Negativzinsen: Ein Albtraum wird Realität – für uns alle…

Negativzinsen: Ein Albtraum wird Realität – für uns alle…

Stellen Sie sich vor, Sie bekämen nicht mehr nur ausgesprochen wenig Zinsen. Sondern Sie müssten noch Geld dafür zahlen, dass eine Bank das Geld für Sie aufbewahrt. Negative Zinsen. Ein Alptraum für Sparer, den niemand von uns bislang je erlebt hat.

Genau dieses Szenario wird sich in den kommenden Jahren, Monaten und vielleicht schon Wochen für einige von uns abspielen. Die Volksbanken und die Sparkassen denken daran, die Negativzinsen auszuweiten. Bislang sind davon je nach Institut lediglich sehr Vermögende oder aber Unternehmen betroffen: Menschen und Organisationen mit mehreren hunderttausenden von Euro auf dem Konto.

Dies könnte sich Medienberichten zufolge ändern. Die Banken planen teilweise, ab 100.000 Euro, teils sogar direkt und ohne solche Grenzen für alle privaten Kontoinhaber einen möglichen Negativzins einzuführen. Das heißt, Sie zahlen dann eine Strafsteuer oder eine Gebühr, wie auch immer Sie dies nennen. Die Reaktion bei einer flächendeckenden Ausweitung der Negativzinsen dürfte verheerend sein. Ein sogenannter Bankrun.

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Menschen heben Geld ab – in Scharen

So würden die Menschen versuchen, ihr Bargeld zu retten. Lange Schlangen würden sich vor den Schaltern und bei geschlossenen Bankhäusern bieten. Menschen würden versuchen, die Konten zu plündern. Das aber ist nur begrenzt erlaubt – bis zu 100.000 Euro pro Haushalt und Bank. Viele Kunden werden also nicht an ihr Geld kommen – oder nicht vollständig.

Zudem wurde bereits deutlich, dass die Banken in solchen Situationen auch schließen können. Zur Not auch vom Staat, wenn der die Existenz des Euros sichern möchte, solche Verbote kommen. Es wird also darauf ankommen, genau diese Situation zu vermeiden. Wenn ein Bankrun einsetzt, ist es meist schon zu spät.

„Einfach“ das Bargeld abschaffen

Und genau in dieser Situation hatte der Internationale Währungsfonds (IWF) einen guten Einfall. Es wäre besser, das Bargeld gleich ganz zu verbieten, hieß es in einer Studie schon einmal. In den jüngsten Veröffentlichungen wiederum zeigt die Organisation noch deutlicher, dass sie „Negativzinsen“ für uns Private möchte. All dies wiederum funktioniert lediglich dann, wenn das Bargeld abgeschafft wird.

Der IWF gab den Staaten dafür gute Tipps mit. Dazu zählt, erst einmal Vertrauen zu schaffen. Es gehe darum, das Bargeldverbot zunächst konservativ vorzubereiten. Durch extremes Vertrauen, das auf keinen Fall zerstört werden solle. So sollten die Staaten dafür sorgen, dass etwa verdeutlicht würde, ein „Verbot“ sei nicht geplant. Es solle Schritt für Schritt gehen.

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Der erste Schritt wird die Abschaffung der Geldproduktion in verschiedenen Stufen sei: Der 500-Euro-Schein wird schon nicht mehr hergestellt. Zudem denken erste politische Entscheider und Analysten schon darüber nach, dass der Annahmezwang für Bargeld etwa in Deutschland aufgehoben wird. Vielmehr könnten auch EC-Karten oder Kreditkarten ein offizielles – und damit annahmepflichtiges – „Geld“ sein. Das heißt umgekehrt, dass Sie Ihr Bargeld möglicherweise wie zufällig gar nicht mehr nutzen dürfen. Exakt so wird es kommen:

Wer Bargeld hat, wird sich dauerhaft erschwerten Bedingungen anschließen müssen.

Und dann wird immer mehr Geld im elektronischen System liegen. Eingeklemmt hinter Passwörtern und für Sie im Zweifel nicht immer zugänglich. Jede Bewegung, die Sie vollziehen und bei Sie Geld benötigen, wird eine Spur hinterlassen. Das ist praktisch, Sie werden zum fleischgewordenen Mit-Marktforscher. Gepaart mit selbst steuernden Fahrzeugen sind Sie nur noch Teil eines elektronischen Systems.

Dies sind die perfekten Voraussetzungen, um Sie im Zweifel auch zu enteignen. Es reicht ein Knopfdruck, dann ist Ihr Geld weg. Das Geld hat es übrigens vorher bis auf Ihre Einbildung gar nicht gegeben. Denn Geld, das zirkuliert, aber elektronisch ist, entsteht aus dem „Nichts“.

Aus Krediten, die dann den Konten zugeschrieben werden. Das Geld, das Sie dann auf Ihren Konten vermuten, kann jedenfalls per Knopfdruck gesperrt werden. Sie wären komplett abhängig vom System und vom Good-Will des Finanzsystems. Fehlverhalten würde sanktioniert. Vielleicht kämen Sie noch nicht einmal mehr ins Fitness-Studio, weil die Drehkreuze Sie ablehnen….

Kommt es zum Bargeldverbot, weil die Negativzinsen nun auch noch durchgesetzt werden müssen, dann Gnade uns Gott, wie es altmodisch heißt. Dann kommt es zum „Crash“. Für alle und für Sie ganz persönlich.

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