Effizienz-Boom: Diesen 4 KI-Aktien gehört die Zukunft!

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Ob Routenvorschläge bei der Navigation, Textkorrekturen beim Nachrichtenschreiben oder Sprachassistenten auf dem Smartphone. Die Künstliche Intelligenz ist bereits heute ein fester Bestandteil unseres Alltags. Doch das ist erst der Anfang. Künftig wird der Einfluss der KI dramatisch zunehmen.

Schließlich sammeln Firmen immer schneller immer mehr Daten, die in Computersysteme gespeist werden und mit ausgeklügelten Algorithmen dafür sorgen, dass die KI besser lernen kann, wie sie eigenständig Muster erkennt und Schlussfolgerungen zieht. Und das weit effizienter als der Mensch dazu in der Lage wäre.

Bei einer Umfrage des Digitalverbands Bitkom gaben rund drei Viertel der 603 befragten deutschen Unternehmen an, dass die KI die wichtigste Zukunftstechnologie sei. Gleichzeitig hat das Zentrum für Europäische Wirtschaftsforschung (ZEW) in einer Studie dargelegt, dass Firmen durch den Einsatz von KI-Lösungen ihren Gewinn deutlich steigern können.

Treiber dieser Entwicklung sind die großen Tech-Konzerne, die sich in den letzten Jahren durch innovative Zukäufe im Start-up-Sektor eine beachtliche Expertise in Sachen KI angeeignet haben. Im Folgenden wollen wir Ihnen einige der vielversprechendsten Konzerne bzw. Aktien vorstellen.

Apple

Apple wurde 1976 von Steve Wozniak, Steve Jobs und Ron Wayne als Garagenfirma gegründet und zählte zu den ersten PC-Herstellern. (Bild: shutterstock)

 

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Der iPhone-Gigant hat in den letzten zehn Jahren dutzende KI-Firmen geschluckt und gehört damit zur Avantgarde smarter Systeme. Besonders interessant sind die sogenannten „Neural Engines“. Dabei handelt es sich um Computerchips, die in Smartphones oder Tablets integriert werden und ausschließlich bei der KI-gestützten Verarbeitung von Daten zum Einsatz kommen.

Ein Anwendungsbereich der „neuronalen Recheneinheiten“ ist zum Beispiel die Bildbearbeitung. So können Nutzer in ein Foto hineinzoomen, bis es immer unschärfer und damit pixeliger wird – und anschließend rechnet eine Künstliche Intelligenz das Bild wieder „glatt“.

Potenzial bieten Apples Neural Engines vor allem in Sachen Rechenleistung. Während konventionelle CPUs Aufgaben, welche aus mehreren Teilen bestehen, nur nacheinander abarbeiten, können neuronale Recheneinheiten einzelne Teile der Aufgabe gleichzeitig lösen. Ein Vorteil, der auch bei komplexeren Anfragen an Sprachassistenten eine erhebliche Zeitersparnis bewirkt.

Nvidia

nvidia geforce
Nvidia ist mit seinen Grafikprozessoren längst nicht mehr nur im Gaming-Markt aktiv. (Bild: Nvidia)

 

Bis vor wenigen Jahren war der US-Konzern Nvidia mit seinen Grafikkarten vor allem bei Gamern bekannt. Doch inzwischen bietet der Tech-Riese auch Lösungen etwa für Rechenzentren. Diese müssen im Zuge der boomenden Digitalisierung immer größere Datenmengen in immer kürzerer Zeit verarbeiten. Auch hier kann die Künstliche Intelligenz Abhilfe schaffen.

Mit seinem Grafikprozessor A100 gilt Nvidia als führender Zulieferer für Rechenzentren in Sachen KI. So kann der A100 durch „Deep Learning“ Prozesse vereinfachen, die Rechendichte erhöhen und folglich die Leistung der Serverfarmen verbessern. Genutzt wird die Nvidia-Technologie von praktisch allen Serverherstellern und Cloud-Service-Providern, darunter HPE, Lenovo, Dell, Cisco und Google.

