Kryptos: Institutionelle setzen verstärkt auf Altcoins – das sind die Favoriten!

Der Bitcoin (BTC) erblickte bekanntlich am Samstag, dem 3. Januar 2009, das Licht der Welt. Später kam dann der Litecoin (LTC), quasi als erster (echter) Altcoin hinzu, aus dem sich unter anderem auch der heute sehr beliebte Dogecoin (DOGE) entwickelte. Doch 2015 kam es, dank und mit Ethereum (dem heutigen Ethereum Classic (ETC)), zu einer Zeitenwende.

Denn damit wurden erstmals Smart Contracts eingeführt und diese Smart Contracts waren und sind heute die Basis weiter Teile des gesamten Krypto-Universums („Ökosystems“). So werden zwar alle Kryptowährungen neben dem Bitcoin als Altcoins bezeichnet. Tatsächlich handelt es sich jedoch bei vielen um auf Ethereum basierten ERC20-Tokens. Wobei Ethereum inzwischen endlich auch Wettbewerbsdruck spürt.

Der NFT-Wahnsinn…

Bevor ich gleich zum heutigen Thema des Newsletters komme, komme ich in dem Zusammenhang nicht umhin, das Thema NFTs – Non-Fungible Tokens – kurz anzusprechen. Bei den Non-Fungible Token (Englisch: non-fungible, zu Deutsch: nicht ersetzbar) handelt es sich um nicht ersetzbare kryptographische Token, die – anders als beispielsweise der Bitcoin – nicht austauschbar sind.

Die Analogie zur realen Welt kann man sich in etwa so vorstellen: Ein NFT steht für ein nur einmalig existierendes Original-Kunstwerk wie Salvador Dalis „Die Beständigkeit der Erinnerung“ (auch bekannt als „Die zerrinnende Zeit“ oder „Die weichen Uhren“) wohingegen fungible Token wie Bitcoin mit einem Geldschein vergleichbar wären (weil beispielsweise ein 50 Euro Schein immer den gleichen Wert hat wie alle anderen 50 Euro Scheine auch, sie sind also untereinander austauschbar).

Anzeige

Sollten Anleger sofort verkaufen? Oder lohnt sich doch der Einstieg bei Bitcoin?

Auch diese NFTs basieren dabei wieder auf Smart Contracts, zumeist eben auf der Ethereum-Plattform. Zuletzt kam es erneut – nach einem ersten zu Jahresbeginn – zu einem Hype bei diesen NFTs. So wurden diverse digitale Kunstwerke zu teils absurden Preisen verkauft, was in erster Linie die Schöpfer dieser Kunstwerke reich gemacht haben dürfte. Ob man damit als Anleger jedoch Geld machen kann, wage ich derzeit zu bezweifeln.

So wurde bekanntlich vor wenigen Monaten das digitale Kunstwerk „Everydays: The First 5000 Day“ des Künstlers „Beeple“ (Mike Winkelmann) zum Preis von sage und schreibe 69 Millionen US-Dollar versteigert. Ich denke nicht, dass man diesen NFT heute für die gleiche oder gar eine höhere Summe weiterverkaufen kann. Aber okay, das käme auf den Versuch an, vielleicht liege ich ja falsch. Trotzdem würde ich Ihnen, liebe Leserinnen und Leser, dazu raten, derzeit eher die Finger von NFTs zu lassen.

Es sei denn Sie kennen sich aus und wissen ganz genau was Sie da tun. Oder aber Sie entdecken ihre künstlerische Ader und bringen eigene NFTs auf den Markt. 😉

Wie Sie als Anleger dennoch profitieren können

Stattdessen sollten Sie sich, wenn Sie über keine künstlerische Ader verfügen und Geld mit Kryptowährungen machen wollen, besser überlegen, in welche Coins und Tokens Sie investieren könnten, um gegebenenfalls indirekt von dem NFT-Wahnsinn profitieren zu können. Erinnern Sie sich, was ich eben geschrieben habe? Die meisten Altcoins und auch die NFTs basieren auf Smart Contracts der Ethereum-Plattform. Ergo wäre ein Investment in Ethereum (ETH) wohl eine gute Idee.

Anzeige

Gratis PDF-Report zu Bitcoin sichern: Hier kostenlos herunterladen

Natürlich gibt es noch andere Smart Contract-Plattformen wie Cardano (ADA), Ethereum Classic (ETC), Avalanche (AVAX), Tron (TRX), EOS, Tezos (XTZ) oder NEO. Auch diese könnten eine gute Idee sein. Zu guter Letzt gibt es auch noch spezielle NFT-Plattformen wie beispielsweise Chiliz (CHZ). Chiliz gehört übrigens zu Socios.com, die wiederum für Fan Token wie den Paris Saint-Germain Fan Token, den bekanntlich auch ein Lionel Messi erhält, verantwortlich zeichnen.

