Ist der „Crash“ vorbei? Selbst wenn nicht…

Liebe Leser,

wir haben in den vergangenen Tagen und fast schon Wochen einen der schnellsten Abstürze in der Geschichte der Börse erlebt. Der Dax hat mittlerweile ausgehend von seinem Top bei mehr als 13.700 Punkten am 19. Februar 2020 schon weit über 30 % eingebüßt. Nun allerdings kehrt erste Hoffnung ein.

Meine Meinung: Die Börse ist noch nicht wieder „erholt“, allerdings ist dies eine Frage der Zeit – denn die Börsen werden nicht ewig fallen, wenn die Geldmenge weiter steigt….

Rettungspaket von EZB und Fed

Die Fed hat kürzlich die Zinsen gesenkt – zum zweiten Male innerhalb kürzester Zeit und diesmal sogar um 1 Prozentpunkt. Damit hat die Fed die niedrigsten Zinsen aller Zeiten eingestellt. Dies soll die Geldmenge erhöhen – über eine verstärkte Kreditnachfrage. Ein erster Schritt in Richtung „Genesung“ der Märkte.

Donald Trump möchte in den USA „Helikoptergeld“ verteilen – 1.000 Dollar je Haushalt einfach als Geschenk. Dies soll die Nachfrage anheizen – bei allen Nachteilen, die Geldgeschenke angesichts der dann steigenden Geldmenge liefern. Ein zweiter Schritt in Richtung Erholung (wann immer diese einsetzen wird).

Schließlich möchte die EZB (Europäische Zentralbank) in den kommenden Monaten bis zum Jahresende immerhin 750 Milliarden Euro ausgeben, um Anleihen von Staaten und Unternehmen zu kaufen. Dies stützt die Märkte. Das ist Schritt 3 zur Erholung – wann auch immer und wie hoch die Erholung auch ausfallen wird.

Noch immer hält uns allerdings auch das Corona-Virus in Atem. Die Ausgangssperre wird mit hoher Sicherheit in ganz Deutschland gelten. Daher sollten Sie sich auf eine wechselhafte Stimmung vorbereiten. Zudem kann es immer wieder passieren, dass einzelne Unternehmen oder ganze Branchen um „Hilfe“ schreien. Wie die Börsen darauf reagieren, ist offen. Da wir keine Propheten sind – weder Sie noch ich -, sollten wir uns nicht mehr mit Timing-Fragen befassen. Besser wäre es, wenn wir schlicht in Rechnung stellen, dass sich die Börsen erholen werden – wann auch immer. Dafür habe ich heute Beispiele herausgesucht, die ich als interessant empfinde…

Die Börsen gewinnen irgendwann „immer“ wieder….

Die folgende Grafik soll Sie zunächst noch einmal einstimmen, auch auf die Gefahr hin, Sie über die Wochen damit zu langweilen: So sieht es historisch betrachtet stets nach Krisen aus…

http://aktienspardose.de/2020/01/27/achtung-gefahr-fuers-depot-das-corona-virus-eine-rationale-analyse/

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Die Börsen kennen Krisen und setzen jeweils wieder nach oben, wenn die Krisen nachlassen – oder wenn ein Ende des Problems absehbar ist.

Das Ganze zeigt sich allerdings auch in einer neuen logarithmischen Grafik, die ich auf www.boerse.de gefunden habe. Logarithmische Zahlen ordnen den jeweiligen Kursanstieg „relativ“ ein – was realistischer ist. 1.000 Punkte zu gewinnen ist ausgehend von 1.000 Punkten aus viel, von 12.000 Punkten aus betrachtet jedoch weniger. Dennoch: Sie sehen, dass die verschiedenen Krisen seit 1987 (kurz vor Beginn des offiziellen Dax-Zeitalters) immer wieder überwunden worden sind…

Der Dax übersteht letztlich „alles“…

Quelle: www.boerse.de

Die gesamte dort verzeichnete Börsengeschichte ist im Übrigen ausgesprochen interessant und aufschlussreich.

So decken sich die Erkenntnisse mit den Zahlen, die öffentlich einsehbar sind. Ich beginne meine Zählung jedoch erst 1990. Diese Daten liegen vor.

