Facebook Aktie: Ein sehr fataler Fehler!

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Wenn es um Datenschutz ging, hatte Facebook in den letzten Jahren nicht gerade geglänzt. Jetzt ist dem Konzern eine weitere unangenehme Panne unterlaufen, wie das Online-Portal „Wired“ berichtete. Demnach war es für wenige Stunden möglich, die sonst anonymen Administratoren hinter prominenten Facebook-Seiten zu identifizieren.

Identitäten waren öffentlich einsehbar

Was war passiert? Der Konzern hatte Ende der letzten Woche ein Code-Update aufgespielt. Anschließend konnten die Facebook-Profile jener Personen, die die Seiten von Unternehmen, Organisationen oder einzelnen Menschen betreiben, identifiziert werden. Dies war laut dem Medienbericht von Donnerstagabend bis Freitagmorgen möglich.

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Hacker-Kenntnisse waren hierfür nicht nötig: So hat es ausgereicht, entsprechende Facebook-Seiten zu öffnen und den Bearbeitungsverlauf anzuschauen. Eigentlich sollten dort nur Änderungen sichtbar sein. Im betreffenden Zeitraum waren allerdings auch die Profile der Personen zu sehen, die jene Änderungen vorgenommen hatten.

Facebook betont „zeitnahe“ Behebung

„Wir haben zeitnah ein Problem behoben, bei dem jemand sehen konnte, wer einen Beitrag im Namen einer Seite bearbeitet oder veröffentlicht hat, wenn man sich die Bearbeitungshistorie anschaut“, hieß es in einem Facebook-Statement, das „Wired“ vorliege. „Wir sind dem Sicherheitsforscher dankbar, der uns auf dieses Problem aufmerksam gemacht hat.“

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Daten gehen längst viral

Abgeschlossen ist die Panne damit freilich noch lange nicht. Obwohl die sensiblen Daten nur für eine relativ kurze Zeit einzusehen waren, haben einige Nutzer die Informationen aufgeschrieben und schnurstracks in diversen Foren und Blogs veröffentlicht. Betroffen sind auch prominente Facebook-Seiten wie die des russischen Präsidenten Wladimir Putin, der ehemaligen US-Außenministerin Hillary Clinton, des kanadischen Premierministers Justin Trudeau oder der Klimaaktivistin Greta Thunberg.

„Bei vertraulichen Seiten würde ich nicht ausschließen, dass einige Leute das Gefühl haben, dass sie aufgrund der heutigen Ereignisse in Gefahr sind“, so der Datenschützer Lukasz Olejnik, der im „Wired“-Bericht zitiert wird. „Es wäre eine gute Idee gewesen, Pages mit gefälschten Konten zu betreiben. Manche könnten das als paranoide Art des Versteckens bezeichnen, ist es aber nicht. Leute, die vertrauliche Facebook-Seiten mit ihrem eigenen Konto betreiben, sollten nun in Betracht ziehen, dass ihre Identität bekannt ist.“

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