Beiträge von Carsten Rockenfeller

    Die Siemens Energy AG strebt an, KPMG als Wirtschaftsprüfer für die Jahres- und Konzernabschlüsse ab dem Geschäftsjahr 2024 zu berufen. Es ist geplant, auf der Hauptversammlung für das Geschäftsjahr 2024 eine entsprechende Abstimmung unter den Aktionären abzuhalten. Dies wurde vom Aufsichtsrat der Siemens Energy AG aufgrund der Empfehlung des Prüfungsausschusses im Rahmen der Sitzung am 21. September bestätigt.

    Mit einem deutlichen Kursanstieg von 16 Prozent im abgelaufenen Monat hat K&S eine großartige Entwicklung auf dem Aktienmarkt hinter sich. Ist es jetzt sogar möglich ein neues Allzeithoch zu erreichen? Die Bullen lauern bereits, aber die Bären werden gewiss versuchen, einen Bullenrun der K&S-Aktie zu verhindern. Anleger sollten geduldig bleiben und dem Kurs im Auge behalten.

    Die Münchener Rück ist nicht nur als Dividendenaktie mit einer fetten Gesamtrendite jenseits der vier Prozent ein solider Fels. In regelmäßigen Abständen kauft der Rückversicherer seit 2006 auch eigene Wertpapiere mit einem Volumen von mehr als 13 Milliarden Euro zurück. In Vorbereitung ist zudem ein Rückkaufprogramm mit einem Volumen von mehr als einer Milliarde Euro. Anleger des Titels können sich also freuen.

    Im Monat August war bei der Commerzbank AG ein starker Anstieg des Short-Interesses zu verzeichnen. Zum Stichtag 31. August belief sich das Short-Interest auf insgesamt 48.600 Aktien, ein Zuwachs von 10, 2 Prozent verglichen mit dem Stand vom 15. August (44.100 Aktien). Auf der Basis eines durchschnittlichen Handelsvolumens von 97.200 Aktien beläuft sich die Leerverkaufsquote derzeit auf 0,5 Tage.

    Für ein Onshore-Projekt in Brandenburg wird Nordex Turbinen mit einer Gesamtleistung von 31,5 MW an den deutschen Projektentwickler Wpd AG liefern. Der Anlagenhersteller wird den Windpark Kantow, der ca. 90 km nordwestlich von Berlin entsteht, unter anderem mit sieben N149/4.X mit einer Kapazität von je 4,5 MW ausstatten. Diese Anlagen werden im kommenden Sommer auf Hybrid-Türmen mit einer Höhe von 164 Metern installiert.

    Um eine Vorstellung davon zu bekommen, von wem Vonovia wirklich kontrolliert wird, sollte man die Eigentümerstruktur des Konzerns kennen. Mit einer Beteiligung von 58 Prozent besitzen die Institutionen die meisten Anteile an dem Unternehmen. Dies bedeutet, dass die institutionellen Anleger am meisten profitieren, wenn der Kurs der Aktie steigt ( bzw. am meisten verlieren, wenn er sinkt). Nachdem der Aktienkurs des Konzerns in der vergangenen Woche um 6,5 Prozent eingebrochen war, verzeichneten die institutionellen Anleger auch die höchsten Verluste. Diese Anleger sind möglicherweise besonders besorgt über die aktuellen Verluste, die den Aktionären innerhalb eines Jahres einen Schaden von 48 Prozent zugefügt haben.

    Folgt der Untergang? Nach harter Arbeit, um die Zuschauer wieder in die örtlichen Multiplex-Kinos zu locken, erlebten die Filmtheater nun zwei Wochenenden hintereinander, die nur noch 1 Prozent der Bevölkerung in den USA in die Kinos lockten. Zufällig waren die letzten sechs Wochenenden die umsatzschwächsten der gesamten Sommersaison, was die Ticketverkäufe angeht.

    Als im Januar 2021 der Aktienkurs von GameStop explosionsartig anstieg, gingen Reddit-Trolle auf Kriegsfuß mit den Investoren der alten Schule, die auf einen Niedergang des Unternehmens gewettet hatten. Die Trolle auf Reddit und Co. wussten, wie ihnen geschah, sodass jetzt Dokumentarfilme darüber gedreht werden. Werden Sie sich die Dokumentationen ansehen? Lustig wird es bestimmt.

    Die Gesellschaft Evotec hat letztens mitgeteilt, dass sie die klinische und die gewerbliche Produktionsstätte für kleine Moleküle mit der Übernahme der Central Glass Germany GmbH vom japanischen Chemieunternehmen Central Glass expandieren konnte. Anleger dürfen gespannt sein, wie sich dies in Zukunft auf den Konzern und die Aktie auswirken wird.

    Es ist Mercedes-Benz schwerlich vorzuwerfen, die bevorstehende Verschiebung zur Elektro-Mobilität nicht schon frühzeitig entdeckt zu haben. Der Autobauer, der damals noch Daimler hieß, hatte sich Anfang 2009 bereits mit 50 Millionen Euro am Elektroautohersteller Tesla beteiligt und damit knapp 10 Prozent des Konzerns übernommen, die ohne das Investment der Stuttgarter wohl in die Insolvenz gegangen wären! Ob sich Elon Musk dafür bei Mercedes bedankt hat?

