Die Rallye kann täuschen – die Zinsmasche

Die Börsenrallye läuft - doch wie stabil ist das Wachstum an den Märkten? Es droht eine Falle bei Carnival und Co.

Liebe Leser,

gute Nachrichten für Sie, wenn Sie Aktionär oder Aktionärin sind. Am Freitag konnte der Dow Jones in den USA erneut ein deutliches Kursplus erzielen und insgesamt sogar ein neues Allzeithoch markieren. Die Voraussetzungen für einen klaren Durchmarsch nach oben sind nun also auf den ersten Blick gegeben.

Auch der Dax konnte zuletzt wieder zulegen und befindet sich auf Rekordniveau. Der Dax könnte nun oberhalb von 16.000 Punkten die nächste Stufe im Aufwärtsmarsch antreten. Erste Stimmen sehen teils deutlich höhere Kurs als lediglich 16.000.

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Die Täuschung

Das Alles beruht zunächst auf einer Täuschung. Die Fed, die US-Zentralbank, hat Mitte der Woche angekündigt, die Staatsanleihenkäufe etwas zu reduzieren. Bis Mitte des kommenden Jahres soll dieses Schuldenprogramm dann sogar bis auf Null zurückgefahren sein. Das könnte zum einen die Zinsen wieder anheben, weil die Geldmenge sich nicht mehr so stark ausweitet wie bislang.

Auf der anderen Seite kann dies auch zusätzlich auf diese Weise wie versprochen und erhofft die Inflationsrate senken. Also ist alles gut?

Das sehen kritische Geister etwas anders. Die Krise ist damit nicht überwunden. Die Krise ist vielmehr lediglich symptomatisch etwas angegangen worden.

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Die Inflationsrate ist in den USA mit 5,5 % und in Deutschland mit 4,5 % exorbitant hoch. Die raten sind so hoch wie seit langen Jahren nicht mehr. Bis dato wurde den Menschen in Deutschland gesagt, die Inflationsrate würde schnell wieder sinken. Sie ist lediglich wegen der Basiseffekte so hoch gewesen, heißt es. Im Juli 2020 war die Mehrwertsteuer gesenkt worden und 2021 wieder angehoben worden.

Damit sollte die Corona-Krise aufgefangen werden, was auch leidlich gelang. Der Rückschlag wirtschaftlicher Natur war lange nicht so stark wie befürchtet. Rechnerisch steigen auf diese Weise die Inflationsraten tatsächlich deutlich. Nur: Dieser Effekt müsste schon vorbei sein. Denn die Mehrwertsteuersenkung und -erhöhung fand jeweils im Juli statt. Die Effekte resultieren, so die zweite Theorie, (auch) wegen der hohen Rohstoffpreise und den Lieferkettenmängeln.

Dabei gehe ich mit. Dies ist preissteigernd, weil die knappen Rohstoffe dennoch benötigt werden und damit die Produktionspreise erhöhen. Aber bleibt es dabei? Zumindest die Europäische Zentralbank (EZB) scheint dies anders zu sehen als vor kurzem verkündet. Deren Vize De Guindos gab nun bekannt, die Inflationsrate würde 2022 vielleicht doch nicht so stark sinken wie bis dato erhofft.

Na endlich, möchte man dem Funktionär zurufen. Denn auch in den USA werden die Zinsen nicht so stark steigen wie nötig. Die Fed reduziert den Anleihenkauf etwas, der allerdings setzt sich aktuell noch immer fort. Damit wird sich die Geldmenge weiter erhöhen und somit auch die Inflationsrate im Kern zumindest unterstützen.

Steigt die Inflationsrate in den USA nicht, wäre dies sogar fast eine gute Nachricht. Bei steigender Geldmenge müssen Sie sowohl in den USA wie auch in Europa bzw. der Euro-Zone mit einem weiter kletternden Preisdruck rechnen. Die Aktienbörsen scheren sich darum nicht. Sie spielen die Kurse so durch, als sei die Entwicklung bei den Zinsen / Schulden auch nur in irgendeiner Weise positiv und positiv messbar.

Das große Erwachen kann deshalb kommen. Aktien wie die der Wasserstoff-Werte Plug Power, vom Reiseveranstalter Carnival oder auch von BioNTech und Co. Können rasch sinken. Greifen Sie zu Unternehmen, die auf jeden Fall Unternehmensgewinne erzielen. Dies sind etwa Munich Re und Co.

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