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ETF: Dividenden-Aristokraten bieten Sicherheit und Stabilität!

Dividenden-Aristokraten sind Firmen, die regelmäßig Gewinne ausschütten und diese kontinuierlich anheben. Mit einem ETF kann man in gleich mehrere Aktien investieren.

Auf einen Blick:
  • In unsicheren Zeiten lechzen Anleger nach Sicherheit und Stabilität
  • Dividenden-Aristokraten zahlen regelmäßige Erträge
  • Obendrein verlaufen die Kurse weniger volatil

Im aktuellen Marktumfeld gewinnbringende Investments zu tätigen, ist keine einfache Angelegenheit. Der Markt hat mit großen Konjunktur- und Zinssorgen zu kämpfen. Die hohe Inflation zwingt die Zentralbanken zu einem konsequenten Handeln. Daher hat die US-Notenbank  bei ihrer Septembersitzung den Leitzins zum dritten Mal in Folge um 75 Basispunkte angehoben.

Und damit ist die Fed noch nicht am Ziel. Die Mehrheit der FOMC-Mitglieder geht davon aus, dass in diesem Jahr noch zwei weitere Zinsschritte folgen werden. So könnte der Schlüsselsatz bis zum Ende des Jahres auf 4,25 bis 4,50 Prozent steigen. Das impliziert einen vierten Jumbo-Zinsschritt um 75 Basispunkte und einen etwas kleineren Zinsschritt um 50 Basispunkte.

Nun hat es auch den Dow Jones erwischt

Der aggressive Straffungskurs der US-Notenbank ist eine große Belastung für die Aktienmärkte. Nach dem Nasdaq 100 und dem breiter gefassten S&P 500 ist nun auch der Blue-Chip-Index Dow Jones nach offizieller Lesart in einen Bärenmarkt gerutscht. Nach der allgemein verbreiteten Definition beginnt der Bärenmarkt, wenn eine Aktie oder ein Index mehr als 20 Prozent unterhalb des letzten Höchststandes notiert. Beim Dow wurde dieser Zustand in dieser Woche erstmals erreicht.

Es zeigt sich also, dass selbst bekannte Standardwerte (Blue Chips) dem aktuellen Makroumfeld Tribut zollen müssen. Auch wenn Technologiewerte und Wachstumswerte besonders sensibel auf die steigenden Zinsen reagieren, zeigen auch Value-Titel ungeahnte Schwächen. Aktien wie Intel, Verizon und 3M gehören in diesem Jahr zu den schwächsten Performern im Dow Jones.

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Anleger lechzen nach Sicherheit und Stabilität

In wirtschaftlich unruhigen Zeiten lechzen Anleger nach Sicherheit und Stabilität. Nach Unternehmen, die über eine starke Marktposition, ein gutes Management und ein stabiles Geschäft verfügen, das auch in Krisenzeiten funktioniert. Unternehmen, die diese Kriterien erfüllen, zählen oftmals auch zu den sogenannten Dividenden-Aristokraten.

Geprägt wurde der Begriff in den USA. Er bezieht sich auf Firmen, die seit mehr als 25 Jahren ihre Dividenden kontinuierlich erhöhen. Hierzulande weist nur der Gesundheitskonzern Fresenius eine derart lange Erfolgshistorie auf. Außerhalb der USA kommen daher mitunter auch Firmen mit einer kürzeren Periode steigender Dividenden als Dividenden-Aristokraten in Frage.

Bekannte Dividendenaristokraten

Der Gedanke dahinter ist klar. Nur wenn Unternehmen über eine starke Marktposition, ein stabiles Geschäft und ein gutes Management verfügen, sind sie überhaupt in der Lage Dividenden kontinuierlich anzuheben. Zu den bekannten Dividendenaristokraten zählen die US-Unternehmen Coca-Cola, Procter & Gamble und 3M. Sie verfügen über eine mindestens 60 Jahre währende ungetrübte Dividendenhistorie.

