Eckert & Ziegler-Aktie: Neues Verfahren zeigt Erfolge!

Eckert & Ziegler-Aktie: Radboud University Medical Center Niederlande bildet ersten Patienten mit PENTIXAFOR von Eckert & Ziegler ab. Mehr dazu lesen Sie hier!

Das Radboud University Medical Center (RUMC) in Nijmegen, eines der größten Kompetenzzentren für Nebennierenerkrankungen in den Niederlanden, hat im Rahmen der CASTUS-Studie den ersten Patienten mit primärem Aldosteronismus mit dem Ga-68-basierten Diagnostikum PENTIXAFOR behandelt.

Das von PentixaPharm entwickelte PENTIXAFOR ist ein innovativer bildgebender PET-Tracer, der auf den Chemokin-4-Rezeptor (CXCR4) abzielt und zur Diagnose verschiedener onkologischer und entzündlicher Erkrankungen eingesetzt wird. Das auf Ga-68 basierende PET-Radiodiagnostikum hat das Potenzial, die Diagnose dieser Erkrankungen erheblich zu verbessern und die Patienten auf die geeignete Therapie zu verweisen.

Der primäre Aldosteronismus (PA), auch bekannt als Morbus Conn, ist eine Anomalie der Nebenniere, die entweder durch ein einseitiges Aldosteron produzierendes Adenom (APA) oder eine bilaterale Nebennierenhyperplasie (BAH) gekennzeichnet ist. Unabhängig von der Lokalisation des pathologischen Gewebes verursachen Nebennierentumore eine Hypersekretion von Aldosteron, die zu Bluthochdruck führt und daher eng mit einer hohen vaskulären Morbidität verbunden ist. Die Prävalenz der PA bei Patienten mit Bluthochdruck, etwa 20 Millionen Patienten in Deutschland, beträgt etwa 5,9 %. Die Dunkelziffer ist aufgrund der komplizierten und invasiven Standarddiagnostik mittels Nebennierenvenenentnahme (AVS) noch höher.

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Die CASTUS-Studie ist ein klinisches Forschungsprogramm mit dem Ziel, die Genauigkeit von PENTIXAFOR bei der Diagnose des primären Aldosteronismus zu bewerten. Die Ga-68-basierte PET-Röntgendiagnostik wird eingesetzt, um die ein- oder beidseitige Natur der Aldosteron-Hypersekretion bei primärem Aldosteronismus zu erkennen. Dieses Unterscheidungsmerkmal bestimmt das Patientenmanagement und die medizinische Therapie. Im Vergleich zum bisherigen Diagnoseverfahren, bei dem der Hormonspiegel an der Nebenniere mit einem aufwändigen invasiven Katheterverfahren gemessen wird, ist PENTIXAFOR ein nicht-invasives Diagnoseverfahren. Um das Potenzial von PENTIXAFOR zu erforschen, rekrutiert das RUMC bis zu 300 Patienten.

Das RUMC hat mit großem Erfolg mit der Bildgebung des ersten Patienten mit PENTIXAFOR begonnen. Hochauflösende Bilder zeigen das Potenzial der nicht-invasiven PET-Röntgendiagnostik PENTIXAFOR. Einer der Prüfärzte der CASTUS-Studie, Professor J. F. Langenhuijsen, erklärte: „Die hohe Empfindlichkeit von PENTIXAFOR ermöglicht es uns, die Lage des Nebennierentumors viel genauer zu bestimmen und könnte in Zukunft den bisherigen invasiven Goldstandard AVS für die Diagnose ersetzen. Weitere Studien sind erforderlich, um den vielversprechenden prognostischen Wert von PENTIXAFOR zu Beginn oder während der Behandlungsbewertung zu bestimmen.

‚Die Tatsache, dass eines der führenden Zentren in den Niederlanden wie das RUMC beschlossen hat, selbst an PENTIXAFOR zu arbeiten, zeigt das große Interesse an der Suche nach einer neuen Diagnose für Nebennierenerkrankungen und könnte den Weg für weitere therapeutische Alternativen ebnen. Die CASTUS-Studie bietet PentixaPharm die Möglichkeit, zusätzlich zu seiner Kernentwicklungsstrategie in der Onkologie ein weiteres Therapiegebiet zu erschließen“, kommentiert Dr. Hakim Bouterfa, Gründer und Geschäftsführer der PentixaPharm GmbH. Wir freuen uns, dass wir Professor J. F. Langenhuijsen, Professor J. Deinum und Professor M. Gotthardt als leitende Prüfärzte für diese Studie gewinnen konnten.

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Eckert & Ziegler (ISIN DE0005659700, TecDAX), der Inhaber der Rechte an der zugrundeliegenden [68Ga]Ga-PentixaFor PET-Verbindung, unterstützt das RUMC-Team durch die Bereitstellung von PENTIXAFOR. Im Gegenzug erhält Eckert & Ziegler Zugang zu den Studienergebnissen. PENTIXAFOR wird von der Eckert & Ziegler Tochter PentixaPharm GmbH als hochempfindliches Diagnostikum für eine Reihe von hämato-onkologischen Erkrankungen, darunter Myelome und Lymphome, entwickelt.

Die Europäische Arzneimittelagentur (EMA) hat Eckert & Ziegler im Jahr 2021 grünes Licht für den direkten Einstieg in eine klinische Studie der Phase III für PENTIXAFOR gegeben, wodurch sich das Unternehmen eine Reihe von zeitaufwändigen Evaluierungsschritten erspart. Seit Ende Dezember liegt das Studiendesign der Phase III zur Prüfung in Amsterdam vor. Allerdings musste die EMA kürzlich den für den 7. März 2022 geplanten Beginn der Prüfung um zwei Monate verschieben, da eine „außergewöhnlich hohe Anzahl von Anträgen“ auf einen durch Corona dezimierten Pool von Gutachtern traf und die Bearbeitungskapazitäten nicht ausreichten. Die klinische Studie der Phase III soll etwa fünf Monate nach Beginn der Prüfung beginnen und etwa 500 Patienten in einer PAN-Krebsstudie mit europäischer Beteiligung einschließen.

Die CASTUS-Studie wird von ZonMW, der niederländischen nationalen Organisation für Gesundheitsforschung und Innovation im Gesundheitswesen, gefördert.

Über Eckert & Ziegler

Die Eckert & Ziegler Strahlen- und Medizintechnik AG ist mit mehr als 900 Mitarbeitern einer der weltweit größten Anbieter von isotopentechnischen Komponenten für die Nuklearmedizin und Strahlentherapie. Das Unternehmen bietet an seinen weltweiten Standorten Dienstleistungen für Radiopharmazeutika an, von der frühen Entwicklung bis zur Kommerzialisierung. Die Eckert & Ziegler Aktie (ISIN DE0005659700) ist im TecDAX der Deutschen Börse gelistet. Einen Beitrag leisten, Leben zu retten.

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