MAX Automation-Aktie: Anleger aufgepasst!

Positive Entwicklung des Unternehmens auch für 2022 erwartet.

PRESSEMITTEILUNG

MAX Automation meldet erfolgreiches Geschäftsjahr 2021 – Positive Entwicklung des Unternehmens auch für 2022 erwartet

* Auftragseingang 32,2% über Vorjahr (Geschäftsjahr 2021: 422,5 Mio. EUR vs. Geschäftsjahr 2020: 319,6 Mio. EUR)

* Auftragsbestand steigt um 35,7% (Geschäftsjahr 2021: 284,2 Mio. EUR vs. Geschäftsjahr 2020: 209,4 Mio. EUR)

* Umsatzerlöse um 13,7% über Vorjahr (Geschäftsjahr 2021: 349,1 mEUR vs. Geschäftsjahr 2020: 307,0 mEUR)

* Operatives Ergebnis vor Steuern, Zinsen und Abschreibungen (EBITDA) verbessert sich weiter auf 25,7 mEUR (Geschäftsjahr 2020: 5,7 mEUR)

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* Ausblick für das Geschäftsjahr 2022: Umsatzsteigerung auf ca. 360,0 mEUR bis 420,0 mEUR und EBITDA zwischen ca. 23,0 mEUR und 29,0 mEUR

Düsseldorf, 17. März 2022 – Die im Prime Standard der Frankfurter Wertpapierbörse notierte MAX Automation SE (ISIN DE000A2DA588) hat sich im Geschäftsjahr 2021 trotz eines herausfordernden Umfelds erfolgreich entwickelt. Die strategische Neuausrichtung und Restrukturierung der MAX-Gruppe wurde konsequent vorangetrieben. Steigende Umsatzerlöse in nahezu allen Segmenten sowie konsequent reduzierte Belastungen im ehemaligen Nicht-Kerngeschäft führten zu einer deutlichen Verbesserung des operativen Ergebnisses (EBITDA).

Durch die Umstrukturierung der MAX-Gruppe zu einer Cashflow-orientierten Finanz- und Beteiligungsholding mit dem Ziel, ein diversifiziertes Portfolio von Unternehmen aufzubauen, die in Cashflow-starken oder wachstumsstarken Nischenmärkten tätig sind, soll das ohnehin schon attraktive Portfolio noch weiter ausgebaut werden. Die bisherigen drei Kerngeschäftsbereiche Process Technologies, Environmental Technologies und Evolving Technologies werden ab dem 1. Januar 2021 in acht operative Segmente umstrukturiert, um die Transparenz für die Aktionäre zu erhöhen.

Medizintechnik, Umwelttechnik und Verpackungsautomation treiben die Nachfrage

Der konsolidierte Auftragseingang der MAX-Gruppe stieg im Geschäftsjahr 2021 um 32,2 % auf 422,5 Mio. EUR (Geschäftsjahr 2020: 319,6 Mio. EUR), getrieben von pandemiebedingten Nachholeffekten und einem wieder anziehenden Investitionsverhalten. Haupttreiber der Nachfrage waren die Segmente MA micro Gruppe, Vecoplan Gruppe und NSM + Jücker, die Lösungen in den Bereichen Medizintechnik, Umwelttechnik und Verpackungsautomatisierung anbieten. In der Dosiertechnik für die Automobilindustrie erreichte die bdtronic-Gruppe fast wieder das Niveau vor der Pandemie. Das Segment Elwema entwickelte sich im Rahmen der Erwartungen. Dagegen hat sich die Auftragslage im Bereich iNDAT bei hohem Preis- und Wettbewerbsdruck weiter verschlechtert. Die Entwicklung im Segment Sonstiges war geprägt von den Arbeiten zur Fertigstellung der letzten Projekte der IWM-Gesellschaften. Insgesamt stieg der Auftragsbestand der MAX-Gruppe zum 31. Dezember 2021 um 35,7 % auf 284,2 Mio. EUR (31. Dezember 2020: 209,4 Mio. EUR).

