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Gazprom-Aktie: Die Rekorde rücken in weite Ferne!

Die Gazprom-Aktie leidet weiter unter politischen Spannungen und ein Ende der Unsicherheit ist derzeit nicht ansatzweise in Sicht.

An und für sich läuft es bei Gazprom bombastisch. Erst vor wenigen Tagen informierte das Unternehmen darüber, im Jahr 2021 soviel Gas wie seit 13 Jahren nicht mehr produziert zu haben. So ziemlich überall stieg die Nachfrage und entsprechend fielen auch die Umsätze aus.

Dass gegen Ende des Jahres auch noch die Preise astronomische Höhen erreichten, dürfte der Marge sehr zuträglich gewesen sein. Anders ausgedrückt scheffelt der russische Versorger derzeit mehr Geld als je zuvor, was aus Anlegersicht erstmal eine gute Sache ist. Der Kurs spiegelt das momentan allerdings nicht wider.

Die Sorgen werden größer

Wer die Nachrichten in den letzten Tagen etwas verfolgt hat, kann sich schnell zusammenreimen, woher die Zurückhaltung kommt. Die politische Situation ist schlicht viel zu angespannt, als dass sich der durchschnittliche Anleger auf ein Investment einlassen würde. Die meisten kapitulieren stattdessen ob der großen Gefahren in naher Zukunft.

Sollten Anleger sofort verkaufen? Oder lohnt sich doch der Einstieg bei Gazprom?

Das führte dazu, dass die Gazprom-Aktie seit Anfang Oktober um knapp 18 Prozent in die Tiefe rauschte und an diesem Wochenende bei 7,56 Euro landete. Das ist immer noch kein schlechtes Niveau, aber eben auch ein gutes Stück entfernt vom 52-Wochen-Hoch bei 9,44 Euro.

Der Deckel auf der Gazprom-Aktie

Solange es ernsthafte Sorgen um eine Invasion Russlands in der Ukraine gibt, dürfte die Gazprom-Aktie sich mit einer Erholung eher schwertun. Das Ganze hängt derzeit wie ein Damoklesschwert über dem Titel. Sollte Putin sich tatsächlich für ein militärisches Vorgehen entscheiden, wären massive Sanktionen seitens des Westens unvermeidbar.

Nur sehr Mutige Anleger, welche Investitionen im Zweifel nicht hinterhertrauern, werden jetzt die vergleichsweise niedrigen Kurse als Einstiegschance verstehen. Alle anderen bleiben auf der Seitenlinie und warten die weitere Entwicklung ab. Nicht nur aus kurstechnischen Gründen ist nur zu hoffen, dass die Lage in der Ost-Ukraine nicht weiter eskaliert.

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