Dr. Thorsten Rühl (CSR): Das Ende des (dialektischen) Materialismus

03.02.2022 – Die Corona-Krise hat uns in vielen Lebensbereichen zu einem Umdenken gezwungen: Nicht nur das reibungslose Funktionieren der globalen Lieferketten, sondern auch andere „Selbstverständlichkeiten“ entpuppten sich im Verlauf der Krise als fragil. Fast schon zwangsläufig wurden daher gewohnte Denkansätze auf den Prüfstand gestellt.

Dieses Umdenken wird in der Rückschau möglicherweise einmal zu den positiven Aspekten der gegenwärtigen Krise gezählt werden:

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Was ist wirklich wichtig? Woran haben wir uns einfach nur gewöhnt – obwohl es nicht wirklich wichtig ist und bei näherer Betrachtung vielleicht sogar einen Ballast darstellt? Und vor allen Dingen: Ist die Art und Weise, wie wir die Welt sehen, immer noch die richtige? Richtig im Sinne von: Können die beobachtbaren Dinge in der Welt mit den vorhandenen Erklärungsmodellen zutreffend beschrieben werden? Oder ergeben sich Diskrepanzen zwischen dem, was aufgrund der liebgewonnenen Erklärungsmodelle stattfinden müsste und dem, was tatsächlich passiert? Falls ja, müssen die bestehenden Erklärungsmodelle modifiziert oder durch zutreffendere ersetzt werden.

Der Autor unseres aktuellen Kommentars ist promovierter Physiker und hat u.a. an der University of Washington studiert, wo seinerzeit auch der Physiker Murray Gell-Mann eine Gastvorlesung hielt. Die deutsche Ausgabe seines Buches „Das Quark und der Jaguar. Vom Einfachen zum Komplexen – die Suche nach einer neuen Erklärung der Welt“ erschien nicht nur just zu der Zeit, als der Autor bei Gell-Mann im Hörsaal der „U-Dub“ saß, sondern Gell-Mann erhielt seinen Nobelpreis ausgerechnet in dem Jahr, als der Autor unseres aktuellen CSR Kommentars geboren wurde.

Diese Koinzidenzen sind nicht die einzigen: Murray Gell-Mann kann als idealtypischer Vertreter des sog. reduktionistischen Ansatzes angesehen werden, dem auch der Autor dieser Zeilen bis genau zu jener Zeit als dem seines Erachtens einzigen überhaupt ernstzunehmenden anhing. Und heute?

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Gell-Mann starb 2019 im gesegneten Alter von fast 90 Jahren und mit der im darauf folgenden Jahr über uns hereinbrechenden Corona-Krise drängt sich die folgende Frage geradezu auf: Ist der reduktionistische Ansatz, der unser Leben bis heute so tief beeinflusst hat, dass wir es schon gar nicht mehr bemerken, immer noch „der Richtige“? Oder ist es an der Zeit, diesen ebenfalls zu Grabe zu tragen? Und was hat das Ganze mit Karl Marx zu tun?

Diesen Fragen wollen wir in unserem aktuellen CSR-Kommentar nachgehen. Da das Thema für eine einzelne Ausgabe zu umfangreich ist, wird es Fortsetzungen geben und der Leser möge es entschuldigen, dass der erste Teil mit einem „Cliffhanger“ endet.

Wir wünschen Ihnen eine unterhaltsame Lektüre von Teil 1 unseres CSR-Kommentars „Von Karl Marx zu Max Karl Planck – das Ende des (dialektischen) Materialismus?“

Lesen Sie hier den vollständigen Kommentar "Von Karl Marx zu Max Karl Planck – das Ende des (dialektischen) Materialismus? – Teil 1".


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