  • 1990 – Größter Verlust -33% Gewinn nach 3 Monaten: 21 %, nach 6 Monaten 24 %
  • 1997 Größter Verlust – 20 % Gewinn nach 3 Monaten 23 %, nach 6 Monaten 41 %
  • 1998 Größter Verlust – 37 % – 38 % Gewinn nach 3 Monaten, 30 % nach 6 Monaten
  • 2000 ff. Größter Verlust -73 %, Gewinn nach 3 Monaten + 46 %, nach 6 Monaten +59 %
  • 2008-2009 Größter Verlust – 55 % – 37 % Gewinn nach 3 Monaten, 49 % Gewinn nach 6 Monaten
  • 2011 Größter Verlust – 33 % – 14 % Gewinn nach 3 Monaten, 36 % nach 6 Monaten
  • 2018 Größter Verlust – 23 % – 10 % Gewinn nach 3 Monaten, 18 % Gewinn nach 6 Monaten

Bei jedem Börsencrash also lag der Gewinn für die nächste Phase bereits in der Luft. Allerdings ist niemals absehbar, wann eine Krise beendet ist, wie lange sie also dauert und wie tief die Kurse bis zum exakten Turnaround nach unten rutschen.

Ich habe zahlreiche verschiedene Erklärungsmodelle gesehen, die unter anderem mit der Handelshäufigkeit, den Volumina und so fort versuchen zu erklären, wann es wieder aufwärts geht: All dies halte ich für nicht aussagekräftig genug, weil jede Krise anders ist.

Dennoch zeigen die verschiedene historischen Daten eindeutig, dass es in der Regel nur eine Frage von Monaten ist, bevor es wieder aufwärts geht. Ich warne davor, jetzt mit dem Taschenrechner in der Hand das genau Ende zu bestimmen. Denn selbstverständlich kann es auch länger dauern, bis alles wieder im Lot ist. Bedenken Sie: Wir erleben eine Zeit der tiefsten Zinsen aller Zeiten. Daher ist die Situation nur bedingt zu vergleichen.

Fonds können eine Chance sein

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Spannend ist für die meisten Anleger natürlich die Frage, welche Aktien ausgerechnet in einer solchen Krise gewinnen. Dies lässt sich mit hoher Sicherheit sagen: Wer hier die Impfstoffe und Medikamente gegen das Virus und mögliche Mutanten entwickelt, wird auf der Siegerseite stehen – ohne jeden Zweifel. Nur: Ich weiß nicht, wer dies ist.

Fonds sind indes auch in einer solchen Phase deshalb als Investmentvehikel geeignet. Denn Indizes wie der Dax haben sich auch bei anderen Betrachtungen bereits bewährt, wie auch diese Krisenshow zeigt.

Dabei wurden jeweils Zeitabschnitte von 15 Jahren bzw. am Ende von 11 Jahren und in einem Fall von 1980 bis 2015 (Ende) zugrunde gelegt, um das Timing-Problem zu umgehen – das heißt, um die Abhängigkeit davon, „Glück“ gehabt zu haben ohne größere Krisen zu investieren, zu reduzieren. Solche Krisen gibt es immer, es gab sie immer, aber die Ergebnisse bleiben identisch: Auf lange Sicht sind höhere Renditen als mit anderen Anlagen möglich.

Verschiedene Krisen und ihre Auswirkungen über 15 Jahre oder gar 36 Jahre….

Quelle: www.finanzblog-fr.de

Sie sehen hier, dass in dieser Auswertung von 2016 etwa im 36-Jahres-Durchschnitt für den Dax eine jährliche Rendite von 8,91 % p.a. ermittelt worden ist. In diesen Zeitraum fallen Ereignisse wie die Anschläge 9/11 im Jahr 2001 oder auch die Internet-Blase im Jahr 2000 bis hin zur großen Finanzkrise 2008, als die Banken angesichts zusammenbrechender Immobilien-Darlehen plötzlich hoffnungslos überschuldet waren – und gerettet werden mussten…

Der Langfrist-Analyst und -anleger Gerd Kommer hat die Aktienrenditen und die Anleihen-Renditen sowie auch Gold und andere Rohstoffe über einen Zeitraum von insgesamt 117 Jahren vergleichen – per anno und nach Abzug der Inflation. In diesen Zeitraum fielen ausgesprochen viele „Krisen“, nennen wir nur zwei Weltkriege … und dennoch: Aktien bleiben die erste Wahl.

