Evraz-Aktie: Evraz sorgt für Stabilität!

Trotz des einen oder anderen kleinen Erfolgs im Unternehmen bleibt die Evraz-Aktie für westliche Investoren ganz und gar uninteressant.

Während die Evraz-Aktie dem Handel weiter fernbleibt, arbeitet das Unternehmen unermüdlich weiter und konnte kürzlich eigenen Angaben zufolge Erfolge bei einer neuen Art von Bewehrungsstäben feiern. Einer Pressemeldung zufolge konnte die Herstellung von solchen des Typs A500CE gemeistert werden. Die erste Lieferung an eine Mine in Jakutien soll bereits im Gange sein.

Die neuen Produkte sollten Konzernangaben zufolge über eine besonders hohe Stabilität in erdbebengefährdeten Regionen bieten und dürften damit auf viele potenzielle Abnehmer treffen. Besonders bei kritischen Bauvorhaben wie Kernkraftwerken kann die Stabilität von einzelnen Bauteilen gar nicht hoch genug ausfallen, was das Unglück in Fukushima schmerzlich unter Beweis stellte.

Ist das noch vertretbar?

Es ist allerdings derzeit fraglich, ob das Ganze auch im Westen Abnehmer finden wird. Bezeichnend ist, dass die erste Lieferung weit im Osten Russlands eintreffen soll, womit Evraz einmal mehr unter Beweis stellt, wie tief die Verflechtungen des Konzerns in Russland sind.

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Eben das dürfte bei den ohnehin schon schwer verunsicherten Anlegern nur noch für mehr Verunsicherung sorgen. Aufgrund des ausbleibenden Handels macht das Ganze sich an den Börsen zwar nicht direkt bemerkbar. Es lässt aber umso mehr vermuten, dass der Evraz-Aktie bei einer Rückkehr an die Märkte ein veritabler Crash bevorstehen könnte.

Die Evraz-Aktie bleibt im Exil

Ob und wann der Handel in London oder Frankfurt wieder möglich sein wird, steht derweil in den Sternen. Updates dazu gab es nun schon seit Wochen nicht mehr. Weder Evraz selbst noch die entsprechenden Börsen informierten in irgendeiner Weise über die nächsten zu erwartenden Ereignisse.

Für die Börsianer ist das verschmerzbar, da die Evraz-Aktie ohnehin kaum von Interesse ist. Vielleicht kann sich das Papier in ferner Zukunft von den letzten schweren Verlusten erholen, sodass ein Einstieg sich auf lange Sich tatsächlich lohnen könnte. Das Risiko ist aber derart hoch, dass ein derartiges Investment nur als grob fahrlässig zu bezeichnen wäre.

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