Gold: Die Regeln sagen anderes!

Der Goldpreis ist in den letzten Tagen an der 2.000-Dollar-Marke gescheitert. Geht dem Edelmetall langsam, aber sicher die Luft aus?

Der Goldpreis hat es in den letzten Tagen nicht geschafft, die 2.000-Dollar-Marke zu überwinden. Gestern ging der Preis des Edelmetalls um 1,5 Prozent deutlich zurück. Geht der Goldpreisrallye langsam, aber sicher die Luft aus?

Warum steigt der Preis noch?

Laut Einschätzung vieler Analysten ist das durchaus denkbar. Das aktuelle makroökonomische Umfeld ist schließlich nicht besonders förderlich für einen hohen Goldpreis. Zinssteigerungen und ein starker US-Dollar sind an sich kein ideales Umfeld für einen steigenden Goldpreis. Sie machen festverzinsliche Wertpapiere attraktiver und den Kauf von Gold für ausländische Investoren teurer. Zudem lässt die US-amerikanische Notenbank angesichts der hohen Inflation in den USA derzeit durchblicken, dass sie auch nicht davor zurückschrecken wird, die Zinsen schneller und stärker als erwartet anzuheben.

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Doch genau diese hohe Teuerungsrate in den USA und auch in Europa scheint derzeit Gold neue Käufer zu bescheren. Das glänzende Edelmetall ist bei vielen Menschen immer noch als Inflationsschutz beliebt. Diese Käufergruppen lassen sich auch nicht von steigenden Zinsen und einem festeren US-Dollar vom Goldkauf abbringen.

Sind diese Prognosen wirklich realistisch?

Langfristig gesehen dürfte die Inflation wieder zurückgehen. Die Mischung aus hohen Preisen für Öl, Gas und zahlreichen Lebensmitteln wird in dieser Form nicht dauerhaft bestehen. Das dürfte Gold über einen längeren Zeitraum wieder den Wind aus den Segeln nehmen. Zwar sieht die US-Investmentbank Goldman Sachs einen Goldpreis von 2.500 US-Dollar als durchaus realistisch an, doch dafür müsste das aktuelle Umfeld noch eine ganze Weile anhalten.

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