E.ON-Aktie: Der große Wurf ist das nicht!

E.ON legte am Mittwoch ein durchwachsenes Zahlenwerk vor.

E.ON hat am Mittwoch seine Bilanz zum ersten Quartal 2022 vorgelegt. Kurzum: Das Zahlenwerk war durchwachsen. So konnte der Energiekonzern zwischen Januar und Ende März zwar seinen Umsatz deutlich um 60 Prozent auf 29,5 Milliarden Euro steigern. Das bereinigte Ergebnis EBITDA aber fiel um 14,7 Prozent auf 2,08 Milliarden Euro.

Beim bereinigten Nettogewinn ging es derweil um 16 Prozent auf 679 Millionen Euro abwärts. E.ON begründet den Profitschwund mit dem aktuell turbulenten Marktumfeld. So habe es unter anderem Belastungen durch höhere Beschaffungskosten gegeben, die erst nach dem ersten Quartal an die Kunden weitergegeben werden können. Das heißt: E.ON musste Energiemengen zu höheren Preisen kaufen. Da man diese nicht sofort an die Verbraucher weitergeben konnte, musste man Abstriche bei der Gewinnmarge machen.

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E.ON hält an Prognose für 2022 fest

Im laufenden Quartal und darüber hinaus soll sich das allerdings wieder einpendeln. Entsprechend hat E.ON am Mittwoch seine Prognose für das Gesamtjahr unverändert gelassen. 2022 soll sich der bereinigte Konzernüberschuss zwischen 2,3 und 2,5 Milliarden Euro einpendeln (2021: 2,503 Mrd.). Das EBITDA soll zwischen 7,6 und 7,8 Milliarden Euro (2021: 7,8) liegen. Wichtig: Der Konzern hat die Prognose wegen der immer noch ungewissen Auswirkungen des Ukraine-Kriegs unter Vorbehalt gestellt.

Der Börse fiel es am Mittwoch sichtlich schwer, das Zahlenwerk des Konzerns einzuordnen. Zum Börsenstart krachte die E.ON-Aktie zunächst deutlich ein. Im weiteren Handelsverlauf erholte sich der Kurs wieder und schoss über den Vortageswert. Am Nachmittag verzeichnete das Papier ein Plus von 3,66 Prozent auf 10,2 Euro (16:00 Uhr).

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