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Meta-Aktie: Ein überfälliger Schritt?

Meta setzt die nächsten 10.000 Mitarbeiter auf die Straße, was einige Beobachter für einen längst überfälligen Schritt halten.

Auf einen Blick:
  • Meta kündigt die nächste Entlassungswelle an.
  • Weitere 10.000 Mitarbeiter müssen ihren Hut nehmen.
  • Der Tech-Investor Keith Rabois hält den Schritt für überfällig.
  • Auch an der Börse kommt die Entscheidung gut an.

Vor wenigen Tagen verkündete Meta die nächste Entlassungswelle, nachdem bereits Ende letzten Jahres 11.000 Angestellte die Facebook-Mutter verlassen mussten. Die nun anstehende Kündigungswelle fällt in ihrem Umfang nur geringfügig kleiner aus. Weitere 10.000 Mitarbeiter des Online-Konzerns müssen demnach ihren Hut nehmen. Außerdem sollen 5.000 noch offene Stellen nicht länger besetzt werden.

Das klingt ein wenig nach Kahlschlag und tatsächlich werden einmal mehr als zehn Prozent der Beschäftigten entlassen. Geht es nach dem Tech-Investor Keith Rabois, ist aber nicht mit spürbaren Folgen abseits der Bilanzen zu rechnen. Denn Rabois machte kürzlich mit Aussagen auf sich aufmerksam, laut denen bei den Tech-Giganten viele Angestellte schlicht nichts zu tun hätten.

Die fetten Jahre sind vorbei

Eingestellten hätten Meta und Co. in den vergangenen Jahren im großen Stil Mitarbeiter, um einerseits die Metrik der Einstellungen in die Höhe zu treiben und andererseits Personal der Konkurrenz vorzuenthalten. So soll es bei Google sogar gestandene Ingenieure gegeben haben, die nichts weiter taten, als an Meetings teilzunehmen.

Es fällt nicht allzu schwer, diesem Narrativ Glauben zu schenken und auch an der Börse wird die neue Entlassungswelle alles andere als negativ angenommen. Die Meta-Aktie konnte in dieser Woche ihre Erholung weiter fortsetzen und sich bis auf 189,14 Euro am Freitagmorgen steigern. Die schweren Verwerfungen der Märkte gingen an dem Titel spurlos vorbei.

Meta Platforms Aktie Chart
1T
1W
3M
6M.
1J
5J
max