Lucid Motors-Aktie: Bereits wertvoller als BMW!

In der Vorwoche erlebte die Aktie von Lucid Motors einen Einbruch. Doch die Papiere haben sich verdammt schnell erholt. Bei Morgan Stanley kann man das nicht verstehen.

Die Aktie von Lucid Motors bewegt sich weiter auf extrem hohen Niveau. Nach ihrem Einbruch in der vergangenen Woche, als die Papiere des US-amerikanischen Elektroauto-Start-up binnen eines Tages von zuvor 57,74 auf 43,00 US-Dollar abgeschmiert waren, ist die Lucid-Aktie schon beinahe wieder auf dem alten Kursniveau angekommen. Nach einem kleinen Aufschlag notierte Lucid Motors am Mittwoch zum Nasdaq-Handelsschluss bei 52,57 Dollar. Und was ist mit der Warnung eines nicht unbedeutenden Analysten? Uns doch egal, scheinen die Anleger zu denken.

Lucid Group mehr wert als BMW

Tatsache ist, dass die Lucid Group, die Ende Oktober damit begonnen hatte, die ersten 520 Elektroautos auszuliefern, aktuell auf eine Börsenbewertung von sage und schreibe 86 Milliarden Dollar kommt. Zum Vergleich: BMW, ein weltweit agierender Großkonzern mit Millionen von Autoverkäufen im Jahr, weist aktuell eine Marktkapitalisierung von gerade einmal 63 Milliarden Dollar auf. Diese Diskrepanz macht Morgan Stanley-Analyst Adam Jonas nervös – und er hat in der vergangenen Woche daher einen Absturz der Lucid-Aktie um 70 Prozent prognostiziert.

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In der Tat hatten sich auch die Anleger kurzzeitig verunsichert gezeigt, die Bedenken jedoch bald wieder beiseitegeschoben. Dabei sieht Jonas ein fundamentales Problem in der Produktion des Tesla-Rivalen, wie es auf finanzen.net heißt. „Nachdem Lucid-Chef Peter Rawlinson Ende September bekanntgab, die Produktion in den nächsten zwei Jahren auf 90.000 Fahrzeuge p.a. steigern zu wollen, sieht Jonas diese Zahlen als zu ambitioniert an“, so der Bericht.

Kursziel auf bescheidene 16 Dollar gesetzt

„Lucid meldet immer noch Fahrzeugvorbestellungen anstelle von Verkäufen“, ließ Jonas verlauten. Das der Morgan-Stanley-Analyst das Kursziel für die Aktie von Lucid Motors dennoch hochstufte, lag am niedrigen Niveau der vorherigen Einschätzung. So setzte er den fairen Wert von kümmerlichen 12 US-Dollar auf bescheidene 16 US-Dollar. Die Anleger sehen das anders.

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