Hensoldt-Aktie: Damit war zu rechnen!

Nach einem beeindruckenden Kursanstieg von fast 90 Prozent verzeichnet der Rüstungselektronik-Spezialist deutliche Gewinnmitnahmen bei stabilen Chartstrukturen.

Auf einen Blick:
  • Kursrückgang als normale Marktbewegung
  • Technische Chartanalyse bleibt positiv
  • Produktionskapazitäten als möglicher Wachstumsbremser
  • Künftige Verteidigungsaufträge als Schlüsselfaktor

Auf die fulminante Rallye der Hensoldt-Aktie folgen am heutigen Freitag zunächst Kursbewegungen im tiefroten Bereich. Bis zur Mittagstunde gab das Papier um 7,4 Prozent nach und pendelte sich bei 67,60 Euro ein. Das sieht im ersten Moment dramatisch aus, dürfte aber weitgehend im Rahmen der Erwartungen liegen.

Denn je höher der Kurs steigt, desto verführerischerer wird es für Anteilseigner, Gewinne mitzunehmen und damit den Kurs (vorübergehend) unter Druck zu setzen. Genau das bekommen wir gerade zu sehen, doch ein neuer Trend muss daraus noch nicht entstehen. Charttechnisch gibt es dafür auch gar keine Anhaltspunkte.

Hensoldt: Auf und ab

Trotz der kleinen Korrektur von heute blickt die Hensoldt-Aktie noch auf ein Kursplus von fast 90 Prozent in den letzten vier Wochen. Mit anderen Worten fällt der kleine Dip kaum weiter auf und es müsste schon in Regionen unterhalb von 60 Euro gehen, um der Rallye ein eindeutiges Ende bereiten zu können.

Hensoldt Aktie Chart

Berechtigt sind jedoch Zweifel daran, ob die massiven Aufschläge bei Hensoldt noch in irgendeinem Verhältnis stehen. Natürlich ergeben sich durch die Investitionspläne von Union und SPD gigantische Chancen. Doch kann Hensoldt die Produktion seiner hochkomplexen Sensor-Systeme nicht einfach beliebig skalieren. Wahrscheinlich wird dies nicht in einem Maße möglich sein, wie es der Kursverlauf der letzten Wochen vielleicht suggerieren mag.

Jetzt sind Aufträge gefragt

Ein prall gefülltes Auftragsbuch könnte andererseits schon reichen, um die Bullen bei Laune zu halten. Genau darauf wird es in naher Zukunft wohl ankommen. Es wird eine Weile dauern, bis die Finanzpläne der Politik in tatsächliche Investitionen münden. Dann aber sollte der Name Hensoldt möglichst häufig fallen, damit die Aktie sich ihre bereits geernteten Vorschusslorbeeren auch verdienen kann.

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