Die Mullen Automotive-Aktie bewegt sich schon seit bald zwei Jahren sehr zuverlässig in die Tiefe, und das teils in einem atemberaubenden Tempo- Für besonders viel Hoffnung konnte die Aktie zuletzt nicht mehr sorgen. Umso mehr wurde sie mit diversen Memes bedacht und gilt in den sozialen Medien gerne mal als Lachnummer. Der Kurs ist in tiefste Pennystock-Gefilde gefallen.
Ab und zu gibt es dann aber doch mal ein Lebenszeichen. In der vergangenen Woche ließ sich beobachten, die der Wert des Titels sich innerhalb kürzester Zeit mehr als verdoppelte. Ausgehend von mageren 0,10 Euro ging es auf noch immer dünne, aber eben deutlich bessere 0,21 Euro in die Höhe.
Mullen Automotive knöpft sich Leerverkäufer vor
Ausschlaggebend dafür dürfte gewesen sein, dass Mullen Automotive bekanntgab, Schritte gegen Leerverkäufer zu prüfen. Darüber berichtete unter anderem „Der Aktionär“. Das Unternehmen sieht sich unter Verweis auf den Barmittelbestand als klar unterbewertet an und vermutet Kursmanipulationen, für die Schadenersatz eingefordert werden soll.
Ob der Konzern damit Erfolg haben wird, lässt sich kaum vorhersagen. Zumindest zeitweise reichte es aber aus, um die Stimmung zu heben. Begleitet wurde das ganze von einem neuen Aktienrückkaufprogramm, wenngleich letzteres keinen bindenden Charakter hat. Die Aktie bleibt da in vielerlei Hinsicht eine luftige Angelegenheit.
Zurück in die Tiefe?
Nichts Neues gab es derweil in Bezug auf fundamentale Entwicklungen bei Mullen zu sehen oder hören. Hier wären Neuigkeiten sehr viel wichtiger, um dem Aktienkurs auf Dauer in Richtung Norden zu verhelfen. So könnte es bei einem kurzen Schluckauf bleiben und die Mullen Automotive-Aktie korrigierte bis zum Handel am Montagvormittag wieder bis auf 0,17 Euro hinunter.
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