Energie-Aktien: 2G energy, Shell und AirLiquide – Wahnsinn!

Energie hat aktuell theoretisch einen goldenen Boden. Zum Auftakt der neuen Woche ging es gleichsam rund.

Energie ist ein zentrales Thema an den Finanzmärkten und auch im Wirtschaftsalltag, wie es überall zu lesen ist. Davon profitieren sowohl praktisch wie auch theoretisch einige Unternehmen am Markt. So hat am Montag erneut 2G energy stark profitiert. Die Aktie hat damit auch eine wichtige Obergrenze nach oben durchkreuzt.

Spektakulär: 2G Energy

Die Kursgewinne von 3,5 % sind eine Fortsetzung der jüngsten Kursgewinne. In der vergangenen Woche hat das Unternehmen damit einen Aufschlag von +6% geschafft und ist so unter den prominenteren Titeln der stärkste Wert. Die Branche selbst hat zuletzt sehr gute Ergebnisse geliefert. Besonders stark sind dabei andere Titel als 2g energy. Sehen Sie sich die Liste an.

Air Liquide ist beispielsweise eines der Unternehmen, die sich insgesamt in starker Verfassung befinden. Das Waserstoff- und Brennstoffzellen-Unternehmen hat am Montag in den ersten Handelsstunden zwar -2 % verloren. Dennoch ist die Bilanz der vergangenen vier Wochen noch vergleichsweise stark. Die Notierungen sind zudem in den vergangenen 12 Monaten mit einem Plus von 12,4 % deutlich stärker als dies die Kurse von anderen Wasserstoff-Werten sind.

Das Unternehmen hat vor wenigen Tagen seine Hauptversammlung gehabt und seither etwas nachgegeben. Dennoch ist noch deutlich Potenzial zu sehen. Air Liquide hat bekannt gegeben, dass es Aktien rückkaufen wird. Dies gilt als Chance für die Pflege des Aktienkurses. Zudem hat Air Liquide kürzlich damit auch die Zahlen für das vergangene Jahr offenbar.

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Der Umsatz war auf 23,33 Milliarden Euro hinausgelaufen. Der Gewinn belief sich auf 2,57 Milliarden Euro. Das wiederum war zunächst ein recht interessanter Wert. Die Kennzahl zum Kurs-Gewinn-Verhältnis (KGV) fiel mit 28 noch gut aus. Das Kurs-Umsatz-Verhältnis (KUV) stellte sich in Höhe von 3,1 ein – auch dies ist im Zuge der vergangenen Jahre eine ordentliche Bewertung gewesen.

Da alle Kennzahle solide waren, war der Börsenaufschlag mit 10 % seither etwas enttäuschend. Immerhin sollen die Umsätze im laufenden Geschäftsjahr mit dem Aufschlag auf 27,45 Milliarden Euro erneut um mehr als 15 % nach oben klettern. Auch soll das Unternehmen profitabler werden. Aus 5,45 Euro Gewinn pro Aktie werden demnach 6,35 Euro, so zumindest die Schätzung der Analysten. Alles in allem also sind die Aussichte unverändert gut.

Dieses Energie-Unternehmen zählt zu den aussichtsreicheren der Branche. Die Aktie ist dennoch zumindest nicht besonders stark. Der GD10 als kurzfristiger Trend-Indikator ist leicht unterkreuzt. Die 100-Tage-Linie ist mit gut 3 % nur leicht überwunden worden. Auch der GD200 ist immerhin von unten nach oben durchkreuzt. Dennoch beträgt der Vorsprung vor dem Trend-Indikator lediglich 5,4 %. Die Aktie ist demnach in einem leichten Aufwärtstrend. Insgesamt ist das Unternehmen offensichtlich solide und zumindest in einem ordentlichen Trend mit Tendenz nach oben.

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Schlagzeilen produzierte am Montag allerdings auch das Öl-Unternehmen von Shell. Shell schaffte einen weiteren Sprung um 1,5 % nach oben. Innerhalb einer Woche ging es um gut 6 % aufwärts. In einem Monat konnte Shell nun gleichfalls ein kleines Plus, hier von etwa 3 %, produzieren.

Die Aktie profitiert allerdings vor allem von Angst um den Ölpreis bei einer Fortsetzung des Kriegs in der Ukraine. Mittel- und langfristig allerdings hat auch Shell andere Projekte vor Augen. Immerhin konnte der Konzern nun vermelden, dass er beim Kampf um die Umstellung auf die E-Mobilität vorankommt. Shell möchte bis zum Ende des Jahrzehnts in Großbritannien ungefähr 100.000 öffentliche Ladepunkte für Elektrofahrzeuge anlegen. Davon werden etwa 11.000 bei Supermärkten, Ladestationen und Tankstellen aufgebaut sein.

Dieser Plan würde dafür sorgen, dass die E-Mobilität beliebter wird. Immerhin könnte Shell auf diese Weise ein Netz aufbauen, in dem 90 % der E-Fahrer in Großbritannien in 10 Minuten oder weniger eine Shell-Schnellladestation erreichen. Dies wiederum dürfte ein überzeugendes Projekt ein. Shell möchte auch Ladegeräte an privaten Stationen etablieren. 2030 sollen – zum Ende des Jahres – gut 500.000 private Ladesäulen aufgestellt sein.

Shell möchte weltweit bis zum Jahr 2030 sogar 2,5 Millionen Ladepunkte für E-Fahrzeuge in Betrieb genommen haben. Dies soll es ermöglichen, bis 2050 zu einem emissionsfreien Energieunternehmen zu werden. Alleine dieses Vorhaben könnte helfen, dass Shell nicht nur kurzfristig, sondern auch mittel- und langfristig den Markt weiterhin erobern und beherrschen wird.

Shell ist wie beschrieben in einem Aufwärtstrend, der sich durchaus für längere Zeit fortsetzen kann. Konkret: Die Aktie hat in den zurückliegenden 12 Monaten sogar einen Aufwärtsmarsch in Höhe von mehr als 69 % realisiert. Damit ist die Bilanz in den vergangenen drei Jahren mittlerweile wieder fast pari. Bei einer Dividendenrendite in Höhe von annähernd 4 % werden Investoren langfristig unter dem Strich sogar wieder deutlich im Plus stehen.

Der Trend ist aus Sicht der technischen Analysten klar positiv. Immerhin konnte der Titel dabei den GD38 überwinden, der kurzfristige Trends erkennen lässt. Der GD100 ist bei 23,31 Euro sogar sehr weit überwunden. Die 200-Tage-Linie mit 20,99 Euro ist insgesamt sogar um mehr als 23 % distanziert worden.

Damit ist Shell aus Sicht dieser Disziplin besonders eindrucksvoll im Aufwärtsmarsch. In diesem Sinne ist der Titel sogar stärker als 2G Energy oder auch Air Liquide. Insgesamt jedoch ist die gesamte Branche klar im Aufwärtsmarsch. Die Chancen der verschiedenen Titel unterscheiden sich in der Volatilität. 2G Energy wie auch Air Liquide dürften in diesem Sinne deutlich spektakulärere Aussichten gegenüber Shell bieten. Insofern sind alle Unternehmen zum Wochenauftakt relativ interessant.

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2G Energy
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