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Hot Stock-Aktien: Nel Asa und das ITM-Wunder!

Nel Asa ist gestern unbeirrt aufwärts geklettert. Die Börsen scheinen sich von einer Konkurrenzbeurteilung zu lösen.

Auf einen Blick:
  • Nel Asa - ITM hat offenbar keine Relevanz
  • Die Zahlen der Konkurrenz schocken nicht!
  • Nel Asa - es fehlen gut 10 %

Liebe Leser,

wer sich aktuell im Wasserstoff-Sektor umsieht, wird zahllose Belege dafür finden, dass die Bewertungen durcheinandergeraten sind. Immerhin hat die Börse bei ITM Power vor fast einer Woche auf dramatische Nachrichten wirtschaftlich nachvollziehbar reagiert. Nel Asa zeigt sich indes unbeeindruckt. Auch gestern ging es um gut 3 % aufwärts. Die Notierungen zeigen sich autonom. Dies könnte ein Hoffnungsschimmer für Investoren sein.

Nel Asa: Das hätte ein Crash werden können

Erst am Donnerstag der vergangenen Woche hat ITM Power, ein britisches Wasserstoff-Unternehmen, die Märkte geschockt. Das Unternehmen teilte mit, es könnte in diesem Jahr zu Schwierigkeiten bei der Fertigstellungen von Projekten bzw. zu zeitlichen Verzögerungen kommen. Dies wiederum gilt in solchen Wachstumsbranchen oft genug als Warnsignal – so auch hier.

ITM Power konnte sich allerdings zum Beginn der neuen Woche wieder deutlich erholen. Die Aktie gewann am Montag gut 3 % und konnte am Dienstag sogar ein Plus von mehr als 8 % verbuchen. Offenbar waren die Börsen der Meinung, die sehr deutliche Reaktion sei zu heftig ausgefallen.

Gänzlich unbeeindruckt zeigt sich dieser Tage dazu allerdings die Aktie von Nel Asa. Sie sehen im Chartbild zumindest in der jüngeren Vergangenheit keine massiven Schwankungen nach unten mehr.

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Dies belegen auch die Kursdaten, die sich vergleichsweise wenig schwankungsanfällig zeigen.

Dabei ist die Aktie ohnehin nicht mit ITM Power zu vergleichen. Der Umsatz von Nel Asa ist etwa um den Faktor 5 bis 6 höher. Deshalb hat Nel Asa offenbar davon profitiert, dass die Börsen ihrerseits schlechte Quartalszahlen von Nel Asa zunächst massiv abstraften. Dann allerdings kann der Aktienmarkt möglicherweise einen wichtigen Kern im Zahlenwerk wieder entdeckt haben.

Die Norweger haben immerhin einen Auftragsbestand von 200 Millionen Euro vermeldet, womit sich die Situation bezogen auf die Zukunft deutlich verbessert hat. Nel Asa ist auf dem Weg, sich zumindest aus Umsatzregionen von – in diesem Jahr – wahrscheinlich weniger als 100 Millionen Euro nach oben zu befreien. Die Umsätze sind noch weit unterhalb der aktuellen Marktkapitalisierung im Umfang von mehr als 1,5 Milliarden Euro.

Nel Asa wurde auch zuletzt erneut mehrfach bescheinigt, dass das Unternehmen wohl erst 2025, vielleicht auch erst 2026 profitabel arbeiten könne (wenn überhaupt). Dennoch: Nel Asa hat auch wichtige Projekte vermelden können, die umsatzwirksam werden.

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Der Projektauftrag über 5,6 Millionen Dollar vom US-Verteidigungsministerium, über den wir auf dieser Seite bereits mehrfach berichtet haben, wird überhaupt erst 2023 aufgenommen. Das wiederum wird dann eine Projektphase über 19 Monate eröffnen, womit sich die Chance auf einen dauerhaften – kleinen – Umsatzstrom für die Zukunft auch hier zeigt.

Nel Asa setzt insgesamt sicherlich auch darauf, dass die EU entsprechende Projekte in der Zukunft fördern will. Zudem wird sich das Unternehmen in den USA gut aufgestellt sehen. Schließlich hat die US-Regierung ein Milliardenpaket beschlossen, das u.a. auch für die Unabhängigkeit in der Energieversorgung verantwortlich zeichnet. Nel Asa hat dabei eine US-Tochter im Rennen, die u.a. auch bei dem o.g. Auftrag des US-Verteidigungsministeriums angesprochen war – sie ist Auftragnehmerin.

Wegen all dieser Nachrichten ist Nel Asa aktuell von den guten oder auch vor allem den schlechten Nachrichten einer Konkurrenz wie ITM Power aus Großbritannien kaum betroffen. Die Kurse sind wie oben dargestellt praktisch stetig gestiegen, nachdem die schlechten Quartalszahlen verdaut wurden.

Die schlechten Quartalszahlen sind wohl auch deshalb recht schnell weggesteckt worden, weil kaum jemand bei Lichte betrachtet eine größere Entwicklung vermutet oder erhofft hatte. Die Aufträge, die gewonnen worden waren, beziehen sich durchgehend jeweils auf die Zukunft und hier die Jahre 2023 und 2024. Insofern war nicht damit zu rechnen, Nel Asa könne auch nur im Ansatz profitabel arbeiten und wirtschaften.

Die Notierungen sind vielmehr schnell wieder stärker geworden, was eine gewisse Resilienz andeutet.

Turnaround deutet einen Aufwärtstrendwechsel an

Genau betrachtet ist der Turnaround der Aktie vor allem eine gute Nachricht, insofern damit ein erstes wichtiges Signal um einen neuen Übergang in den Aufwärtstrend verbucht wird. Die Notierungen haben mit der Überkreuzung der Marke von 1,20 Euro eine bedeutende Hürde überwunden. Dies ist aus charttechnischer Sicht ein wichtiges Signal.

Der charttechnische Wechsel in einen Aufwärtstrend wird zwar erst stattfinden, wenn die Kurse etwa 1,40 bis 1,42 Euro überwinden – dennoch sind dies ermutigende Zeichen, so die Aussage und Erwartung von Trendanalysten. Wenn eine Aktie ohne Nachrichten bei zudem schwacher Konkurrenz zulegt, ist dies ein Signal für hohe innere Stärke.

Auch die technischen Analysten sehen dies Anfang November ähnlich. Formal ist der Titel noch im Baisse-Modus. Die Aktie hat einen Abstand von -4,9 % auf den GD100, das mittelfristig bedeutende Trendsignal. Die Distanz zum GD200 beläuft sich auf immerhin -7,4 %. Dies zeigt, dass die Kurse sich dem technischen Trendwechsel relativ kräftig genähert haben. Noch fehlt auch ein Schritt von vielleicht 10 %, um auch den Relative Stärke-Index über einen Zeitraum von 130 Tagen aufwärts zu drehen. Doch die aktuelle Entwicklung verschafft Nel Asa im Vergleich zur Konkurrenz bereits viel Beinfreiheit.

Noch fehlt es indes an starken Impulsen aus dem Unternehmen selbst. Die nächsten Zahlen, die berichtet werden, stehen in mehr als zwei Monaten an. Deshalb ist die kurzfristige Aufwärtsbewegung unverändert mit etwas Vorsicht zu betrachtet, warnen die Trend-Analysten aktuell.

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