Krypto-Crash, Teil 2: Das war es jetzt aber!

Am Tag des Börsengangs der Krypto-Börse Coinbase, dem 14. April 2021, erreichte der Bitcoin (BTC) sein bisheriges Allzeithoch. Anschließend ging es zunächst langsam bergab, ehe es – Elon Musk „sei Dank“ – am 19. Mai 2021 zu einem ersten kleinen „Krypto Crash“, der noch eher ein „Bitcoin Crash“ war. Im Zuge dessen fiel die „Mutter aller Kryptowährungen“ kurzzeitig unter 30.000 US-Dollar, erholte sich anschließend jedoch wieder deutlich.

Eine etwas andere Kursentwicklung war dagegen bei den alternativen Coins und Tokens, den sogenannten Altcoins, zu beobachten. So erreichte Ethereum (ETH), der größte und wichtigste Altcoin, sein Allzeithoch erst am 12. Mai. So richtig „crashten“ die Altcoins dann aber über das Pfingstwochenende, besonders am Pfingstsonntag, dem 23. Mai. Allerdings wurden die stark gefallenen Kurse umgehend von Schnäppchenjägern genutzt und es kam zu einer schnellen Kurserholung.

Während der Bitcoin (BTC) in den Tagen danach – wie die Amerikaner es formulieren würden – „struggelte“, sah es bei Ethereum (ETH) und Co. gar nicht so schlecht aus. Aber seit kurzem ist diese relative Stärke gegenüber dem Bitcoin (BTC) nicht nur vorbei, sondern das ganze hat sich sogar umgekehrt. So folgte gestern, am 22. Juni, ein zweiter „Krypto Crash“. Im Zuge dessen fiel allerdings auch der Bitcoin (BTC) nochmal unter 30.000 US-Dollar zurück.

Stellt sich die Frage, wie es nun wohl weiter gehen wird. War es das, ist die Korrektur nun zu Ende. Oder befinden wir uns doch schon in einem „Krypto Winter“. Nun, ich muss leider zugeben, dass die Sache noch nicht ganz eindeutig ist. Aber noch denke ich nicht, dass wir uns schon in einem neuen „Krypto Winter“ befinden. Sollte ich damit richtig liegen, sind nun wieder steigende Krypto-Kurse zu erwarten. Ja, selbst neue Allzeithochs wären dann wieder möglich. Aber…

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Ein letztes Tief ist noch möglich!

Zwei Dinge sollten Ihnen dabei, wenn Sie meiner Einschätzung folgen und jetzt Bitcoin (BTC) oder andere Kryptowährungen kaufen, jedoch klar sein. Erstens befinden wir uns derzeit immer noch in einer charttechnischen Bodenbildung, die grob zwischen 30.000 und 40.000 US-Dollar verläuft. Das schrieb ich schon letzte Woche und das gilt weiterhin.

Gestern waren wir zwar kurz unter der Marke von 30.000 US-Dollar, aber kurze Intraday-Dips sollte man – besonders als „Kryptorianer“ – stets ignorieren. Denn diese sind einfach der extrem hohen Volatilität von Kryptowährungen geschuldet und kommen immer wieder vor. Solange es also stets nur kurz unter 30.000 oder über 40.000 US-Dollar geht, ist nichts verloren und nichts gewonnen.

Die Kurserholung wird zunächst schleppend verlaufen…

Zweitens sollten Sie nicht erwarten, dass Sie heute Bitcoin (BTC), Ethereum (ETH) und Co. kaufen und sofort wieder +20% einfahren werden. Wer solche Trades machen wollte, hätte gestern Eier haben und in den „Krypto-Crash, Teil 2“ hinein und somit ins fallende Messer greifen müssen. Vielmehr sollten Sie sich auf eine zumindest zunächst noch eher schleppende Kurserholung einstellen.

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Denn bedenken Sie: Aufgrund der Kursentwicklung der Kryptowährungen in den letzten Wochen sitzen viele erst spät auf den Zug aufgesprungenen Anleger auf teilweise sehr hohen Kursverlusten. Diese neuen „Kryptorianer“ dürften zum größten Teil weniger aus Überzeugung, sondern aus reiner Gier in die Kryptowährungen eingestiegen sein.

Ergo werden Sie im Zweifel auch schnell wieder aussteigen. Dies gilt insbesondere dann, wenn Ihnen – dank einer kurzfristig kleinen Kursrally – ein „Ende mit Schrecken“ statt ein „Schrecken ohne Ende“ (so deren Denkweise) gelingt. Verzweifeln Sie daher nicht, wenn auf Tage mit Kursgewinnen von mehr als +10% auch Tage mit Kursverlusten von +5% oder mehr folgen. Nur die generelle Richtung muss stimmen.

Welche Coins/Tokens sollte man einsammeln?

Nun, in den vergangenen Wochen gab es nur sehr wenige Coins/Tokens, die relative Stärke zeigen konnten. Zuletzt war das besonders der Bitcoin (BTC), der jedoch zuvor sehr schwach unterwegs war. Dies kann jedoch nicht wirklich verwundern, denn kommt es zu einem „Krypto Crash“ flüchten die echten „Kryptorianer“ bevorzugt in Stable Coins wie Tether (USDT) und Co. oder eben in den Bitcoin (BTC).

Daher gehe ich davon aus, dass der Bitcoin (BTC) sich zunehmend in der Range zwischen 30.000 und 40.000 US-Dollar stabilisieren wird. Ethereum (ETH) dürfte sich ebenfalls, wohl zwischen 1.800 und 2.000 US-Dollar, stabilisieren. Wenn diese beiden „Bluechips Coins“ dann wieder zu steigen beginnen, dürften sich auch die Altcoins stabilisieren beziehungsweise zu steigen beginnen.

Wer jetzt einsteigen oder zukaufen möchte, sollte sich daher zunächst auf die „Bluechip Coins“ wie Bitcoin (BTC), Ethereum (ETH), Polkadot (DOT) und möglicherweise auch Cardano (ADA) konzentrieren. In den nächsten Wochen dürften dann die Coins/Tokens am stärksten zulegen, die sich zuletzt – ohne Sondersituationen – relativ stark gezeigt haben.

Ich habe dies analysiert und so neben Solana (SOL), Polygon (MATIC) sowie Quant (QNT) auch noch Livepeer (LPT), LockTrip (LOC), MaidSafeCoin (MAID) und Monero (XMR) für meine Watchlist entdeckt! Jetzt hoffe ich, dass ich mit meiner Markteinschätzung richtig liege. Meine Warnung letzte Woche an dieser Stelle jedenfalls war absolut richtig…

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