Langfristige Asset-Vergleiche von 1900 bis 2016 pro Jahr und nach Inflation

Quelle: Gerd Kommer, „Die Buy-and-Hold-Bibel“, Campus Verlag

Dass Aktien demzufolge die beste Langfristperformance haben, ist offensichtlich. Dies wird sich auch durch Krisen wie die aktuelle Wirtschaftskrise mit höherer Sicherheit nicht ändern. Daher können Sie weiterhin den genannten Sparplan auf den MSCI World investieren. Ich kann dieser Stelle die Empfehlung mit einer aktualisierten Grafik lediglich wiederholen.

Langfristig investieren: Sparplan auch auf den MSCI World

An sich bin ich für Investments in ausgesuchte Märkte. Der Dax oder die US-Indizes S&P 500 bzw. Dow Jones sind interessant. Allerdings dürfte es in diesen Tagen auch lukrativ sein, die Risiken zu streuen. Vor diesem Hintergrund bieten sich Investitionen in den MSCI World an. Der Index bildet mehr als 1.600 Unternehmen aus insgesamt 23 Nationen ab.

Auch hier sind Sie überwiegend in den USA aktiv: 63 % aller Unternehmen kommen aus den USA. Japan stellt 8 % der Unternehmen in diesem Index und Großbritannien immerhin 5 %. Der klassische MSCI World Index bildet zudem auch die Dividenden der Unternehmen ab, in die Sie investieren. Insofern dürfte ein solches Investment zumindest die Risiken relativ gut abfedern.

Dabei empfehle ich vor allem einen Sparplan, da es dann noch nicht einmal darauf ankommt, ein besonders geschicktes Timing zu wählen. Sie „kaufen, wenn die Kurse hoch sind und ebenso dann, wenn die Kurse sinken“, hatte ich in der vergangenen Woche umschrieben. Die Kosten für Sparpläne, die eigens von den Brokern angeboten werden, sind typischerweise gering. Damit reduziert sich auch das Risiko, wegen zu häufigen Handels Geld zu verlieren.

Die Kosten für die Fondsverwaltung selbst sind in der Regle niedrig. So liegt die Gesamtkostenquote der günstigsten ETF auf den MSCI World bei Sparplänen bei ca. 0,2 % p.a. Ich empfehle Ihnen zudem, eine Depotbank zu nutzen, bei der die Gebühren für den betreffenden ETF beim Kauf bei 0,00 % liegen. Ein Beispiel: Wenn Sie den „Xtrackers MSCI World Index ETF 1 C“ erwerben, zahlen Sie bei der „Consorsbank“ keine Gebühren.

Xtrackers MSCI World Index ETF 1 C, ISIN: IE00BJ0KDQ92 aktualisiert im 5-Jahres-Vergleich zum Dax… – der Sparplan bleibt interessant…

Quelle: www.onvista.de

Auch nach den aktuellen minimalen Erholungen bleibt der Sparplan deshalb interessant, weil eine einmalige Investition per richtigem Timing die Unsicherheit maximal vergrößert. Daher gilt: Mit einem Sparplan leben Sie hier am besten. Die Ausführung bleibt bestehen:

„Sie benötigen ein Depotkonto (wie für alle anderen Anlagen auch) und schließen dann bei der depotführenden Bank für diesen ETF einen Sparplan in fast beliebiger Höhe ab. Sie können die Konditionen stets ändern, Sie können den Sparplan aussetzen oder aber auch das gesamte aufgelaufene Vermögen verkaufen bzw. teilverkaufen. Bei vielen Banken oder für viele ETF können Sie auch einen Auszahlplan einrichten und das Vermögen nach und nach monetarisieren.“

Sparpläne haben den Vorteil, dass Sie durch die regelmäßigen Einzahlungen nicht auf einen „günstigen Einstiegszeitpunkt“ angewiesen sind. Stattdessen kaufen Sie in guten Zeiten für dasselbe Geld relativ wenig Anteile wie in schlechteren Zeiten mehr Anteile. Jetzt haben wir die „schlechten Zeiten“ – und Sie können bedenkenlos jetzt schon anfangen.

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