Evotec
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Evotec-Aktie: Millionen werden fließen!

Die Aktie von Evotec ist weiter auf dem Weg nach unten. Dabei hatte das Wirkstoffforschungs-Unternehmens zum Jahresstart gleich zwei gute Nachrichten verbreitet.

Nein, der Januar war bislang zweifellos nicht der Monat für Evotec, zumindest nicht an der Börse: Ausgehend von einem Kurs von gut 43 Euro am ersten Handelstag des Jahres, fielen die Papiere des Wirkstoffforschungs-Unternehmens seitdem fast ununterbrochen. Nach einem weiteren Abschlag von mehr als sechs Prozent notierte die Evotec-Aktie am Freitag zeitweilig sogar unter der Marke von 35 Euro. Mit der aktuellen Nachrichtenlage korrespondiert diese Entwicklung aber nicht gerade.

Evotec erweitert Kooperation mit BMS

So hatte Evotec gleich zum Jahresbeginn gemeldet, dass man für Entwicklung eines COVID-19 Medikaments vom Bund eine Förderung in Höhe von 7,5 Millionen Euro erhalte. In dieser Woche gab das Unternehmen nun bekannt, dass Evotec seine Neurologie-Kooperation mit Bristol Myers Squibb (BMS) ausgeweitet habe. Die Unternehmen erforschen und entwickeln laut Mitteilung nun eine neue Strategie, die einen neuartigen Ansatz für gezielten Proteinabbau einsetzt, um neurodegenerative Erkrankungen wie Alzheimer zu behandeln. Evotec erhält von BMS demnach Zahlungen in Höhe von insgesamt 15 Millionen US-Dollar.

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Im Rahmen der Erweiterung baue Bristol Myers Squibb nun den Zugang zu einem neuartigen Ansatz des gezielten Proteinabbaus aus, heißt es. Der Schwerpunkt wird laut Evotec auf ausgewählten Targets liegen, die für eine Reihe neurodegenerativer Erkrankungen relevant seien.

Anleger schicken Evotec-Aktie nach unten

Die neurowissenschaftliche Zusammenarbeit zwischen Evotec und BMS wurde im Dezember 2016 mit dem Ziel initiiert, krankheitsmodifizierende Behandlungen für ein breites Spektrum neurodegenerativer Erkrankungen zu identifizieren. Cord Dohrmann, Chief Scientific Officer von Evotec, bezeichnet die Zusammenarbeit mit Bristol Myers Squibb auf dem Gebiet der neurodegenerativen Erkrankungen als „weiterhin sehr produktiv“. Die Anleger scheinen hingegen nicht sonderlich beeindruckt, sie schicken die Evotec-Aktie weiter nach unten.

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