Evraz-Aktie: Quasi nur Verkaufsargumente!

Die Stimmung gegenüber dem Unternehmen ist unverändert auf einem Tiefststand.

Der russische Krieg gegen die Ukraine wird vorerst vermutlich nicht enden. Dazu notwendige Friedensgespräche sind zuletzt einmal mehr gescheitert. Nicht einmal Fluchtkorridore werden in mancher Stadt anerkannt, Zivilsten laufen teils wie Freiwild herum. Auch vor Kinderkrankenhäusern kennen die russischen Angriffe keinen Halt. Jegliches Tabu scheint gebrochen.

Nur logisch ist, dass diese Vergehen strenge westliche Sanktionen nach sich ziehen müssen. Diese treffen Russlands Wirtschaft schon jetzt hart. Die Finanzmärkte sind eingebrochen und werden sich so schnell vermutlich auch nicht wieder einpendeln. Neben Aktien wie Gazprom oder der Sberbank lohnt sich auch ein Blick auf Evraz, einem Stahl- und Bergbaukonzern, der multinational agiert.

Dessen Aktie brach nach Bekanntgabe des Überfalls ebenso stark ein wie die Mehrheit der sonstigen russischen Titel. Seit dem 10.Februar hat sich der Verlust dieses Anteilsscheines beispielsweise auf mehr als 80% ausgeweitet. Nun notiert die Evraz-Aktie nahe der wichtigen 1€-Marke, dessen Unterschreiten möglicherweise weitere Verkäufe nach sich zieht.

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Pessimismus weit und breit!

Spätestens seit Bekanntwerden der Gräueltaten russischer Soldaten im ukrainischen Butscha ist das Ansehen des Landes international weiter gesunken. Auch für die Finanzmärkte dürfte dies, wenngleich der Handel im Ausland weiterhin ausgesetzt ist, negative Folgen haben.

In den sozialen Medien ist das Stimmungsbild gegenüber der Evraz-Aktie beispielsweise als klar pessimistisch einzuschätzen. Und auch die Tatsache, dass der derzeitige Kurs rund 85% unter dem GD200 verläuft, macht die Angelegenheit gewiss nicht besser. Selbstverständlich ist die Sache auch im Performancevergleich mit anderen Unternehmen der Peer Group deutlich. Evraz schnitt hier wesentlich schlechter ab.

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