Reduzierung der Belastungen im ehemaligen Non-Core-Geschäft unterstützt Verbesserung des operativen Ergebnisses

Die Umsatzerlöse der MAX-Gruppe stiegen im Geschäftsjahr 2021 um 13,7% auf 349,1 mEUR (Geschäftsjahr 2020: 307,0 mEUR). In den Segmenten bdtronic Gruppe und Vecoplan Gruppe machte sich der starke Auftragseingang im Jahresverlauf im Umsatz bemerkbar, während die Segmente MA micro Gruppe, NSM + Jücker und AIM Micro sowohl von hohen Auftragsbeständen zum Ende des Vorjahres als auch von einem starken Auftragseingang in 2021 profitierten. Die Segmente Elwema und iNDAT sowie das Segment Sonstige verzeichneten erwartungsgemäß Umsatzrückgänge. Verzögerungen in den Lieferketten konnten in den meisten Segmenten im Laufe des Jahres weitgehend aufgeholt werden.

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Im abgelaufenen Geschäftsjahr 2021 erzielte die MAX-Gruppe eine nahezu Verfünffachung des operativen Ergebnisses vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) auf 25,7 Mio. EUR (Geschäftsjahr 2020: 5,7 Mio. EUR). Positiv auf das Ergebnis wirkten sich auch die überplanmäßige Fertigstellung der letzten Projekte der IWM-Gesellschaften im Segment Sonstiges und die damit verbundenen Auflösungen von Rückstellungen aus. Der Einfluss steigender Materialkosten wurde in allen Segmenten beherrscht. Das Segment NSM + Jücker profitierte bei steigendem Umsatz von einem erhöhten Anteil an Projekten im ertragsstärkeren Bereich der Verpackungsautomation. Im Segment MA micro führte ein höherer Anteil an Neuanlagen im Bereich Tip&Cup-Technologie erwartungsgemäß zu einem niedrigeren Betriebsergebnis als im Vorjahr. Das Gruppensegment bdtronic erzielte mit höheren Umsätzen in der Dosiertechnik und weiterhin hochprofitablen Projekten eine deutliche Steigerung des EBITDA. Das Segment Vecoplan-Gruppe leistete mit einem erneuten Rekordergebnis erneut den größten Beitrag zum Gesamtergebnis der MAX-Gruppe. Das Segment Elwema konnte den eingeleiteten Turnaround-Prozess erfolgreich fortsetzen und ein deutlich verbessertes Ergebnis erzielen. Negativ entwickelte sich lediglich das Segment iNDAT. Hier weiteten sich die Verluste bei ungünstiger Auftragslage insbesondere durch Mehraufwendungen in laufenden Projekten trotz des eingeleiteten Turnaround-Prozesses aus.

Die MAX-Gruppe verzeichnete im Geschäftsjahr 2021 einen operativen Cashflow von 27,7 Mio. EUR (Geschäftsjahr 2020: 32,0 Mio. EUR). Bei einem leicht negativen Jahresergebnis resultierte der Zufluss insbesondere aus hohen Anzahlungen von Kunden. Die Nettoverschuldung zum 31. Dezember 2021 verringerte sich um 13,3 % auf mEUR 73,9 (31. Dezember 2020: mEUR 85,3) und das Working Capital ging zurück. Die liquiden Mittel sanken auf 30,2 Mio. EUR (31. Dezember 2020: 47,7 Mio. EUR), was vor allem auf die weitere Rückzahlung von Verbindlichkeiten aus dem Konsortialkredit zurückzuführen ist. Die Liquiditätslage der MAX-Gruppe gewährleistet weiterhin eine ausreichende Flexibilität mit einer spürbaren Reduzierung der Nettoverschuldung im Vergleich zu 2020.

Ausblick für 2022

MAX Automation geht davon aus, im Geschäftsjahr 2022 Umsatz und Ergebnis steigern zu können, sofern die Auswirkungen der COVID-19 Pandemie geringer ausfallen und sich die Engpässe in der Lieferkette nicht ausweiten.

