Gazprom-Aktie: Das wird so bald nichts werden!

Die Erholung der Aktie von Gazprom geht am Montag weiter. Dabei ist die Situation für den russischen Staatskonzern weiter heikel, insbesondere wegen Nord Stream 2.

Die Aktie von Gazprom ist zum Wochenstart mit einem Aufschlag von gut zwei Prozent auf 7,68  Euro in den Xetra-Handel gestartet. Damit haben die Papiere des russischen Energiekonzerns ihren Erholungskurs aus der Vorwoche fortgesetzt. Bis auf 6,24 Euro war die Gazprom-Aktie vor genau einer Woche zurückgefallen, das Kursplus seitdem beträgt schon mehr als 20 Prozent. Was die Papiere des Staatsunternehmens derart antreibt, ist unklar. Denn mit einem bedeutenden Projekt wird es wohl längere Zeit nichts werden.

Für Nord Stream 2 fehlt einiges

Die federführend von Gazprom errichtete Ostsee-Pipeline Nord Stream 2 ist längst fertiggestellt. Im Zuge des Konflikts um die Ukraine aber wartet das Unternehmen weiter auf eine Betriebsgenehmigung. Dass sich daran bald etwas ändern wird, davon ist nicht auszugehen: Laut Medienberichten ist eine schnelle Zulassung trotz der Gründung einer deutschen Tochtergesellschaft „nicht zu erwarten“, heißt es. Die Gastransportgesellschaft Gas for Europe GmbH mit Sitz in Schwerin muss noch Unterlagen nachreichen.

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Die Eintragung ins Handelsregister sei erfolgt, „es fehlen aber weitere Schritte“, sagte der Präsident der Bundesnetzagentur, Jochen Homann, demnach der Frankfurter Allgemeinen Zeitung FAZ. Bei einem Blick auf die noch ausstehenden Prüfungen komme man schnell zu dem Ergebnis, dass ein Abschluss im ersten Halbjahr „kaum mehr möglich sein wird“. Eine EU-Gasrichtlinie schreibt die Trennung von Betrieb einer Leitung und dem Vertrieb des Gases vor. Der Knackpunkt: Einziger Anteilseigner der Nord Stream 2 AG ist formal Gazprom.

Anleger weniger besorgt um Gazprom

Doch allein aus politischen Gründen könnte das Projekt vor dem Aus stehen: Außenministerin Annalena Baerbock (Grüne) machte jüngst in Moskau deutlich, „dass die Nord-Stream-2-Pipeline ein Ziel für Vergeltungsmaßnahmen würde, wenn Russland Energie als Waffe einsetzt“. Für den Staatskonzern Gazprom eine heikle Situation. Die Anleger aber scheinen wieder weniger besorgt.

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