Hornbach-Aktie: Starkes Signal in dunklen Zeiten!

Hornbach eröffnet neues Werk in den Niederlanden. Doch der Ukraine-Krieg schwebt wie ein Damoklesschwert über dem Unternehmen.

Die deutsche Baumarkt-Holding Hornbach setzt ihre Offensive in den Niederlanden fort: Wie der Konzern kürzlich bekannt gab, habe man im niederländischen Enschede einen großen Bau- und Gartenmarkt eröffnet.

Hornbach in den Niederlanden bereits stark aktiv

Kunden sollen dort auf einer Gesamtfläche von 17.000 Quadratmetern Zugriff auf das riesige Hornbach-Sortiment erhalten, das in den Niederlanden aktuell 120.000 Artikel umfasst. Das deutsche Unternehmen hat nach eigenen Angaben 33 Millionen Euro in Grundstück, Bau und Einrichtung des Marktes investiert. Etwa 150 Mitarbeiter sollen dort im Bereich Beratung und Service tätig sein.

„Hornbach wächst in den Niederlanden erfolgreich weiter, konstant und in einem beeindruckenden Tempo. Enschede ist nicht nur unser 17. großflächiger Bau- und Gartenmarkt hierzulande, sondern auch die achte Neueröffnung innerhalb von sieben Jahren“, betonte Karin Dohm, Finanzchefin der Hornbach Baumarkt AG, die zur Hornbach-Holding gehört. „Dieses organische Wachstum wollen wir weiter vorantreiben, denn der Zuspruch der niederländischen Kundinnen und Kunden ist ungebrochen hoch und unsere Umsätze entwickeln sich hier – auch im Vergleich zur Branche – sehr erfreulich.“

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Bilanzzahlen und Ukraine-Krieg

Zur Einordnung: Der Hornbach-Konzern konnte zuletzt starke Bilanzzahlen vorlegen. Im Geschäftsjahr 2021/22 (per Ende Februar 2022) konnte man den Umsatz um 7,7 Prozent auf 5,8 Milliarden Euro steigern. Der Konzern betreibt insgesamt 167 Bau- und Gartenmärkte in neun Ländern Europas. Hinzu kommen Online-Shops.

Das Südpfälzer Unternehmen ist übrigens nur indirekt vom Ukraine-Krieg betroffen. Der Konzern betreibt keine Märkte in Russland, Belarus oder der Ukraine. Zudem hatte das Management wegen der Corona-Pandemie die Lagerbestände des Konzerns frühzeitig erhöht.

Durch den Ukraine-Krieg verursachte Lieferengpässe bekommt das Unternehmen also nicht allzu stark zu spüren – zumindest noch nicht. Je länger der Krieg aber dauere, desto problematischer würden die Lieferketten, betonte Hornbach kürzlich laut einem Bericht des Südwestrundfunks (SWR).

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