Klimakrise: Autos werden in den USA gebaut

Liebe Leser,

nicht nur in der EU und insbesondere in Deutschland, sondern auch in den USA ist die Zukunft des Klimas großes Thema. Aus klimatechnischer Sicht ist dies sicherlich eine Freude. Aus Sicht der Wirtschaft in Deutschland gibt es ein Problem oder zumindest eine Herausforderung. Auch die USA möchten nun erklärtermaßen mitmischen in der Produktion von E-Autos. Bis zum Jahr 2030 soll nun die Hälfte der in den USA verkauften Neuwagen einen alternativen Energieantrieb haben. Dies wird sich allerdings auch auf Europa auswirken.

Alle machen mit

Zu den Antriebsformen werden sowohl Hybride gehören wie auch Brennstoffzellen-Fahrzeuge, also der berühmte Wasserstoff-Antrieb und schließlich die E-Autos. Nach einem Bericht aus dem Manager-Magazin hat Joe Biden die Autoindustrie in den USA sozusagen zum Big Deal verpflichtet.

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Die Industrie oder zumindest die großen Marktteilnehmer haben offenbar eingewilligt. Das könnte zum Problem für die EU werden, wenn die Hersteller im Zuge der Kostendegression – sinkende Kosten durch steigende Produktionszahlen – auch hier wettbewerbsfähig werden.

Das Weiße Haus jedenfalls erklärte dazu unmissverständlich, der Deal würde es den USA ermöglichen, „die Zukunft des E-Autos voranzutreiben, China zu überholen und die Klimakrise anzupacken“. Selbstverständlich geht es auch um den Markt in der EU.

„Wir müssen sicherstellen, dass die Zukunft in Amerika gebaut wird“, ließ Biden denn auch unmissverständlich anklingen, in welche – geografische – Richtung es auch gehen kann. Die Forschung in der Entwicklung der Batterietechnik sei in den USA finanziert worden, glaubt Biden. Die Früchte hätten dann aber Andere getragen.

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Allerdings sind die Entwicklungen in den USA noch nicht so zielgerichtet wie etwa in der EU. Da Ziel, dass 50 % der Fahrzeuge die alternativen Antriebsformen haben sollen, ist nicht bindend – es ist eine Absichtserklärung, der etwa General Motors, Ford oder Stellantis zugestimmt haben. Damit ist auch der Jeep an Bord. Aber immerhin – die US-Industrie bewegt sich diesbezüglich.

Wer Wettbewerb für die EU wird damit deutlich härter. Konkurrent sind nicht mehr nur Tesla oder das chinesische Unternehmen Nio, sondern auch die genannten Big Player. Das Problem dürfte darin bestehen, dass die notwendige Infrastruktur nicht schnell genug bereitgestellt werden kann, um etwa die Umstellung in der EU so rasch wie angekündigt voranzutreiben. Die USA könnten, wenn sie denn ernst machen, schneller agieren.

Es darf jeder selbst entscheiden, ob die Klimakrise oder die Wirtschaftskrise hier die größere Rolle für uns spielen wird. Entscheiden Sie sich dafür, sich zu freuen – dann sollten Sie als Investor auch die USA im Blickfeld behalten. GM oder vor allem Stellantis werden interessant sein.

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