Lassen Sie uns über Stärke sprechen!

Liebe Leserin, lieber Leser,

ja, so kann es gehen. Da lebt man sein alltägliches Leben und plötzlich ist sie da, die Katastrophe. Wer es von Ihnen nicht weiß: Ich lebe seit rund einem Jahr mit meiner Familie in der Eifel.

Die Katastrophe

Wir sind hier im Kreis Bitburg-Prüm ansässig. Uns selber hat die Flut kaum betroffen. Wenn ich aber sehe, was bereits in 5km Entfernung geschehen ist, bin ich fassungslos.

Bei uns fiel nur das Internet, Telefon und Mobilfunk aus. Seit Samstag früh ist auch das Problem vollständig behoben. Aber ehrlich gesagt ist das in Anbetracht der Zerstörung direkt „vor der Haustür“ ein sehr schwacher Trost.

Die Lage ist weiterhin mehr als angespannt. Viele Menschen haben alles verloren. Wir haben sehr viele Vermisste und leider auch Verletzte und Tote zu beklagen.

Die Solidarität innerhalb und von außerhalb der Eifel ist überwältigend. Dafür sind die Menschen hier sehr dankbar.

Konkret: Meiner Familie und mir geht es gut.

Jetzt muss ich nur noch „die Kurve zur Börse kriegen“. Das fällt mir nicht ganz leicht, aber ich hatte Ihnen versprochen, heute noch einmal auf Indikatoren einzugehen.

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Lassen Sie uns heute über Stärke reden!

In den vergangenen Ausgaben bin ich bei den Indikatoren vor allem auf den MACD eingegangen. Zur Erinnerung: Beim MACD handelt es sich um einen Indikator, der mit Hilfe von Durchschnitten berechnet wird.

Dabei entstehen die Signale durch den Schnitt dieser gleitenden Durchschnitte. Und hier liegt auch genau das Problem. Gleitende Durchschnitte geben dann durch ihren Schnitt sehr gute Signale, wenn der betrachtete Basiswert einen klaren Trend aufweist.

Dabei spielt es keine Rolle, ob dieser Trend auf- oder abwärts gerichtet ist. Es muss nur eben einen geben.

Denn, wenn der Basiswert eher seitwärts läuft, nähern sich die Durchschnittslinien immer mehr an und die Schnitte sind nicht mehr aussagekräftig.

Wir benötigen also ein Mittel, um die Stärke des Trends zu ermitteln.

Dann können wir eine Regel einführen, die so lautet: Erreicht die Trendstärke den Wert X, dann können wir den Signalen des MACD folgen. Liegt er darunter, dann ignorieren wir die entstehenden Kauf- und Verkaufssignale.

Das klingt sicherlich nach einer Menge Arbeit. Ich kann Sie beruhigen: Ganz so schlimm wird es nicht!

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Die Relative Stärke nach Levy

Es gibt diesen Indikator bereits. Hierbei handelt es sich um die Relative Stärke nach Levy.

Auch hier taucht der Begriff „Durchschnitt“ auf. Damit ist in diesem Fall allerdings der Durchschnitt der vergangenen 27 Wochenschlusskurse gemeint.

Wenn Sie nun den aktuellen Wochenschlusskurs durch diesen Durchschnitt dividieren, erhalten Sie eine Zahl, die um den Wert 1 schwankt.

Dabei bedeutet eine Zahl von über 1, dass ein positiver Trend vorliegt. Dabei ist dieser bullishe Trend umso stärker, je höher der Wert über 1 liegt.

Für die Stärke eines bearishen Trends gilt: Er ist umso kraftvoller, je stärker der Wert unter 1 liegt.

Der DAX: So sieht es aktuell mit der Trendstärke aus!

Ich habe Ihnen einmal den aktuellen DAX-Chart mit einer grafischen Darstellung der Relativen Stärke nach Levy mitgebracht.

Quelle: www.onvista.de

Im unteren Bereich des Charts sehen Sie die Relative Stärke nach Levy in Form einer grünen Linie. Wie bereits erwähnt, schwankt dieser Indikator um 1 herum. Aktuell liegen wir unterhalb bei rund 0,994.

Damit zeigt der Indikator an, dass sich der DAX nun in einem noch relativ schwachen Abwärtstrend befindet.

Wie wir das nun mit dem MACD kombinieren, dazu komme ich in der nächsten Ausgabe. Ich kann Ihnen jetzt schon versprechen, dass sich die Signalqualität des MACD massiv verbessern wird.

Wir arbeiten hier praktisch an einem einfachen Handelssystem. Der entscheidende Unterschied zu vielen käuflich erwerbbaren Methodiken ist die Einfachheit und vor allem, dass Sie wissen, wie Ihre Signale entstehen.

Ich habe mich heute aufgrund der Umstände etwas kürzer als gewohnt gefasst. In der nächsten Ausgabe wird es deswegen etwas ausführlicher. Ich bitte hierfür um Verständnis.

Ihr Jörg Mahnert

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