Freeport McMoRan: Kupferpreis vor der Klippe?

Liebe Leser,

Preise für Industriemetalle sind seit spätestens Anfang März in die Korrektur übergegangen. Das gilt auch für den Kupferpreis, der aber bereits seit Anfang des Jahres seine Korrektur begonnen hat, siehe Chart auf Wochenkerzenbasis unten. Seit Beginn des Jahres hat der Preis somit ca. 9,6 % an Verlusten verzeichnet und es sieht danach aus, als würde die Charttechnik nun ebenfalls ein Wörtchen bei der Entwicklung in den nächsten Wochen mitreden wollen.

Sekundärer Aufwärtstrend gefährdet

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Zwar befindet sich der Kupferpreis noch im Rahmen des sekundären Aufwärtstrends, doch testet er nun die untere Trendlinie des Trends von oben an, siehe Chart unten. Kurse unterhalb von 2,90 US-Dollar je Pfund könnten weitere Verluste nach sich ziehen, womöglich in Richtung der beiden langfristigen Wochen-Durchschnitte, die aktuell im Bereich bei 2,6 US-Dollar je Pfund zusammenlaufen.

Der erste belastende Faktor

Grund für die aufkommende Schwäche ist zum einen die allseits erwartete, schwächere Nachfrage nach Kupfer aus China. Zwar ist die Lage hier an den Importen für Januar und Februar noch nicht eindeutig zu erkennen, doch auch die Konjunkturdaten dürften dafür sprechen, dass die Nachfrage zumindest im ersten Halbjahr 2018 im Verlauf schwächer ausfallen könnte. Überraschend positive Daten per März könnten hingegen den Trend wieder unterstützen.

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Der zweite belastende Faktor

Auf der anderen Seite könnte die Schwäche des US-Dollars nun so langsam ebenfalls zum Ende kommen. Ein großer Teil der Schwäche im US-Dollar war dem starken Euro geschuldet. Nachdem die EU jedoch im zweiten halben Jahr 2017 ein starkes Wachstum verzeichnete und damit den Euro unterstützte, könnte gemäß den aktuellen Daten eine Top-Bildung nicht mehr weit sein und eine Erholung des US-Dollars einsetzen, was den Kupferpreis ebenfalls zunächst belasten könnte, sofern die Daten aus China weiterhin Schwäche zeigen.

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Freeport-McMoRan
US35671D8570
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