Lager fast leer, Hoffnung groß: BRP-Aktie explodiert um 14,1%

BRP-Aktie springt 13,7% nach Quartalszahlen. Lagerabbau fast abgeschlossen. H2 mit zweistelligem Wachstum erwartet. Zölle bleiben kontrollierbar.

Auf einen Blick:
  • Lagerabbau fast abgeschlossen, Händlernetz entlastet
  • H2-Ausblick mit zweistelligem Umsatzplus bei besseren Margen
  • Zölle belasten, bleiben aber im Rahmen des Managementplans

BRP Inc., der kanadische Hersteller von Freizeit- und Powersport-Fahrzeugen wie Ski-Doo, Sea-Doo und Can-Am, hat mit einem Kurssprung von 14,10% für Aufsehen gesorgt. Die Zahlen für das erste Quartal 2026 fielen zwar erwartungsgemäß aus, doch das Unternehmen macht mit optimistischem Blick auf das zweite Halbjahr Anlegern Hoffnung – trotz schwieriger Marktbedingungen.

Inventarprobleme bald gelöst

Das größte Thema bei BRP war in den letzten Quartalen die Überfüllung der Händlerlager. Nun scheint Licht am Ende des Tunnels: Der Lagerbestand im Händlernetz wurde um satte 21% gesenkt. CFO Sébastien Martel betonte, dass Q2 das letzte Quartal mit nennenswertem Lagerabbau sein dürfte. Alle Produktkategorien zeigten zweistellige Rückgänge, womit BRP besser dasteht als viele Wettbewerber.

Starkes zweites Halbjahr in Sicht

Falls sich das aktuelle Marktumfeld stabil hält, erwartet das Management für die zweite Jahreshälfte ein zweistelliges Umsatzwachstum – bei gleichzeitig steigenden Margen und besserem Ergebnis pro Aktie. Zwar bleibt das Unternehmen vorsichtig und gibt keine Jahresprognose, doch das Signal ist klar: BRP sieht sich operativ wieder auf Kurs.

BRP Inc. Aktie Chart

Zölle: Belastung, aber unter Kontrolle

Die angespannte Lage bei US-Zöllen auf China-Importe trifft auch BRP. Für das laufende Geschäftsjahr rechnet das Unternehmen mit einem Bruttoeinfluss von 60 bis 70 Millionen Dollar – etwa die Hälfte davon betrifft das Zubehörgeschäft. Dennoch bleibt das Management gelassen: Mit Lieferanten wurden Maßnahmen zur Kostenminderung vereinbart, und bei den Produkten des Modelljahres 2026 sollen Preisanpassungen moderat ausfallen.

Wechsel an der Spitze

Ein weiterer Meilenstein: CEO José Boisjoli kündigte nach 22 Jahren seinen Rücktritt für das Ende des Geschäftsjahres an. Er übergibt ein Unternehmen, das trotz Gegenwind solide dasteht und nun auf eine Wachstumsphase zusteuert.

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