Evraz-Aktie: Jetzt auch noch Sanktionen!

Der Stahlkonzern Evraz bliebt bislang von Sanktionen verschont. Was will die britische Regierung mit ihren direkten Sanktionen gegen Evraz erreichen?

In den letzten Wochen ist es recht still um den Stahlkonzern Evraz geworden. Seit März werden die Aktien des Konzerns, dessen größter Anteilseigner der berühmte russische Oligarch Roman Abramowitsch ist, nicht mehr an der Londoner Börse gehandelt. Bislang verhängte die britische Regierung lediglich Sanktionen gegen Abramowitsch persönlich. Hat sich das jetzt geändert?

Großbritannien verhängt direkte Sanktionen

Ja, das hat es. Vor wenigen Tagen verhängte Großbritannien auch Sanktionen direkt gegen Evraz. Das britische Außenministerium erklärte, dass der Konzern in Sektoren von strategischer Bedeutung für die russische Regierung tätig ist. Die Maßnahme ziele darauf ab, Präsident Putins Finanzreserven weiter zu schwächen und den anhaltenden Widerstand der Ukraine zu unterstützen.

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Konkret wirft Großbritannien Evraz vor, 28 Prozent aller russischen Bahnräder und 97 Prozent aller Eisenbahnschienen in Russland zu liefern. Dies sei von entscheidender Bedeutung, da Russland den Schienenverkehr nutzt, um wichtige militärische Güter und Truppen an die Frontlinie in der Ukraine zu transportieren. Zu den Sanktionen gehört auch das Einfrieren von Vermögenswerten, was bedeutet, dass kein britischer Staatsbürger oder Unternehmen mit der Firma Geschäfte machen darf.

Wie sieht die Zukunft aus?

Für Evraz wird die Zukunft dadurch nicht einfacher. Derzeit kann noch nicht eingeschätzt werden, wie sich die Sanktionen kurz- und mittelfristig wirtschaftlich auf Evraz auswirken werden. Solange Russland in der Ukraine Krieg führt, wird die Evraz-Aktie nicht wieder zum Handel an der Londoner Börse zugelassen werden. Sollte sie eines Tages zurückkehren, sollten sich Anleger trotzdem von ihr fernhalten.

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