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Dividenden-Aktien verlaufen weniger volatil

In Studien konnte tatsächlich gezeigt werden, dass Unternehmen, die ihre Aktionäre kontinuierlich am Gewinn teilhaben lassen, langfristig substanzielle Wertzuwächse erzielen. Solche Firmen sind bereits am Markt etabliert und haben dementsprechend einen geringeren Investitionsbedarf als Wachstumswerte, die noch nicht profitabel sind. Der geringere Investitionsbedarf bietet den Unternehmen mehr finanziellen Spielraum bei den Gewinnausschüttungen. Es zeigt sich, dass die Kursbewegungen dieser Aktien weniger volatil verlaufen.

„Dividenden verleihen vielen Portfolios Stabilität“, betont Hans-Jörg Naumer, Autor der „Allianz GI Dividendenstudie 2022“ und Leiter Kapitalmarktanalyse bei Allianz Global Investors. Seinen Analysen zufolge liegt die „durchschnittliche Aktienvolatilität von Dividendenzahlern signifikant und systematisch unter der der Nichtzahler“.

Bereits im letzten Jahr haben Dividenden maßgeblich zur Rendite von Aktien beigetragen. Und auch in diesem Jahr sieht es gut aus. „Aktuell erreichen die großen deutschen Konzerne mit ihren Ausschüttungen im Schnitt rund 3,5 Prozent Dividendenrendite“, erklärt Joachim Schallmayer, Leiter Kapitalmärkte und Strategie bei der Deka. Nach Ansicht des Münchner Vermögensverwalters Gottfried Heller sind in diesem Jahr sogar Dividendenrenditen von mehr als 4 Prozent möglich.

ETFs mit Dividendenstrategie

In den unruhigen Zeiten, in denen sich die Börse aktuell befindet, klingt es für Anleger  sehr verlockend, wenn regelmäßige Erträge erzielt werden. Durch die Dividenden fließt Cash an die Anleger zurück und gibt ihnen ein gutes Gefühl, auch wenn die eigentliche Position im Moment nicht so gut laufen sollte. Eine Möglichkeit, um in einen Pool von dividendenstarken Aktien vergleichsweise günstig zu investieren, sind ETFs mit einer entsprechenden Dividendenstrategie.

Die Auswahl ist groß. Neben global anlegenden ETFs gibt es auch solche, die sich auf bestimmte Regionen und Aktienmärke fokussieren und solche, die Gewinne ausschütten oder diese wieder reinvestieren (thesaurierend). Auch wer nach attraktiven Dividendentiteln unter Beachtung von Nachhaltigkeitsaspekten sucht, wird fündig. Entsprechende ETFs enthalten den Zusatz ESG (Environmental Social Governance) und SRI (Socially Responsible Investment).

UBS-S&P-Dividend-Aristocrats-ESG-ETF

In Frage käme dabei zum Beispiel der UBS-S&P-Dividend-Aristocrats-ESG-ETF. Der ETF beinhaltet Aktien aus dem Anlageuniversum des S&P Developed BMI. Darin enthalten sind über 8.000 Aktien, die für den zugrundeliegenden Index, den S&P Dividend Aristocrats Index, anhand von Liquidität, Dividende und Diversifikation auf 100 Titel selektiert werden. So muss ein Titel mindestens zehn Jahre steigende bzw. stabile Dividenden aufweisen, um ausgewählt zu werden. Letztlich werden die 100 Titel einem entsprechenden ESG-Screening unterzogen.

Die Gesamtkostenquote (TER) beträgt 0,30 Prozent p.a.. Für das laufende Jahr steht unter Berücksichtigung der Ausschüttungen –  für 2022 wird eine Ausschüttungsdividende von 5,12 Prozent prognostiziert – eine negative Gesamtperformance von 4,81 Prozent zu Buche. Damit schneidet der UBS-S&P-Dividend-Aristocrats-ESG-ETF immer noch deutlich besser ab als S&P 500, Nasdaq 100 und Dow Jones.

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