So machen es auch die Institutionellen!

Doch warum habe ich das geschrieben? Nun, weil genauso auch die Institutionellen vorgehen. Klar, manche versuchen auch direkt vom NFT-Wahnsinn zu profitieren und investieren tatsächlich in den ein oder anderen NFT. Aber das dürfte die Minderheit sein. Die Mehrheit der Institutionellen versucht eher herauszufinden, auf welchen Plattformen kurzfristige Modeerscheinungen und besonders natürlich langfristige Megatrends basieren – und investieren in diese.

Dabei muss man die NFTs etwas differenzierter sehen. Kurzfristig pumpt sich hier bei gewissen NFTs einfach eine Spekulationsblase auf, die platzen wird. Langfristig stellen jedoch auch NFTs durchaus einen Megatrend dar. Denn mit ihrer Hilfe kann man ja nicht nur irgendwelche digitalen Kunstwerke oder Memes verkaufen. Sondern man könnte mit ihnen auch reale Werte wie Immobilien verbriefen.

Insofern sind die oben genannten Kryptowährungen verschiedener Smart Contract- sowie der NFT-Plattform Chiliz durchaus interessant. Zuletzt haben institutionelle Anleger unter anderem stark auf Cardano (ADA) sowie Solana (SOL) gesetzt. Aber auch Avalanche (AVAX) sowie Polygon (MATIC) scheint bei ihnen sehr beliebt gewesen zu sein.

Dies sah man dann auch in der Kursentwicklung dieser Kryptowährungen, die entsprechend positiv war. Kurzfristig kam es nun in den letzten zwei, drei Tagen aber auch hier nun zu Gewinnmitnahmen. Angesichts der zum Teil rasanten Kursentwicklung zuvor sollte man sich von diesen jedoch nicht schocken lassen. Denn die Institutionellen wissen genau, was sie tun und sind in der Regel keine Trader.

Vielmehr investieren sie auf Basis fundamental guter Aussichten mittel- bis langfristig in entsprechende Coins/Tokens. Daher sollten Sie sich genau in die aktuelle Korrekturphase hinein die genannten Kryptowährungen näher anschauen. In meinem Krypto-Service haben wir beispielsweise Solana schon vor einigen Wochen, in den damaligen „Krypto Crash“ hinein, ins Musterdepot gekauft.

Zuletzt haben wir auch endlich Polygon (MATIC) dazu nehmen können. Alles in allem sind wir daher bestens aufgestellt, um von einer Kursrally bei den Kryptowährungen und hier insbesondere bei dem ein oder anderen Altcoin zu profitieren. Denn wir haben günstig eingesammelt – und werden zu deutlich höheren Kursen Teilgewinne mitnehmen, in dem wir teu(r)er an die Institutionellen verkaufen!

Sollten Bitcoin Anleger sofort verkaufen? Oder lohnt sich doch der Einstieg?

Wie wird sich Bitcoin jetzt weiter entwickeln? Lohnt sich ein Einstieg oder sollten Anleger lieber verkaufen? Die Antworten auf diese Fragen und warum Sie jetzt handeln müssen, erfahren Sie in der aktuellen Bitcoin-Analyse.

Trending Themen

Warum die meisten Aktienhändler scheitern!

Erwartungen: Verstehen Sie Ihr Ziel. Verstehen Sie es wirkli...

Anlagemöglichkeiten: Keine Lust auf Aktien?

Falls Sie sich aufgrund der jüngsten Nachrichten über den ...

Dividenden-Aktien: Diese 6 sollten Sie kennen!

In Phasen der Börsenschwäche können Anleger immer noch Re...

Terra-Kollaps: Vitalik Buterin reagiert!

In einem Tweet am Samstag schlug der Ethereum-Experte Anthon...

Vorsorgetipps für Millennials: Darauf solltet ihr achten!

Nehmen wir an, Du fängst jetzt an, 100 Euro pro Monat zu in...

Wohnungsbau: Steigende Hypothekenzinsen!

Mehr Immobilienkäufer nahmen trotz steigender Zinsen Hypoth...

Inflation: Experten reagieren

Der SPDR S&P 500 ETF Trust SPY ist in den vergangenen Ta...

Tether: Löst sich vom Dollar?!

Der führende Stablecoin Tether verlor nach dem Kollaps von ...

NFT-Markt: Ein toter Markt?

Nachdem NFTs den Markt im Jahr 2021 im Sturm erobert hatten,...