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Hot Stock Aktien: Rheinmetall – der absolute Knaller!

Rheinmetall ist nicht nur ein Rüstungsunternehmen. Dennoch profitiert das Unternehmen nun von der Entwicklung rund um den Ukraine-Krieg.

Auf einen Blick:
  • Putins Teilmobilmachung hilft Rheinmetall
  • Rheinmetall mit neuen Aufträgen
  • Die Stimmung für Rheinmetall wechselte jetzt aufwärts

Liebe Leser,

heute Morgen reüssiert die Aktie von Rheinmetall. Der deutsche Konzern profitiert davon, dass in Russland die Teilmobilmachung zum Ukraine-Krieg beschlossen wurde, so jedenfalls der erste Eindruck. Rheinmetall hatte in den Tagen zuvor keine nennenswerten Aufschläge realisieren können. Die Forderung nach einer Waffenlieferung aus Deutschland, namentlich Panzer, wird lauter und in den kommenden Tagen sicherlich noch eindringlicher werden, so die Vermutung an den Handelsplätzen.

Rheinmetall: Profiteur der Diskussion

Die Teilmobilmachung durch Wladimir Putin, offiziell auf Anraten des russischen Verteidigungsministers, soll zur Rekrutierung von bis zu 300.000 Reservisten führen. Dies ist ein Signal dafür, dass aus zumindest russischer Sicht die Vehemenz des Krieges sich verschärft. Putin erklärte, Russland wolle das Gebiet Donbass für Russland zurückerobern.

Diese Region, die sich selbst die Unabhängigkeit von der Ukraine bescheinigte, möchte nun per Referendum offenbar die Zugehörigkeit zu Russland erklären. Dies wiederum ermöglicht die angesprochene Teilmobilmachung in Russland offenbar politisch und auch militärisch mit der Folge, dass die Situation zu eskalieren droht.

Rheinmetall ist in dieser Situation sicher nicht in der Lage, plötzlich aus dem Nichts mehr zu llefern oder dergleichen Es verbessert sich einzig die Stimmung für die entsprechenden Anbieter. Dies ist Rheinmetall, das aus einem ganz anderen Grund am Mittwoch erneut eine gute Nachricht an den Markt spülen konnte.

Das Unternehmen hat allerdings in der Vergangenheit auch andere Probleme gehabt: Der MDax-Wert wurde von Short-Investoren geplagt, die sich nun teils offenbar zurückziehen sollen. So soll der Shortseller Qube Research & Technologies seine Short-Position verringert haben.

Die Nachrichten insgesamt sind ordentlich. Es gibt weitere interessante Meldungen.

So hat nun auch der Insiderhandel wieder für Bewegung gesorgt. Demnach hat der Vorstand Aktien im Wert von fast 100.000 Euro erworben. Dies wird den Kurs an sich nicht antreiben, wohl aber die Stimmung rund um Rheinmetall deutlich verbessern.

Und weiter: Vor wenigen Tagen bestellte die Bundeswehr 48 Flugfeldtankwagen, einige Tage zuvor hat das Unternehmen eine Kooperation mit der Softwarefirma Helsing abgeschlossen. All dies hat letztlich die Aktie zumindest theoretisch unterstützt. Die Entwicklung rund um die Ukraine ist in diesem Zusammenhang lediglich ein Brustlöser.

Die Kurse sind aus Sicht der Chartanalysten in recht guter Verfassung, da zumindest die Unterstützungen bei 150 Euro wieder erobert wurden und nun als Polster zur Verfügung stehen. Dennoch darf daran erinnert werden, dass Rheinmetall in der Spitze auch Kurse von mehr als 200 Euro geschafft hat. Diese Ziele gilt es nun wieder zu avisieren, so die Meinung der Charttechniker. Rheinmetall ist damit auf dem Weg dazu, den charttechnischen Aufwärtstrend wieder zurückzuerobern.

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