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MBB: Infrastruktur-Tochter mit Großauftrag

Über die mittelständische Beteiligungsgesellschaft MBB habe ich an dieser Stelle in den vergangenen Jahren bereits mehrfach berichtet. Heute widmen wir uns einem Tochterunternehmen von MBB, das erst im vergangenen Jahr an die Börse gebracht wurde.

Die Rede ist von der Friedrich Vorwerk SE, die übrigens nichts mit dem Unternehmen Vorwerk zu tun hat, das Staubsauger und Thermomixer vertreibt. Die MBB-Tochter Vorwerk mit Standorten in Tostedt, Wiesmoor, Halle (Saale), Herne, Lüchow und Ketzin ist ein führender Anbieter im Bereich des Pipeline- und Anlagenbaus für Gas-, Strom- und Wasserstoffanwendungen.

Friedrich Vorwerk profitiert im Zuge der Energiewende vom steigenden Investitionsbedarf in die deutsche Energieinfrastruktur. Passend zu dieser Aussage hat das Unternehmen erst vor wenigen Tagen einen spannenden Großauftrag gemeldet.

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Bedeutender Großauftrag für Friedrich Vorwerk

Die Friedrich Vorwerk Group hat den Großauftrag zur Realisierung der Fernwärme-Verbindungsleitung sowie der zugehörigen Blockstation in Bremen mit einem Auftragsvolumen von über 45 Mio. Euro gewonnen und stellt damit die exzellente Technologie- und Umsetzungskompetenz des Unternehmens im Bereich der Fernwärme unter Beweis. Die Umsetzung des umfangreichen Projektes soll bereits Anfang 2022 beginnen.

Fernwärme gilt als wesentlicher Baustein zur nachhaltigen Dekarbonisierung des Gebäudesektors. Daher bietet dieser Bereich erhebliches Potenzial für das Tochterunternehmen von MBB. Bis 2030 soll die Technologie mindestens 30% der Wärmeerzeugung im Gebäudesektor ausmachen. Teilweise wird sogar ein Ausbau auf über 45% als realistisch erachtet.

Insgesamt wird in Deutschland bis 2030 in diesem Bereich mit einem Investitionsbedarf von 33 Mrd. Euro gerechnet. Die MBB-Tochter Friedrich Vorwerk rechnet aufgrund ihrer Kompetenz in diesem Bereich mit einer stark steigenden Nachfrage, wovon auch die MBB-Aktionäre in hohem Maße profitieren würden.

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Darüber hinaus ist Friedrich Vorwerk auch Wasserstoff-Profiteur. Und auch dort ist perspektivisch mit einer sehr hohen Nachfrage zu rechnen. Denn: Die EU rechnet in der Wasserstoffbranche langfristig mit einem Jahresumsatz von 800 Mrd. Euro. Der Wasserstoff-Anteil am Energie-Mix soll ver-25-facht werden!

MBB-Aktie im Fokus

Schauen wir zum Schluss noch auf die MBB-Aktie: Während viele Nebenwerte im laufenden Jahr trotz des freundlichen heutigen Börsentages nach wie vor mit 20% und mehr im Minus liegen, notiert die MBB-Aktie nicht einmal 5% niedriger als zum Jahreswechsel.

Kein Wunder! Denn MBB profitiert sogar von steigenden Zinsen. Das Unternehmen verfügt über eine prall gefüllte Kasse und wird demnächst – wenn die Zinsen endlich steigen – dadurch Zusatzerträge generieren.

Zudem dürfte die „Einkaufsliste“ der MBB-Manager durch die zuletzt gesunkenen Bewertungen länger geworden sein. Daher ist und bleibt die MBB-Aktie nach meinen fundamentalen Berechnungen ein sehr interessantes Investment mit ganz unterschiedlichen Wachstumstreibern (Infrastruktur, Wasserstoff, E-Mobilität und auch IT-Sicherheit).

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