Hensoldt-Aktie: Klasse statt Masse?

Der Rüstungskonzern setzt auf technologische Fortschritte und Datenanalyse als Schlüsselfaktoren für Europas Verteidigungsfähigkeit neben konventioneller Aufrüstung.

Auf einen Blick:
  • Innovationen statt bloßer Mengenausbau
  • Datensammlung für Systementwicklung
  • Software als verteidigungskritischer Faktor
  • Kursverdoppelung seit Jahresbeginn

Nachdem im Bundestag Grundgesetzänderungen beschlossen wurden, mit denen die Verteidigungsausgaben in Zukunft weitgehend von der Schuldenbremse ausgenommen werden, setzen an der Börse viele Akteure auf eine massive Ausweitung der Aufrüstung in Deutschland und Europa. Erwartet wird, dass die Auftragsbücher der Konzerne im Bereich in den kommenden Jahren regelrecht geflutet werden.

Nach Ansicht von Hensoldt-Chef Oliver Dörre wird es aber in Sachen Abschreckung nicht nur um die schiere Menge von Munition und Gerät gehen. Am Dienstag sprach er bei einer Veranstaltung des internationalen Clubs Frankfurter Wirtschaftsjournalisten auch von notwendigen Innovationen. Darin liege der Schlüssel für Europas Verteidigungsfähigkeit. Gegen ein Russland unter Kriegswirtschaft könne man nicht nur mit Masse antworten.

Hensoldt setzt auf Daten

Dementsprechend pocht Hensoldt auf Nachholbedarf bei Dingen wie der Software-Entwicklung. Daten seien genauso wichtig wie Munition, ließ Dörre wissen. Passend dazu sammelt das Unternehmen bereits heute fleißig Daten, etwa in der Ukraine. Dort erhaltene Erkenntnisse lassen sich für die Entwicklung neuer Systeme nutzen.

Nun müssen Anleger nicht befürchten, dass Hensoldt nicht auch beim Volumen expandieren würde. Doch spricht der Konzern einen interessanten Punkt an und scheint zudem in einer günstigen Lage zu sein, um von einem möglichen Innovationssprung in der Branche profitieren zu können.

Die Hensoldt-Aktie im Höhenflug

Hensoldt Aktie Chart

Die Hensoldt-Aktie korrigierte heute Morgen zwar etwas weiter bis auf 66,05 Euro am Vormittag, womit die Verluste auf 5-Tages-Sicht sich auf knapp zwölf Prozent ausweiteten. Dem Aufwärtstrend tut dies aber noch keinen Abbruch. Es bleibt dabei, dass der Kurs sich seit Beginn des Jahres ungefähr verdoppelt hat. Auch wenn noch unklar ist, wie genau sich die neuen Rüstungspläne des Bundes auf die Bilanzen auswirken werden und wann daraus tatsächliche Auftragseingänge resultieren könnten, so bleibt es unverändert bei hervorragenden Aussichten, und das auch auf lange Sicht.

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