    Daimler Truck konnte seinen Absatz, seinen Ertrag und sein Ergebnis deutlich ausweiten und mit Preissetzungsstärke überzeugen - die branchentypischen, im Vergleich höheren Preisvolatilitäten sind interessante Ausgangsbedingungen für Seitwärtsbewegungen.

    In einem grundsätzlich freundlichen Marktumfeld kann die Aktie des britischen Energieriesen Shell wieder zulegen. Außerdem profitiert die Aktie im Handel von einem bullish zu wertenden Kommentar der kanadischen Bank RBC. Geht es jetzt steil nach oben?

    Das Unternehmen Argosy Minerals berichtete über den neuesten Entwicklungsstand des Lithiumprojekts Rincon in Argentinien. Es wurde bekannt gegeben, dass 95 Prozent der Gesamtarbeiten für die Entwicklung der 2.000 Tonnen pro Jahr großen Lithiumkarbonat-Produktionskapazität vollständig abgeschlossen sind. Angesichts der Tatsache, dass die drei Phasen - Planung, Bau und Inbetriebnahme - in Kürze abgeschlossen sein und gemäß den Budgetvorstellungen von AGY durchgeführt werden, plant das Unternehmen, im Oktober die erste Produktion von Lithiumkarbonat in Batteriequalität aufzunehmen.

    Der Volkswagen Konzern treibt seinen Umbau zum Mobilitätsversorger konsequent voran und hat mehrere Leitungspositionen im Konzern erneut besetzt. Damit erfolgt bereits die nächste Veränderung, zuvor reduzierte sich unter dem neuen Vorstandsvorsitzenden Oliver Blume schon der Vorstand. Mittlerweile bekommt die Aktie den schwachen Gesamtmarkt und eine neue Analystenstudie zu spüren. Da kann man als Volkswagen-Fan nur darauf hoffen, dass der Börsegang von Porsche, dem Konzern weiterhelfen kann.

    Wieder einmal hat SAP einen Preisanstieg vermeldet: Ab dem Jahr 2023 berechnet der Softwarehersteller für die Betreuung von Softwareinstallationen bis zu 3,3 Prozent mehr als bisher. Das Unternehmen begründet den Schritt in einem Schreiben, das sich seit Anfang September an Kunden richtet, mit der hohen Inflationsrate. Letztlich kann es so nicht weitergehen. Die Politik muss mehr erledigen, als kleine Hilfspakete schnüren, die ein Tropfen auf dem heißen Stein sind.

    Der US-Bundesstaat Kalifornien verklagt Amazon aus kartellrechtlichen Gründen, da der Wettbewerb unterdrückt und die Preise in die Höhe getrieben werden.Die Klage und eine ganze Reihe ähnlicher Klagen sind lediglich ein Ablenkungsmanöver. Es ist zu erwarten, dass Amazon und Kalifornien die Sache schließlich mit einigen leichten Auflagen beilegen werden. Voraussichtlich wird Amazon Geldstrafen zu entrichten haben und gewisse Geschäftspraktiken umstellen müssen. Anleger sollten sich keine Sorgen machen, denn die Aktie von Amazon wird auch weiterhin der Gigant bleiben, der sie heute schon ist.

    E.on entlässt Kunden: Demnächst dürften die ersten Kündigungsmitteilungen an betroffene Haushalte verschickt werden. Nach Informationen der WirtschaftsWoche (Paywall) hat das Unternehmen die Absicht, etliche Altverträge nicht zu verlängern. Wie soll das alles nur weitergehen?

    Die Unternehmen Microsoft und Novo Nordisk werden ihr umfangreiches Know-how bündeln, um auf dem Gebiet der Arzneimittelentdeckung, der Arzneimittelentwicklung und der Datentechnik gemeinsame Wege zu beschreiten. Das ist eine große Chance für beide Konzerne. Ist dies aber wirklich Erfolg versprechend?

    Der auf die gerichtliche Aufarbeitung von Impfschäden sowie deren Folgen ausgerichteten Anwaltskanzlei Rogert & Ulbrich aus Düsseldorf ist zu entnehmen, dass BioNTech in den Streitfällen außergerichtlich keine Einigungbereitschaft aufgezeigt hat und daher nun Klagen in jeweils sechsstelliger Höhe in etlichen Angelegenheiten erstattet wurden. Dies wirft wahrlich kein gutes Licht auf den Konzern. Anleger sollten sich nicht wundern, wenn es mit der Aktie in Richtung Süden geht.

    In der vergangenen Woche waren die Aktien von Nel ASA, wenig erfolgreich. An den Märkten machten sich offensichtlich die Spätfolgen von Fed-Chef Powells Rede bei der Zentralbanktagung geltend. Darin ließ er unmissverständlich zum Ausdruck kommen, dass die amerikanische Notenbank entschlossen ist, die Geldentwertung rasch in den Griff zu bekommen. Ein weiterer Zinssprung beim nächsten Treffen im September wurde nicht ausgeschlossen. Investoren sollten aber gelassen bleiben. Nel hat großes Potenzial in 10-20 Jahren eines der erflogreichsten Wasserstoff-Unternehmen zu sein.