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K+S-Aktie: Volle Kassen!

Bei K+S garantieren Sanktionen gefüllte Kassen!

Aufgrund von Sanktionen, die in Folge des Angriffs auf die Ukraine ausgesprochen wurden, sind die größten Kali-Hersteller Weißrusslands und Russlands von der Versorgung des Marktes abgekoppelt worden. Dadurch steigen die Preise und die Nachfrage der Wettbewerber. So verdoppeln sich die Erlöse bei K+S. Noch deutlicher nehmen andere Eckdaten zu.

Das Geschäft des Düngemittel- und Salzproduzenten K+S zieht kräftig an – vor allem dank der durch den Ukraine-Krieg rasant gewachsenen Preise für Kali. “ Wir haben sehr schöne Rahmenbedingungen gehabt für unser Geschäft. Hier spielten vor allem Lieferausfälle aus Weißrussland und Russland zum Teil eine Rolle, was sich ebenfalls im Kalipreis widergespiegelt hat“, berichtet Geschäftsführer Burkhard Lohr. „Bei den hohen Preisnotierungen für Kali-Erzeugnisse ist dieses gute Quartalsergebnis gelungen.“

K+S: Höheres betriebliches Einkommen

So stieg das betriebliche Einkommen in der zweiten Jahreshälfte auf 706 Millionen Euro (Vorjahr: 112 Millionen Euro), berichtet das Unternehmen. Deutlich mehr als verdoppeln konnte K+S hingegen die Einnahmen, deren Wert von 664 Millionen auf 1,5 Milliarden Euro angestiegen sind. Seine Jahresziele bestätigte K+S angesichts eventueller Sonderbelastungen durch einen Gasmangel.

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Die Düngemittel sind durch den Krieg in der Ukraine verstärkt zur Mangelware und damit teuer geworden. Hinzu kommen Strafmaßnahmen gegen Mitbewerber wie das weißrussische Unternehmen Belaruskali und das russische Unternehmen Uralkali, die insgesamt knapp ein Drittel zur Weltproduktion von Kali – eines der wichtigsten Pflanzenhilfsmittel – beitrugen. Knapp zehn Prozent der Weltproduktion an Kali stammen von K+S.

K&S Rating
K&S Rating vom 12.08.2022: 4 von 4 Punkten!

Aufwände sind mehr als wett zu machen

Die schon vorher signifikant angezogenen Weltmarktpreise sind seit dem Kriegsausbruch wieder deutlich angewachsen und haben in der Zwischenzeit wieder Höchststände erlangt. Auf nahezu allen Märkten gaben diese in den jüngsten Wochen allerdings erneut nach. Für das gesamte Produktportfolio erzielte K+S im zweiten Quartal durchschnittlich Preise von 641 (Vorjahr: 264) Euro pro Tonne auf dem europäischen Markt und 727 (293) Dollar pro Tonne in Übersee. Auch für das zweite Halbjahr wird mit einem leicht höheren Preisniveau geplant. Der Konzern geht davon aus, dass er durch den starken Kostenanstieg die erhöhten Preise für Energie, Logistik und Material besser als erwartet ausgleichen kann.

Der Vorstandsvorsitzende Lohr rechnet für das Gesamtjahr auch weiterhin mit einem Betriebsgewinn von 2,3 bis 2,6 Milliarden Euro (Vorjahr: 969 Millionen), wenngleich er bei einer denkbaren Gas-Knappheit mit Mehrbelastungen rechnet. Dabei erwartet Lohr nicht nur Zusatzaufwendungen beim Gasbezug, sondern er nimmt auch an, dass K+S seinen Gasbedarf im vierten Quartal zu lediglich 75 Prozent decken wird. „Hier ergeben sich Ausgleichsmöglichkeiten, auch über Strom und Öl, das habe ich errechnet und es geht um einen tiefen dreistelligen Millionenbetrag. Dies haben wir in die Vorhersage miteinbezogen“, erläuterte Lohr.

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K+S: Analysteneinschätzung

In den vergangenen zwölf Monaten wurde insgesamt 1 Analystenbewertungen für die K+S-Aktie abgegeben. Davon waren 0 Bewertungen „Buy“, 1 „Hold“ und 0 „Sell“. Zusammengefasst ergibt sich daraus ein „Hold“-Rating für die K+S-Aktie. Aus dem vorigen Monat liegen keine Analystenupdates zu K+S vor. Im Rahmen der von den Analysten durchgeführten Ratings ergab sich ein durchschnittliches Kursziel von 9,60 Euro. Das Wertpapier hat damit ein Abwärtspotential von -53,15 Prozent, wenn man nach den jüngsten Schlusskurs von 20,49 Euro geht. Daraus leitet sich eine „Sell“-Empfehlung ab. Unterm Strich erhält K+S somit ein „Hold“-Rating. Werfen wir nun auf die Stärken und Schwächen des Konzerns.

Stärken:

  • Das EBITDA-Verhältnis zum Gesamtumsatz ist verhältnismäßig hoch, woraus sich hohe Margen vor Steuern und Abschreibungen ergeben.
  • Die Gewinnmargen des Konzerns liegen mit an der Spitze aller börsennotierten Gesellschaften. Die Geschäftstätigkeit von K+S ist extrem wirtschaftlich.

Schwächen:

  • Gemäß den Prognosen von Standard & Poor’s fallen die Umsatzsteigerungen der Gesellschaft für die nächsten Berichtsperioden ausgesprochen schwach aus.
  • Die Wachstumsaussichten für den Gewinn des Unternehmens sind weniger attraktiv und repräsentieren eine Schwäche.

Branchenvergleich

Im Vergleich zur durchschnittlichen Jahresperformance von Aktien aus dem gleichen Sektor befindet sich K+S mit einer Rendite von 106,18 Prozent mehr als 47 Prozent darüber. Die „Chemikalien“-Branche kommt auf eine mittlere Rendite in den vergangenen 12 Monaten von 59,33 Prozent. Auch hier steht K+S mit 46,85 Prozent deutlich besser dar. Diese sehr gute Entwicklung der K+S-Aktie im vergangenen Jahr führt zu einem „Buy“-Rating von Analysten.

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K&S
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