Die Nel ASA-Aktie hat in der laufenden Woche wenig Grund zur Freude. Spätestens seit am Dienstag der Kampf um die Marke bei 1,40 Euro verloren wurde, dürften die Anleger in heller Aufruhr sein. Kurzzeitig war das Papier schon drauf und dran, in den freien Fall überzugehen.
Am Mittwoch ging es zeitweise bis auf 1,26 Euro abwärts und angesichts des Tempos im Abwärtstrend schien es nur eine Frage der Zeit zu sein, bis das 52-Wochen-Tief bei 1,19 Euro erreicht wird. Da dieses mittlerweile die wohl letzte Unterstützung vor dem Sturz ins Bodenlose bildet, wäre das ein denkbar schlechtes Szenario gewesen.
Die Bullen versuchen es nochmal
Am gestrigen Donnerstag gab es aber noch einmal die Erlösung. Mit Zugewinnen von 3,8 Prozent gelang es den Käufern, den Kurs per Handelsschluss immerhin wieder bis auf 1,31 Euro zu hieven. Von einem echten Turnaround ist das noch weit entfernt. Zumindest gibt es aber die vorsichtige Hoffnung auf eine Stabilisierung.
Den Anteilseignern ist nur zu wünschen, dass es zu einer solche kommen wird. Denn ansonsten winkt nach wie vor das angesprochene 52-Wochen-Tief bei 1,19 Euro und darunter würde wenig bis gar nichts die Entwertung zum Pennystock aufhalten.
Die Nel ASA-Aktie bleibt weiterhin unter Druck
Was sich gestern bei der Nel ASA-Aktie abspielte, ist erst einmal nur ein kleiner Erfolg und eine Momentaufnahme. Letztlich steht das Papier weiterhin unter Druck und da es zuletzt keine nennenswerten neuen Signale zu sehen gab, ist auch zunächst damit zu rechnen, dass der Abwärtstrend noch immer aktiv bleibt.
Um den Sturz in die Tiefe zu verhindern, werden die Bullen also noch einmal deutlich nachlegen müssen. Erst oberhalb von 1,50 Euro dürften sie mehr zur Ruhe kommen. Es ist jedoch fraglich, wie unter den aktuellen Voraussetzungen ein Sprung in solche Regionen gelingen soll.
Stand heute, 05. November: Nel ASA – Kaufen, halten oder verkaufen?
Wer in Nel ASA investiert ist oder einen Einstieg prüft, sollte die Lage jetzt neu bewerten. Die Gratis-Analyse vom 05. November gibt die klare Antwort – und zeigt, warum Abwarten gerade jetzt riskanter sein kann, als es wirkt.
