Gazprom-Aktie: Neue Impulse durch Nord Stream 2?

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Neue Bewegung bei Nord Stream 2. Am Montag wurde bekannt, dass der Betreiber der Gaspipeline Nord Stream 2 einen Antrag auf sofortigen Vollzug der Baugenehmigung beim zuständigen Bundesamt für Seeschifffahrt und Hydrographie eingereicht hat. Ein Zeitpunkt für die Entscheidung ist zwar noch nicht bekannt. Das für Gazprom so wichtige Projekt könnte jedoch wieder an Fahrt gewinnen. Die Gazprom-Aktie zeigte sich davon am Montag allerdings unbeeindruckt.

Inbetriebnahme in diesem Jahr?

Zuletzt sorgte die Presseabteilung Gazprom für ein Ausrufezeichen. Der Konzern gab bekannt, Nord Stream 2 noch in diesem Jahr in Betrieb nehmen zu wollen, um damit den europäischen Markt noch fester ins Auge zu fassen. Nachdem der Baustopp die Pläne über rund ein Jahr auf Eis gelegt hatte, ließ diese Nachricht nicht zuletzt die Anleger aufhorchen.

Selbst der jüngste Antrag auf sofortigen Vollzug der Baugenehmigung sieht sich jedoch mit Gegenargumenten konfrontiert. So weisen die Deutsche Umwelthilfe und der Naturschutzbund Deutschland darauf hin, dass jegliche Argumente zum Natur- und Klimaschutz bei der Entscheidung außer Acht gelassen worden seien. Das Bundesamt war zuvor zu dem Schluss gekommen, dass die Pipeline lediglich durch den Randbereich eines Vogelschutzgebiets verlaufe und dort aufgrund der besonderen Wassertiefe von zu vernachlässigender Bedeutung sei.

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Schwache Bilanz am Montag

Die Gazprom-Aktie war am Montag nicht dazu in der Lage, von den neuen Nachrichten um Nord Stream 2 zu profitieren. Vielmehr ließ sich der Titel von der allgemein trüben Stimmung zum Start in die neue Handelswoche anstecken. Die Verluste, die zum Vormittag angefallen waren, konnten jedoch durch einen kleinen Schlussspurt nahezu ausgeglichen werden. Am Abend notierte der Titel bei exakt 5,00 Euro an der Börse Stuttgart, was einem zarten Minus von 0,60 Prozent zum Vortag entspricht.

Der mittelfristige Aufwärtstrend bleibt bei Gazprom also weiter intakt. Trotz einer zuletzt durchwachsenen Handelswoche belaufen sich die Gewinne der letzten 30 Tage noch immer auf 7,9 Prozent.

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