Microsoft-Aktie: Das kam aus dem Nichts!

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Vergleichsweise trocken kündigten der Microsoft-Gründer Bill Gates und seine Frau Melinda kürzlich ihre Scheidung. Gerechnet hatte damit im Vorfeld wohl niemand, über 27 Jahre galt das Ehepaar Gates als Vorzeigeehe. Immerhin scheint ein Rosenkrieg auszubleiben, die Aufteilung des Milliardenvermögens soll über einen Trennungsvertrag erfolgen, welcher der Öffentlichkeit nicht zugänglich ist.

Auf die karitative Bill und Melinda Gates Stiftung soll das Ganze keinerlei Einfluss haben. Die beiden Namensgeber wollen dort in Zukunft sogar weiter zusammenarbeiten. Wenig Informationen gibt es über die Gründe der Trennung und es ist auch nicht damit zu rechnen, dass darüber in Zukunft allzu viel bekannt wird.

Es läuft auch ohne Bill Gates

Auf Microsoft wird das Ehe-Aus noch weniger Einfluss haben, da Bill Gates schon vor langer Zeit aus dem operativen Geschäft zurückgetreten ist. Der von ihm gegründete Konzern entwickelte sich seither blendend und erzielt heute höhere Umsätze und Gewinne als je zuvor.

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Vor allem im Cloud-Geschäft ist man enorm erfolgreich. Mittlerweile verdient der Software-Gigant aus Redmond dort mehr Geld als mit dem einstigen Zugpferd Windows. Alles deutet darauf hin, dass diese Entwicklung sich weiter fortsetzen wird. Klassische Software wir immer weniger nachgefragt und alles verschiebt sich mehr und mehr in Live Services über das Internet.

Ein Schock für die Anleger?

Man möchte fast meinen, dass die Kurverluste von knapp 1,8 Prozent am Dienstag eine Reaktion der Anleger auf die plötzliche Scheidung des Gründers sind. Das dürfte allerdings, wenn überhaupt, nur einen geringen Einfluss gehabt haben.

Die Microsoft-Aktie befindet sich derzeit stattdessen schlicht in einer Phase der Korrektur, nachdem erst vor wenigen Tagen bei 218,45 Euro (mal wieder) ein neues Allzeit-Hoch erreicht werden konnte. Mittlerweile sind die Kurse auf 205,30 Euro abgerutscht, womit die Bullen aber immer noch mehr als genügend Gelegenheiten für eine weitere Rekordjagd haben.

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Microsoft Forum

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(2014) Über ihre ausländischen Tochterunternehmen sind Microsoft und Hewlett Packard offenbar Milli
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eher weniger, dass du ein persönliches Problem mit Gates hast. Wer mag den Typen schon. Aber Microso
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Quelle: tube.querdenken-711.de LInk: https://tube.querdenken-711.de/videos/watch/a63be8b9-e65a-4d66
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