GEA-Aktie: Das ist der Vorschlag!

GEA liefert profitables Wachstum im Jahr 2021 und schlägt höhere Dividende vor

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GEA erzielt profitables Wachstum in 2021 und schlägt höhere Dividende vor

– Auftragseingang steigt deutlich um 11% (organisch: 14%) auf 5,2 Mrd. EUR (2020: 4,7 Mrd. EUR)

– Umsatz steigt um 1,5% (organisch: 4,3%) auf 4,7 Mrd. EUR (2020: 4,6 Mrd. EUR)

– EBITDA vor Restrukturierungsaufwendungen steigt um 17,3 % auf 624,8 Mio. EUR (2020: 532,5 Mio. EUR); Marge steigt um 1,8 Prozentpunkte auf 13,3 % – der höchste Wert seit 2016 (2020: 11,5 %)

– ROCE deutlich auf 27,8 Prozent gesteigert (2020: 17,1 Prozent)

– Starke Verbesserung des Nettoumlaufvermögens in Prozent vom Umsatz auf 5,1 Prozent (2020: 7,9 Prozent); Nettoliquidität von 245 Mio. Euro auf 500 Mio. Euro mehr als verdoppelt

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– Dividendenerhöhung auf 0,90 Euro je Aktie vorgeschlagen (2020: 0,85 Euro)

– Prognose für 2022: mehr als 5 Prozent organisches Umsatzwachstum, EBITDA vor Restrukturierungsaufwendungen zwischen 630 und 690 Millionen Euro, ROCE zwischen 24 und 30 Prozent

Überblick

Trotz eines herausfordernden Umfelds ist es GEA im Geschäftsjahr 2021 gelungen, alle finanziellen Leistungsindikatoren zu verbessern. Ein um 11 Prozent gestiegener Auftragseingang ließ den Auftragsbestand auf ein Rekordhoch von rund 2,8 Mrd. EUR ansteigen. Das EBITDA vor Restrukturierungsaufwendungen verbesserte sich deutlich um 17,3 Prozent auf 624,8 Mio. EUR, die entsprechende Marge stieg um 1,8 Prozentpunkte auf 13,3 Prozent – der höchste Wert seit 2016. Die Rendite auf das eingesetzte Kapital (ROCE) lag bei 27,8 Prozent, das Nettoumlaufvermögen im Verhältnis zum Umsatz bei 5,1 Prozent und die Nettoliquidität bei 499,8 Millionen Euro.

GEA blickt auf ein sehr erfolgreiches Jahr 2021 zurück, in dem sich die GEA-Aktie deutlich besser als der Markt entwickelt hat“, sagte Vorstandsvorsitzender Stefan Klebert. Unser Ziel ist es, eine langfristige Wertsteigerung für unsere Stakeholder sicherzustellen. Dieses Ziel erreichen wir durch die starke operative Leistung unserer Divisionen, die sich auf Nachhaltigkeit sowie Innovation und Digitalisierung konzentrieren. Dementsprechend sind dies zwei Schlüsselfaktoren in unserem strategischen Plan Mission 26, um unseren profitablen Wachstumstrend fortzusetzen.

Alle Divisionen tragen zum deutlichen Wachstum des Auftragseingangs bei Der Auftragseingang stieg 2021 deutlich um 11 Prozent auf 5.222,5 Mio. EUR (2020: 4.703,0 Mio. EUR). Das organische Wachstum lag bei 14 Prozent. Dazu trugen alle Divisionen mit zweistelligen Wachstumsraten bei, mit Ausnahme von Heating & Refrigeration Technologies, die ein hohes einstelliges Wachstum erzielte. Bei den Abnehmerbranchen wiesen Nahrungsmittel, Pharma und Chemie deutlich zweistellige Wachstumsraten auf.

Zum sehr guten Auftragseingang trugen auch neun Großaufträge (Volumen über 15 Mio. EUR) über insgesamt 293 Mio. EUR in der Getränke-, Pharma- und Lebensmittelindustrie bei, darunter einer im Wachstumsmarkt New Food mit einem Auftragswert im hohen zweistelligen Millionen-Euro-Bereich. Der Auftragsbestand erreichte mit 2.785,4 Mio. EUR einen neuen Höchststand (2020: 2.298,5 Mio. EUR).

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Der Umsatz stieg 2021 um 1,5 Prozent auf 4.702,9 Mio. EUR (2020: 4.635,1 Mio. EUR), auf organischer Basis um 4,3 Prozent. Aufgrund globaler Lieferengpässe blieb das organische Umsatzwachstum leicht hinter dem erwarteten Korridor von 5 bis 7 Prozent zurück. Die Zuwächse in den Divisionen Separation & Flow Technologies und Farm Technologies konnten das geringere Wachstum in den übrigen Divisionen mehr als ausgleichen. Der Anteil des Serviceumsatzes stieg von 33,6 Prozent im Vorjahr auf 34,2 Prozent im Jahr 2021.

Deutliche Verbesserungen bei Profitabilität, Finanzlage und ROCE Das EBITDA vor Restrukturierungsaufwendungen stieg im Berichtsjahr um 17,3 Prozent auf 624,8 Mio. Euro (2020: 532,5 Mio. Euro) und lag damit am oberen Ende der Prognose von 600 bis 630 Mio. Euro. Die entsprechende EBITDA-Marge verbesserte sich um 1,8 Prozentpunkte auf 13,3 Prozent (2020: 11,5 Prozent) und erreichte damit den höchsten Stand seit 2016. Alle Geschäftsbereiche trugen zu dieser Verbesserung bei.

