Facebook: Das nächste Datenleck!

Der Skandal um die Weitergabe von 87 Millionen Nutzerdaten an Cambridge-Analytica ist noch nicht lange her. Spätestens seitdem bekannt wurde, in welchem Ausmaß Facebook mit den Daten agiert, sind Nutzer und Investoren verunsichert. Nun fanden Forscher ein weiteres Datenleck.

Single-Sign-On angreifbar

Wissenschaftler der US-amerikanischen Princeton-Universität warnen davor, sich die Funktion „Login mit Facebook“ zu Nutze zu machen. Sollte ein Internet-Nutzer die Funktion auf einer Webseite in Anspruch nehmen, haben auf dieser Webseite von Dritten eingebettete Skripte ebenfalls Zugang auf die Daten. So können die Dritten unter Umständen auch auf das öffentliche Facebook-Konto zugreifen, indem Tracker die Informationen der Webseitenbesucher sammeln. Die betroffenen Webseiten müssen davon nicht einmal Kenntnis haben.

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Dritt-Skripte greifen Nutzernamen und E-Mail-Adresse ab

Durch das Abgreifen der ID lassen sich Rückschlüsse auf den Facebook-Namen und das Profilbild schließen. Seit der Pflicht von Facebook Klarnamen zu verwenden, sind hier also potentiell sehr viele Nutzer betroffen. Bei der Single-Sign-In Anmeldemethode werden in dem erscheinenden Fenster nicht die Skripte der Drittanbieter aufgelistet, der Nutzer weiß also nicht, wem er seine Daten preisgibt.

Der Grundgedanke von Single-Sign-Ins ist praktisch, soll er es dem Nutzer doch ermöglichen, viele Webseiten und Portale zu nutzen, ohne sich jedesmal ein eigenes Konto inklusive Passwort zulegen zu müssen. Doch Faulheit hat im Internet ihren Preis. Facebook sollte offensiver über den Umgang mit Daten und die Risiken informieren. Vertrauen ist das Einzige, was die User, Facebooks Kapital, davon abhält, den Facebook-Account einfach zu löschen.

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