Zum Einsatz kommen Nvidias sogenannte „KI-Enabler“ aber auch in anderen wachstumsstarken Bereichen. Etwa bei der Technologieplattform Drive PX, die Autobauer bei der Entwicklung von autonom gesteuerten Fahrzeugen unterstützt. Darüber hinaus werden die KI-Chips des Tech-Konzerns in der Medizinbranche verwendet. Hier werden die smarten Prozessoren in der Diagnostik eingesetzt, um etwa Krebszellen von gesunden Zellen unterscheiden zu können.

IBM

Der kanadische Firmensitz von IBM in Markham, Onario. Weltweit beschäftigt IBM über 300.000 Mitarbeiter. (Bild: shutterstock)

 

Das Urgestein in Sachen KI ist zweifelsohne IBM. Der US-Traditionskonzern ist bereits seit den 50er Jahren führend auf diesem Gebiet. Ähnlich wie Apple hat das Tech-Schwergewicht in den letzten Jahren sein KI-Know-how über etliche Start-up-Zukäufe ausgebaut. Die wichtigste KI-Lösung von IBM ist zweifelsfrei das Computerprogramm Watson.

Damit können Firmen unter anderem Chatbots und virtuelle Agenten entwickeln, die schnell und effizient die Fragen der Kunden beantworten sollen. Genutzt wird der KI-Baukasten der Amerikaner auch im Gesundheitswesen. Hier kann Watson durch die umfängliche Verwendung medizinischer Fachliteratur bei der Diagnose von Krankheiten helfen und Ärzten damit einen schnelleren Zugang zu behandlungsrelevanten Informationen verschaffen.

Zu guter Letzt unterstützt IBM mit seinen KI-Systemen auch die Behörden. Dabei geht es zum Beispiel um Effizienzsteigerungen bei Sozialprogrammen, Infrastruktur, Verteidigung, öffentlichen Sicherheit sowie Steuer- und Einnahmeverwaltung. In den USA etwa setzen einige Polizeidienststellen IBM-Analysesysteme ein, um aus polizeilichen Daten, Notrufen und sonstigen Informationen bisher verborgene Zusammenhänge zwischen Straftaten aufzudecken.

Zebra Technologies

Zebra entwickelt und vertreibt Barcode-Scanner, RFID-Lesegeräte, und Coupon-Drucker, die in den verschiedensten Branchen verwendet werden. (Bild: shutterstock)

 

Im Unterschied zu Apple, Nvidia und IBM dürfte Zebra Technologies hierzulande weniger bekannt sein. Dennoch gilt das Unternehmen als einer der wichtigsten Treiber der praxisnahen KI-Entwicklung. Die bereits 1969 gegründete Firma aus Illinois entwickelt und vertreibt unter anderem KI-gestützte RFID-Geräte. Diese Sender-Empfänger-Systeme werden im Einzelhandel oder in der Logistik genutzt, um z.B. Objekte und Waren zu scannen.

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Die Zebra-Kunden können dadurch ihre Arbeitsabläufe vernetzen und den Betrieb optimieren. Nach Angaben des Tech-Konzerns nutzen inzwischen mehr als 10.000 Partner in 100 Ländern die bewährte Hard- und Software von Zebra, um ihre Datenerfassung zu verbessern.

Erst im letzten Jahre hatte Zebra das Roboter-System EMA50 vorgestellt. Dabei handelt es sich um einen Automaten, der in Supermärkten zwischen den Regalen umherfahren soll. Der fahrende Roboter soll beispielsweise erkennen, ob ein Artikel falsch etikettiert wurde, Preisänderungen noch nicht vermerkt wurden oder bestimmte Waren nachgefüllt werden müssen. Mit dem EMA50 starte man in eine neue Ära des Einzelhandels, so die Vision von Zebra.

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