Gazprom-Aktie: Alles völlig offen!

Seit Dienstag kann die Gazprom-Aktie in Frankfurt undauch anderswo nicht mehr gehandelt werden. Doch Deutschland kommt am russischen Staatskonzern wohl kaum vorbei.

Der Kurs der Aktie von Gazprom steht seit Dienstag am Handelsplatz Frankfurt wie einzementiert bei 2,51 Euro, weist einen Einbruch von fast 24 Prozent aus. Und das ist kaum verwunderlich: Nach den Verwerfungen an den Börsen weltweit wurde der Handel mit den Papieren des russischen Staatskonzerns ausgesetzt. Ob, wann und wie die Gazprom-Aktie wieder gehandelt werden kann, ist derzeit offen. Genauso, was der Einmarsch Russlands in die Ukraine für den Energieriesen bedeutet.

Ab dem Winter nicht ohne Gazprom-Gas

Zum einen will die Bundesregierung kurzfristig für 1,5 Milliarden Euro zusätzliches Flüssiggas einkaufen, um sich von russischen Energielieferungen, sprich Gazprom, unabhängiger zu machen. „Das Geld steht bereit“, erklärte ein Sprecher des Wirtschaftsministeriums laut tagesschau.de. Das Geld sei dem Gashändler Trading Hub Europe zugesagt worden, so der Bericht. Er solle nun entscheiden, wo das Flüssiggas konkret eingekauft werde. Das soll in jedem Fall „sehr kurzfristig“ geschehen.

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Nach Informationen des Handelsblatts wird Deutschland an einem weiteren Handel mit Gazprom aber nicht vorbeikommen: „Wenn man alle Gasspeichermengen und LNG-Importe kombiniert, kann Deutschland bis zum Sommer durchhalten. Im folgenden Winter wird allerdings notgedrungen ein Engpass entstehen“, wird Andreas Schröder, Energieanalyst bei ICIS, im Bericht zitiert. Erdgas müsste dann rationiert werden.

Gazprom hat den Markt im Griff

Das kommt nicht überraschend: Gazprom lieferte bislang rund 43 Prozent des Erdgases, das in der EU verbraucht wird, in Deutschland sind es mehr als die Hälfte. Doch Gazprom ist laut Deutscher Welle nicht nur „wichtigster Lieferant auf dem europäischen Gasmarkt, sondern spielt auch bei der Bevorratung und Verteilung, die für die Versorgungssicherheit wichtig sind, eine Rolle“. So befindet sich etwa der größte Gasspeicher des Landes, angesiedelt im niedersächsischen Rehden, in den Händen von Astora – einer Gazprom-Tochter.

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