Evraz-Aktie: Erholung?

Der Krieg in der Ukraine hat Evraz erheblich getroffen, aber jetzt scheint eine Erholung in Sicht zu sein.

Die Evraz-Aktie hat sich nach dem massiven Absturz einigermaßen erholt. Seit ihrem Tiefststand von 0,70 Dollar am 3. März hat sich die Aktie um 88 Prozent erholt und wird derzeit mit 1,34 Dollar gehandelt. Die Umstände sind derzeit katastrophal, da das Unternehmen tief mit Russland verstrickt ist. Nun hat das Unternehmen erklärt, dass es sich nicht im Besitz russischer Personen befindet. Die kürzlich vorgelegten Zahlen sind bei dem ganzen Wirbel um den Krieg untergegangen.

Nicht im Besitz von Russland

Evraz geht davon aus, dass es sich nicht im Besitz von Personen befindet, die mit Russland in Verbindung stehen. Grund dafür sind die Sanktionen, die gegen das Land nach dem Einmarsch in die Ukraine verhängt wurden. Der britische Stahlhersteller mit Schwerpunkt Russland erklärte jedoch am Mittwoch auf Nachfrage, man sei sich nicht ganz sicher darüber, ob einige seiner Aktionäre mit Russland verbunden seien. Wie das Unternehmen betonte, unterhielt es nach dem 1. März keine Geschäftsbeziehungen zu diesen Personen. Darüber hinaus fügte das Unternehmen hinzu, dass die internationalen Sanktionen gegen Russland keine wesentlichen Auswirkungen auf das Tagesgeschäft oder die Finanzlage des Unternehmens haben.

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Solide Ergebnisse

Das russische Bergbau- und Stahlunternehmen Evraz hat kürzlich seine Finanzergebnisse für das Jahr 2021 bekannt gegeben. Im Jahr 2021 meldete Evraz einen konsolidierten Umsatz von 14,16 Mrd. Dollar, ein Anstieg um 45,2 Prozent gegenüber 9,75 Mrd. Dollar im Jahr 2020. Im gleichen Zeitraum verzeichnete die Gruppe einen Nettogewinn von 3,11 Mrd. US-Dollar, verglichen mit einem Nettogewinn von 858 Mio. Dollar im Vorjahr. Das EBITDA von Evraz lag in diesem Jahr bei 5,01 Mrd. Dollar, im Vergleich zu 2,21 Mrd. Dollar im Jahr 2020.

Während des angegebenen Zeitraums stiegen die Investitionsausgaben von Evraz auf 920 Mio. Dollar, 40,0 Prozent mehr als im Vorjahr, was auf höhere Entwicklungsausgaben zurückzuführen ist. Evraz erklärte, dass das Unternehmen die aktuellen geopolitischen Umstände im Zusammenhang mit dem Einmarsch Russlands in die Ukraine weiterhin beobachtet und seine Kunden über alle wichtigen Entwicklungen, die sich auf sein Geschäft auswirken könnten, informieren wird.

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