehen in blendender Verfassung am Start, wie die folgenden Daten verdeutlichen.

Börsenkerndaten der wichtigsten Indizes

Diese Daten geben die wirtschaftliche Bewertung an den Börsen wieder. Vergleichen wir einzelne Punkte:

  • Der Dax hat derzeit ein günstiges Kurs-Gewinn-Verhältnis von gut 15.
  • Das KGV wird besonders deshalb als sehr gut betrachtet, weil das Verhältnis zu den Renditen am Anleihemarkt mit -0,04 ausgesprochen günstig ist. Es spricht dafür, dass Sie mit Anleihen kein Geld verdienen werden, während Aktien aus dem Dax noch hinreichend Geld bieten.
  • Auch die Dividendenrendite zeigt an, dass Sie hier gutes Geld verdienen – mit einer jährlichen „Verzinsung“ von gut 3 %.
  • Im Vergleich dazu scheinen der MDax, der TecDax und der SDax etwas teurer zu sein. Die Kurs-Gewinn-Verhältnisse sind etwas zu hoch, die Kurs-Buchwert-Verhältnisse bis auf den SDax deutlich ungünstiger. Zudem kassieren Sie hier weniger Dividendenrendite. Allerdings gilt für alle Indizes, dass diese im historischen Vergleich noch günstig bewertet sind – auch anhand des KBV und der Dividendenrendite – und besonders im Vergleich zu den niedrigen Zinsen.

Sehen wir uns an dieser Stelle die technischen Bewertungen der Indizes an. Diese beruhen auf einer Analyse des GD200, des gleitenden Durchschnittskurses über einen Zeitraum von 200 Tagen. Damit bewerten nicht nur technische Analysten, sondern auch zahlreiche Fonds den Trend. Wenn der Abstand vom Kurs zum GD200 positiv ist, dann liegt ein positiver Trend vor.

Die technischen Daten werde ich dann auch für die anderen Indizes an dieser Stelle diskutieren. Für die deutschen Indizes ist die Situation recht klar:

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  • Der Aufwärtstrend ist trotz der Verluste innerhalb von einer Woche noch immer sehr deutlich. Die Indizes haben mit dem gestrigen Börsentag seit einem Jahr, also nicht seit Jahresbeginn, noch immer ein Plus von über 20 % erzielt.
  • Der GD200 ist mit einem Abstand von jeweils über 5 % hinreichend weit entfernt, um keinen Abwärtstrend befürchten zu müssen.

Zwischenfazit: Die Indizes sind in guter Form. Sie können als ETF-Investor oder als Investor mit „aktiv gemanagten Fonds“ davon profitieren. Dies bestätigen auch die Chartanalysen für zwei der interessanteren Indizes aus Deutschland.

Dax: Seit Jahresbeginn in starkem charttechnischen Aufwärtstrend

Quelle: www.onvista.de, eigene Bearbeitung, bislang Stopp am Allzeithoch

Der Dax ist zudem nach unten gut abgesichert.

Hier sehen Sie, dass der MDax in blendender Verfassung ist. Die Kurse laufen innerhalb eines ausgewachsenen Aufwärtstrendkanals nach oben. Die Unterstützungen in Höhe von 26.000 Punkten greifen – und die Kurse sind zudem aus einem relativ kurzfristigen Aufwärtsdreieck nach oben ausgebrochen.

Auch für diesen Index bietet sich eine Investition an. Ich nenne Ihnen etwas weiter unten die Optionen.

Gehen wir zu den internationalen Indizes und deren Bewertung:

  • Der EuroStoxx 50 ist mit einem KGV von nur 15,2 so günstig wie der Dax.
  • Die US-Indizes sind absolut betrachtet etwas teurer. Die KGVs sind bei fast 19 angekommen – wobei hier der historische Vergleich zählt: Die Bewertung ist historisch betrachtet vergleichsweise günstig.
  • Die Indizes in Frankreich und in Frankreich sind absolut betrachtet noch günstiger als Dax und Co. in Deutschland. Hier ist der Vergleich mit den Renditen allerdings nicht ganz so günstig wie in Deutschland. Weil die Renditen auf Staatsanleihen leicht positiv sind, ist das Verhältnis von KGV Aktien zu KGV Anleihen dort aus Sicht von Aktien-Investoren minimal ungünstiger als bei den deutschen Indizes.
  • Hier sticht besonders die Schweiz hervor. Der SMI ist mit einem KGV von 17,5 zwar etwas teurer als der Dax, aber im Vergleich zu den Staatsanleihen in der Schweiz günstiger. Das KGV-Verhältnis von Aktien zu Anleihen liegt bei -0,11.
  • Schließlich gilt es auch, die US-Indizes im Vergleich zu den Anleihen-Renditen zu bewerten: Hier bleiben Aktien sehr günstig, auch wenn die Anleihenrenditen leicht positiv sind. Das Verhältnis des KGV von Aktien zu Anleihen liegt für die beiden großen Indizes Dow Jones und S&P 500 bei etwa 0,3. Historisch betrachtet sind die Werte wieder „gut“.

Zum Vergleich sehen wir uns auch die Bewertung der technischen Ausgangspositionen an.

  • Die Indizes in den USA sind wie die deutschen Barometer klar im technischen Aufwärtstrend. Der jeweilige GD200 für den Dow Jones oder den S&P 500 (siehe oben) ist positiv. Auch in Frankreich ist der technische Aufwärtstrend stark. Der SMI aus der Schweiz weist einen Abstand von fast 6 % zum GD200 auf. Insofern ist auch dort der Hausse-Modus aktiv.
  • Der Euro Stoxx 50 für die europäischen Indizes insgesamt verläuft auch im Aufwärtstrend. Dies gilt als positives Signal.
  • Schließlich ist der FTSE aus Großbritannien technisch betrachtet in einem leichten Abwärtstrend. Dies wiederum spricht aus dieser Perspektive für fallende Kurse. Daher ist Vorsicht geboten, meinen die Analysten – für diesen Index.

