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Kion-Aktie: Nach dem Crash – wie geht es nun weiter?

Die Kion-Aktie ist in der vergangenen Woche nach einem enttäuschenden Ausblick um mehr als 30 Prozent eingebrochen. Nun befindet sich der Wert auf einem Rekordtief.

Auf einen Blick:
  • Kion-Aktie bricht um fast 30 Prozent ein
  • Enttäuschender Ausblick auf das dritte Quartal und Gesamtjahr
  • Kein Boden in Sicht - Aktie auf Rekordtief

Bei der Kion-Aktie hat sich das ohnehin schwer angeschlagene Chartbild in der vergangenen Woche weiter verdüstert. Am 14. September brachen die Papiere um fast 30 Prozent ein und reagierten damit auf eine Gewinnwarnung aus der Unternehmenszentrale. Der Gabelstapler-Hersteller rechnet im laufenden dritten Quartal mit einem bereinigten Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) von minus 100 bis minus 140 Millionen Euro.

Im entsprechenden Vorjahreszeitraum hatte Kion noch ein positives Betriebsergebnis von knapp 229 Millionen Euro vorzuweisen. Unterbrechungen in den Lieferketten und die gestiegenen Kosten für Energie, Transport und Material belasten die Geschäfte des Frankfurter Unternehmens. Während der Corona-Pandemie gehörte Kion noch zu den großen Profiteuren, da viele Firmen infolge des boomenden Online-Handels ihre Lagerhäuser automatisierten.

Auch die Jahresziele enttäuschen

Während der Umsatz auf dem Vorjahresniveau von 2,6 Milliarden Euro liegen soll, rechnet das Management mit einem wesentlich niedrigeren Auftragseingang. Im dritten Quartal 2021 beliefen sich die Bestellungen noch auf 3,1 Milliarden Euro. Für das Gesamtjahr rechnet Kion mit Erlösen von 10,45 bis 11,25 Milliarden Euro. In punkto Auftragseingang geht das Management von 11,6 bis 12,5 Milliarden Euro aus. Das bereinigte EBIT dürfte zwischen 200 und 310 Millionen Euro liegen.

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Für das Gesamtjahr liegt das in Aussicht gestellte bereinigte EBIT im Mittel um mehr als 60 Prozent unter dem Marktkonsens. Analysten reagierten geschockt auf die schwachen Gewinnziele und passten ihre Kursziele nach unten an. Nun werde es wohl noch eine ganze Weile dauern, bis das Vertrauen der Anleger in das Unternehmen und seinen Vorstand zurückkehrt.

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Wie geht es für Kion-Aktie weiter?

Nach dem Bruch des Corona-Crashtiefs und dem Absinken auf ein neues Allzeittief sucht die Aktie nun nach einem potenziellen Boden. Bevor dieser gefunden ist, sollten Anleger an der Seitenlinie bleiben und nichts ins fallende Messer greifen. Der stark überverkaufte Zustand der Aktie (RSI) könnte jederzeit zu einer technische Gegenbewegung führen.

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