Grünes Mega-Potenzial: Diese 3 Energie-Aktien haben es in sich!

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Neben der Digitalisierung ist der Klimaschutz das wichtigste Zukunftsthema unserer Zeit. Die Verringerung und Vermeidung von Treibhausgasen ist eine historische Mammutaufgabe, die nur durch die Erneuerbaren Energien gelöst werden kann.

Allein in Deutschland soll der CO2-Ausstoß nach Auffassung der Bundesregierung bis 2050 um mindestens 80 Prozent gesenkt werden. Und bis zum gleichen Jahr soll die gesamte Energieversorgung Deutschlands mit Erneuerbaren Energien bestritten werden.

An Solar- und Windkraft wird also in Zukunft kein Weg mehr vorbeiführen. Gerade an der Börse ergeben sich deshalb lukrative Chancen für Anleger, die mit entsprechenden Aktien auf diese unausweichliche Entwicklung setzen. Im Folgenden wollen wir Ihnen nun einige Aktien bzw. Unternehmen vorstellen, deren grünes Potenzial besonders groß ist.

NextEra

Nextera Erneuerbare Energien
NextEra Energy operiert über drei Tochterunternehmen in 27 US-Bundesstaaten (Bild: shutterstock, eigene Bearbeitung).

 

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Der US-Konzern NextEra ist nach eigenen Angaben der weltgrößte Produzent von Sonnen- und Windenergie und ein führender Anbieter von Batteriespeichern. In den USA ist das Unternehmen in 27 Bundesstaaten tätig und versorgt allein an der Ostküste mehr als 11 Millionen Haushalte mit Strom.

Doch damit will sich der Konzern nicht zufriedengeben: Allein in den kommenden Jahren plant NextEra Investitionen in die amerikanische Strom-Infrastruktur in zweistelliger Milliardenhöhe. Damit will das Unternehmen die USA immer unabhängiger von fossilen Brennstoffen machen, allen voran vom Öl aus dem Ausland.

Profitieren dürfte NextEra vor allem durch die neue Regierung in Washington. So hatte US-Präsident Joe Biden unlängst klargemacht, dass die Erderwärmung eine „existenzielle Bedrohung“ sei. Der Klimaschutz und damit auch der Ausbau der Erneuerbaren Energien werden deshalb zum Dreh- und Angelpunkt seiner Präsidentschaft. NextEra darf sich also auf üppige staatliche Subventionen und ein florierendes US-Geschäft einstellen.

First Solar

MIT Technology Review zeichnete 2010 und 2011 First Solar als eine der 50 innovativsten Firmen weltweit aus (Bild: shutterstock, eigene Bearbeitung)

 

First Solar mit Sitz in Arizona hat sich auf die Herstellung von Photovoltaik-Anlagen spezialisiert. Interessant ist das Unternehmen vor allem wegen seiner hervorragenden Kapitallage und Liquidität. 2020 konnte der Konzern nach eigenen Prognosen seinen Umsatz von 2,6 auf 2,9 Milliarden Dollar verbessern. Das Betriebsergebnis soll im gleichen Zeitraum von 310 auf 380 Millionen Dollar gestiegen sein.

First Solar bietet innovative Dünnschicht-Solaranlagen, die gegenüber konventionellen Lösungen Vorteile in Sachen Effizienz und Klimaschutz ermöglichen. Mit seiner Technologie ist der Konzern neben den USA inzwischen auch in Europa, Asien, Afrika und Australien tätig. Nach eigenen Angaben ist das Unternehmen an der Entwicklung, der Finanzierung, dem Bau und dem Betrieb von einigen der größten Solarkraft-Anlagen der Welt beteiligt.

Keine Andere Firma der Branche habe mehr Geld in die Verbesserung der eigenen Technologie gesteckt. Damit habe man es geschafft, die Solarenergie in Sachen Kosten auf das Niveau fossiler Brennstoffe zu bringen, so der PV-Konzern. Weiteres Profit-Potenzial ist für First Solar also allemal vorhanden.

Siemens Energy

Windkraftanlage Siemens Energy
Die Aktien von Siemens Energy werden seit dem 28. September 2020 an der Börse gehandelt (Bild: shutterstock, eigene Bearbeitung).

 

Nicht zuletzt hat auch Deutschland interessante Unternehmen im Bereich der Erneuerbaren Energien zu bieten. Allen voran: Siemens Energy. Die neuste Abspaltung des deutschen Tech-Giganten ist erst seit wenigen Monaten an der Börse notiert.

Über die Siemens Energy-Tochter Gamesa ist das Unternehmen im Bereich der Windkraft tätig. Gamesa gehört neben Vestas, Goldwind und GE Wind zu den größten Herstellern von Windenergieanlagen der Welt. Siemens Energy selbst stellt zum Beispiel Gasturbinen, Dampfturbinen, Generatoren und Transformatoren her. Das Unternehmen ist damit ein wichtiger Zulieferer der Energiebranche.

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Nun will Energy aber offenbar seine Marschrichtung ändern. Vor wenigen hatte das Unternehmen angekündigt, sich stärker auf Erneuerbare Energien fokussieren zu wollen. Im Zuge der Neuausrichtung will Energy die Kosten drastisch reduzieren und sein Geschäft mit den Gasturbinen zurückfahren, um etwa Anlagen rund um den grünen Wasserstoff stärker zu forcieren.

Zur Herstellung dieses Wasserstoffs werden Erneuerbare Energien benötigt, die wiederum durch die Windkrafttochter Gamesa bereitgestellt werden. Siemens Energy wird sich dadurch in den kommenden Jahren endgültig zu einem ernstzunehmenden ökologischen Global Player entwickeln.

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