Stärkste Indizes aus dem Ausland

SMI: Stark seit Jahresbeginn

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Quelle: www.onvista.de, eigene Bearbeitung

Auch der SMI bleibt charttechnisch in bester Verfassung. Der Aufwärtsmarsch innerhalb einer Aufwärtstrendgeraden führt zu immer neuen Allzeithochs. Insofern ist auch dieser Index in den kommenden Wochen – auch mit Hinblick auf die wirtschaftlichen Daten – in bester Verfassung. Eine Investition dürfte sich lohnen.

Euro Stoxx 50: Seit Jahresbeginn ebenfalls im starken Aufwärtstrend

Quelle: www.onvista.de, eigene Bearbeitung

Der Euro Stoxx 50 ist vor allem in den vergangenen Wochen wieder deutlich in den Aufwärtstrend zurückgekehrt. Die Notierungen dürften auch in den ersten Monaten des neuen Jahres wieder auf neue Allzeithochs zulaufen. Insofern ist der Euro Stoxx 50 eine Investition wert.

Dow Jones: Seit Jahresbeginn im moderaten Aufwärtstrend

Quelle: www.onvista.de, eigene Bearbeitung

Der Dow Jones ist seit mehr als drei Jahren im charttechnischen Aufwärtstrend. Seit Sommer steigen die Kurse tendenziell wieder deutlicher an. Die nächsten Allzeithochs sind vergleichsweise schnell zu erreichen.

Kursziel für den Dow Jones sind zumindest 30.000 Punkte. Ausgehend davon kann der Index dann im kommenden Jahr – aus charttechnischer Sicht – rasch weiter steigen.

Zwischenfazit: Die genannten Indizes aus Deutschland sowie aus dem Ausland sind aus technischer Sicht, aus statistischer Sicht und aus wirtschaftlicher Sicht (siehe die eingangs genannten Daten) derzeit in erstklassiger Verfassung. Gerade an schwachen Tagen können Sie unverändert „kaufen“.

An dieser Stelle erinnere ich daher an einen ETF auf den Dax und stelle Ihnen einen ETF auf den Euro Stoxx 50 vor.

Der „ComStage DAX UCITS ETF“ ist weiterhin im klaren Aufwärtstrend – gegenüber dem GD200 und dem GD90 (ISIN: LU0378438732)

www.onvista.de, eigene Darstellung

Für den ETF gilt, dass die Kurse in den vergangenen Tagen etwas schwächer geworden sind. Dennoch hat der ETF den GD90 für die mittelfristigen Trends und den GD200 für den langfristigen Trend klar hinter sich gelassen. Deshalb können Sie weiter kaufen. Die Kaufdaten hatte ich vor Wochen genannt:

  • Die Gesamtkostenquote (TER) liegt bei 0,08 %
  • Sie können den ETF an den Börsen erwerben und auch verkaufen. Dafür fallen lediglich die Bankspesen an.
  • Sie können zudem mit den Dividenden rechnen, insofern die Ausschüttungen in diesem Fall direkt an Sie gehen.
  • Die Volatilität (Schwankungsbreite) ist mit 15,15 % in einem Jahr relativ gering.
  • Der maximale Verlust bleibt mi t-9 % bezogen auf ein Jahr recht überschaubar.

Zudem können Sie einen ETF auf den Euro Stoxx 50 erwerben, wenn Sie in den USA bereits investiert sind. Sollte Ihnen ein ETF in den USA empfehlen, kaufen Sie weiterhin den „ComStage S&P 500 UCITS ETF“ (ISIN: LU0488316133).

US-ETF ist günstig:

  • Die Gesamtkostenquote (TER) liegt bei 0,12 %
  • Da es sich um einen ETF handelt, können Sie die Anteile über die Bank an den Börsen kaufen. Dabei zahlen Sie nur geringere Gebühren an die Banken.
  • Die Ausschüttungen des ETF (Dividenden) werden Ihnen direkt ausgezahlt.
  • Die Volatilität (Schwankungsbreite) ist sogar noch geringer als bei anderen ETFs und beträgt mit Blick auf ein Jahr lediglich 15,07 %.
  • In den vergangenen fünf Jahren hat der ETF lediglich einmal – 2018 – mit einem Verlust abgeschnitten. Dieser Verlust ist/war mit -1 % jedoch sehr gering.

Der ETF auf den Euro Stoxx 50 , „iShares Euro Stoxx 50 UCITS ETF (DE), ISIN: DE0005933956, weist gleichfalls beste Daten auf:

  • Die Gesamtkostenquote (TER) beträgt lediglich 0,10 %
  • Auch diesen ETF können Sie über die Bank an den Börsen erwerben.
  • Die Dividenden der Aktien des Indizes werden Ihnen direkt ausgezahlt.
  • Die Volatilität (Schwankungsbreite) beträgt beim Euro Stoxx 50-ETF nur 13,62 % – bezogen auf ein Jahr. Dies ist im Vergleich einer der Bestwerte.

Neu kaufen“: Euro Stoxx 50-ETF „iShares Euro Stoxx 50“, ISIN: DE0005933956

Quelle: www.onvista.de, eigene Bearbeitung

Der „iShares Euro Stoxx 50“ verläuft in einem starken charttechnischen Aufwärtstrend – analog zum Euro Stoxx 50. Diesen ETF können Sie nutzen, um Ihr Depot zu ergänzen.

Ich wünsche Ihnen einen schönen zweiten Adventssonntag.

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