Das Periodenergebnis stieg im Geschäftsjahr 2021 auf 305,2 Mio. Euro, gegenüber 96,8 Mio. Euro im Vorjahr. Dies und eine geringere durchschnittliche Anzahl von Aktien als im Jahr 2020 führten zu einem deutlichen Anstieg des Ergebnisses je Aktie von 0,54 EUR auf 1,70 EUR. Das Ergebnis je Aktie vor Restrukturierungsaufwendungen verbesserte sich ebenfalls deutlich von 1,03 Euro auf 1,99 Euro. Im Rahmen des im August 2021 gestarteten Aktienrückkaufprogramms (insgesamt bis zu 300 Mio. EUR) wurden bis zum Jahresende Aktien im Wert von rund 94 Mio. EUR zurückgekauft.

Die Nettoliquidität hat sich mit 499,8 Mio. EUR zum 31. Dezember 2021 mehr als verdoppelt (2020: 245,3 Mio. EUR). Dieser Liquiditätszuwachs ist vor allem auf die starke Ergebnisverbesserung und eine deutliche Reduzierung des Nettoumlaufvermögens zurückzuführen. Das Nettoumlaufvermögen im Verhältnis zum Umsatz verbesserte sich deutlich auf 5,1 Prozent (2020: 7,9 Prozent).

Infolge des geringeren Nettoumlaufvermögens sank das Capital Employed (Durchschnitt der letzten vier Quartale) von 1.943 Millionen Euro auf 1.594 Millionen Euro zum 31. Dezember 2021. Die Rendite auf das eingesetzte Kapital (ROCE) stieg in der Folge auf 27,8 Prozent (2020: 17,1 Prozent) und übertraf damit die erwartete Bandbreite von 23,0 bis 26,0 Prozent. Im Berichtsjahr konnten alle Geschäftsbereiche den ROCE gegenüber dem Vorjahr zum Teil deutlich steigern.

Höhere Dividende vorgeschlagen

Die GEA will ihre Aktionäre an dem starken und nachhaltigen Geschäftsmodell des Unternehmens teilhaben lassen. Auf Basis einer attraktiven Dividendenpolitik und der sehr guten Ergebnisentwicklung im Geschäftsjahr 2021 wird der Hauptversammlung eine Dividende von 0,90 EUR je Aktie – 5 Cent mehr als im Vorjahr – vorgeschlagen.

Umsatz- und Ergebniswachstum für 2022 erwartet Vor dem Hintergrund des sehr hohen Auftragsbestands wird für das Geschäftsjahr 2022 ein organisches Umsatzwachstum von mehr als 5 Prozent erwartet. Das EBITDA vor Restrukturierungsaufwendungen wird bei konstanten Wechselkursen in einer Bandbreite zwischen 630 und 690 Millionen Euro erwartet. Beim ROCE rechnet das Unternehmen mit einem Wert zwischen 24 und 30 Prozent (zu konstanten Wechselkursen).

Mittelfristige Finanzziele bestätigt Ende September 2021 hat die GEA im Rahmen der Mission 26 die mittelfristigen Ziele vorgestellt, die sie bis zum Ende des Geschäftsjahres 2026 erreichen will. Diese sehen vor, dass der organische Konzernumsatz bis dahin jährlich um durchschnittlich 4,0 bis 6,0 Prozent wächst, was einem Umsatz von rund 6 Mrd. EUR entspricht. Die EBITDA-Marge vor Restrukturierungsaufwendungen soll auf über 15 Prozent steigen, bei einer deutlichen Verbesserung des ROCE auf mehr als 30 Prozent. Finanzkennzahlen der GEA

Über GEA

GEA ist einer der weltweit größten Anbieter von Systemen und Komponenten für die Lebensmittel-, Getränke- und Pharmaindustrie. Der 1881 gegründete internationale Technologiekonzern konzentriert sich auf Maschinen und Anlagen sowie auf fortschrittliche Prozesstechnologie, Komponenten und umfassende Dienstleistungen. Mit mehr als 18.000 Mitarbeitern in fünf Divisionen und 62 Ländern erwirtschaftete der Konzern im Geschäftsjahr 2021 einen Umsatz von mehr als 4,7 Milliarden Euro.

Anlagen, Prozesse, Komponenten und Dienstleistungen der GEA steigern die Effizienz und Nachhaltigkeit von Produktionsprozessen weltweit. Sie tragen maßgeblich zur Reduzierung von CO2-Emissionen, Kunststoffverbrauch und Lebensmittelabfällen bei. Damit leistet GEA einen wichtigen Beitrag zu einer nachhaltigen Zukunft, ganz im Sinne des Unternehmenszwecks: „Engineering for a better world“.

GEA ist im deutschen MDAX und im STOXX(R) Europe 600 Index gelistet und gehört auch zu den Unternehmen, die in den DAX 50 ESG und MSCI Global Sustainability Indizes enthalten sind.

Weitere Informationen finden Sie online unter gea.com. Wenn Sie keine weiteren Informationen von GEA erhalten möchten, senden Sie bitte eine E-Mail an pr@gea.com.

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GEA
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