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Heidelberger Druckmaschinen: Die Käufer tun sich schwer!

Liebe Leser,

viel Grund zur Freude hatten die Aktionäre der Heidelberger Druckmaschinen AG nicht mehr, seit die Aktie Ende September/Anfang Oktober 2017 ihre Aufwärtsbewegung beendete  und in eine ausgeprägte Korrektur überging. Es läuft eine zähe Seitwärtsbewegung, die sich ohne nennenswerte Impulse zur Ober- oder Unterseite hinzieht. Zwar konnte die Aktie am 8. Januar bis 2,98 Euro ansteigen, doch seitdem fiel der Kurs wieder etwas zurück und am Gesamtbild einer überaus zähen Korrektur hat sich bislang noch nichts Entscheidendes verändert.

Auf der Oberseite bleibt weiterhin die 3,00-Euro-Marke das Maß aller Dinge. An ihr versuchten sich die Käufer auch im Juni und August 2017 zunächst vergeblich und selbst der zunächst geglückte Ausbruch vom Herbst wurde inzwischen wieder zurückgenommen. Ein einfaches Unterfangen sollte der erneute Angriff auf diesen Widerstand für die Bullen deshalb nicht werden.

Nicht von der Hand zu weisen, wenn auch von Tag zu Tag schwächer werdend, ist die Gefahr einer immer noch nicht völlig ausgestandenen Korrektur. Nimmt sie übergeordnet einen dreiteiligen Verlauf an, so fehlt immer noch die abschließende Abwärtswelle und die aktuell laufende zähe Seitwärtsbewegung wäre dann nur als ausgesprochen schwache Zwischenerholung zu werten.

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Das muss beim Blick nach unten beachtet werden

In den langfristigen Charteinstellungen sehr gut zu erkennen sind die verschieden Zwischenhochs, welche die Aktie in den Jahren 2015, 2016 und 2017 jeweils im Bereich von 2,60 Euro ausgebildet hat. Hier liegt eine starke Unterstützungszone. Sie ist nur 20 Cent entfernt und damit für die Bären immer noch in Reichweite. Mit einer finalen Abwärtswelle hinunter auf das Kursniveau von 2,60 Euro muss deshalb immer noch gerechnet werden.

Wollen die Käufer das aktuelle Kursniveau jedoch als tragfähigen Boden etablieren, sollten sie sich als dominierende Kraft bald wieder zurückmelden und einen erneuten Angriff auf die runde 3,00-Euro-Marke starten. Diesem könnte im weiteren Verlauf des 1. Quartals durchaus noch eine Attacke auf das Oktoberhoch bei 3,50 Euro folgen.

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