Microsoft-Aktie: Zeit für Klartext!

Der Sexismus-Skandal bei Activision Blizzard erfasst die gesamte Gaming-Branche. Nun hat sich Microsoft-Manager Phil Spencer zu diesem sensiblen Thema geäußert.

Diese Nachricht schlug ein wie eine Bombe: Im letzten Jahr wurde bekannt, dass der Staat Kalifornien gegen den Spielepublisher Activision Blizzard eine Klage eingereicht hat. Im Mittelpunkt der staatlichen Klage stehen Vorwürfe wegen systematischer Benachteiligung von Frauen und sexueller Belästigung.

So sollen hochrangige Mitarbeiter der Spieleschmiede Blizzard jahrelang weibliche Angestellte bedrängt haben. Der Unternehmensführung war dies offenbar bekannt. Dennoch unternahm das Blizzard-Management nichts – bis die Klage des Staats Kalifornien eine Reaktion praktisch unausweichlich machte.

Viele sehen in der Causa Blizzard ein Paradebeispiel, wie die Gaming-Branche als Ganzes mit weiblichen Mitarbeitern umgeht. Nun hat Microsoft-Manager Phil Spencer im Gespräch mit der „New York Times“ zu diesem sensiblen Thema Stellung bezogen. Spencer ist bei Microsoft zuständig für die Unterhaltungssparte und damit auch Chef der Konsolenabteilung Xbox.

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Spencer: Microsoft habe bei Kooperation mit Activision Blizzard einige Dinge geändert

Mit Blick auf den Sexismus-Skandal bei Activision Blizzard habe man die Kooperation mit dem Publisher evaluiert und einige Dinge geändert. Allzu tief ins Detail wollte der Manager aber nicht gehen.

Spencer im Wortlaut: „Die Arbeit, die wir speziell mit einem Partner wie Activision leisten, ist etwas, über das ich natürlich nicht öffentlich sprechen werde. Wir haben die Art und Weise, wie wir bestimmte Dinge mit ihnen machen, geändert, und das ist ihnen bewusst.“

Der Xbox-Chef sprach im Interview mit der „New York Times“ übrigens auch den sogenannten „GDC-Tanzparty“-Vorfall an. 2016 hatten Microsoft-Mitarbeiter für die Entwicklermesse „Game Developer’s Conference“ (GDC) Go-go-Tänzerinnen angeheuert, die auf der Bühne eine laut Kritikern allzu offenherzige Vorführung zum Besten gaben. Man bedauere diesen Vorfall, so Spencer.

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Spencer spricht sich für offene Kommunikation in seinen Teams aus

Die „New York Times“ fragte den Manager auch, was man tun könne, um Vorfälle wie bei Activision Blizzard zu vermeiden. Spencer sprach sich hier für eine offene Kommunikation aus. Mitarbeiter sollten stets die Möglichkeit haben, über ihre Erfahrungen in den Teams zu berichten und mögliche Missstände unverzüglich zu melden.

Um das zu erreichen, müsse man Vertrauen schaffen, damit die Mitarbeiter nicht das Gefühl haben, dass sie Konsequenzen befürchten müssen, wenn sie eine solche Meldung abgeben.

Eines jedenfalls dürfte sicher sein: Das Thema wird die Gaming-Branche noch eine lange Zeit beschäftigen.

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