Wir haben ein herausforderndes Jahr gut und erfolgreich gemeistert. Weitere Einflüsse durch die COVID-19-Pandemie, globale Engpässe in den Lieferketten und steigende Rohstoffpreise stellten die Unternehmen vor große Herausforderungen. Dennoch verzeichneten wir eine erfreuliche Geschäftsentwicklung mit einem deutlich höheren Auftragseingang. Wir haben die Umstrukturierung der MAX-Gruppe zu einer Cashflow-orientierten Finanz- und Beteiligungsholding erfolgreich vorangetrieben und sind unserem Ziel, ein diversifiziertes Portfolio attraktiver Unternehmen in Nischenmärkten mit hohem Cashflow und Wachstumspotenzial aufzubauen, einen großen Schritt näher gekommen. Unsere Portfoliounternehmen sind in zukunftssicheren Branchen gut positioniert und bedienen Makrotrends wie E-Mobilität, Gesundheit, Nachhaltigkeit und Automatisierung. Im Jahr 2022 werden wir die strategische Neuausrichtung der MAX-Gruppe weiter vorantreiben. Wir wollen unsere bereits starke Gruppe durch organisches und anorganisches Wachstum weiterentwickeln, und die bereits weitgehend abgewickelten Aktivitäten, die uns mit Verlusten belastet und das Ergebnis beeinträchtigt haben, werden der Vergangenheit angehören. Wir werden unsere Portfoliounternehmen auch im Jahr 2022 mit gezielten Maßnahmen zur Steigerung der Profitabilität ausrichten“, so Dr. Christian Diekmann, Geschäftsführender Direktor und CEO/CFO der MAX Automation SE.

Unter der Annahme, dass die aktuelle Situation in der Ukraine und mögliche Sanktionen keinen signifikanten Einfluss auf die wirtschaftliche Entwicklung des Konzerns haben, ist MAX Automation angesichts des aktuellen Auftragsbestandes zuversichtlich für das Geschäftsjahr 2022 und erwartet eine weiterhin gute Nachfrage. Unter Berücksichtigung der unsicheren gesamtwirtschaftlichen Entwicklung, insbesondere möglicher Lieferengpässe und Preissteigerungen bei Rohstoffen, rechnet MAX Automation für das Geschäftsjahr 2022 mit einem Umsatzanstieg zwischen ca. 360,0 mEUR und 420,0 mEUR. Für das operative Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) der MAX-Gruppe erwartet der Vorstand unter Berücksichtigung der Liquidationskosten von aiNDAT eine Bandbreite von ca. 23,0 mEUR bis 29,0 mEUR.

Detaillierte Finanzinformationen

Der Jahresfinanzbericht für das Geschäftsjahr 2021 der MAX Automation SE steht unter https://www.maxautomation.com/en/investor-relations/financial-reports/ zum Download bereit.

Kontakt: Marcel Neustock Investment Management Telefon: +49 – 211 – 9099 110 investor.relations@maxautomation.com www.maxautomation.com

Kontakt für Medienvertreter: Susan Hoffmeister CROSS ALLIANCE communication GmbH Telefon: +49 – 89 – 125 09 03 33 sh@crossalliance.de www.crossalliance.de

Über MAX Automation SE Die MAX Automation SE mit Sitz in Düsseldorf ist eine mittelständische Finanz- und Beteiligungsgesellschaft, die sich auf das Management und den Erwerb von Beteiligungen an Wachstumsunternehmen in Nischenmärkten konzentriert. Das derzeitige Unternehmensportfolio besteht aus zehn Portfoliounternehmen und ggf. deren Tochtergesellschaften, die ein diversifiziertes Portfolio technologisch komplexer Maschinen, Anlagen und integrierter Automatisierungslösungen sowie komplementäre Dienstleistungen wie Beratung, Produktionsunterstützung, Wartung und Instandhaltung für ihre Kunden im In- und Ausland entwickeln, herstellen und vertreiben. Die Produkte und Lösungen der Portfoliounternehmen werden in verschiedenen Endindustrien und für zahlreiche industrielle Anwendungen eingesetzt, darunter die Automobil-, Elektronik-, Recycling-, Rohstoffverarbeitungs-, Verpackungs- und Medizintechnikindustrie. Die MAX Automation SE ist seit 2015 im Prime Standard der Frankfurter Wertpapierbörse notiert (ISIN DE000A2DA588) und erzielte im Jahr 2021 einen Umsatz von 349,1 Mio. Euro.

www.maxautomation.com

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