Die große Spannung: Was jetzt die beste Strategie ist

Liebe Leser,

in der vergangenen Woche hatte ich noch den Zusammenhang zwischen der Ölpreisentwicklung und dem Markt betont. Wäre es danach gegangen, dann hätten wir eine abenteuerliche Schwankungsbreite erlebt, die selbst für das Corona-Zeitalter neu wäre. Der Ölpreis ist bedingt durch Terminmarkt-Vorgänge zuletzt einmal unter die Nulllinie gerutscht. Ich kann mich nicht daran erinnern, solche Zeiten einmal erlebt zu haben.

Die Märkte haben den kurzfristigen Ausfall glücklicherweise schnell wieder verdaut. Es geht zumindest recht gemäßigt zu.

Ölpreis: Dax blieb vergleichsweise „ruhig“

Quelle: www.onvista.de, eigene Bearbeitung

Die Kurse hätten infolge einer Panikattacke auch massiv fallen können. Insofern haben wir an dieser Stelle entweder Glück gehabt – oder der Markt zeigt, dass er sich noch vergleichsweise stabilisieren konnte.

Allerdings gab es zwischenzeitlich schlechte Daten aus der Wirtschaft. Der GfK-Index, der das Konsumklima durch Umfragen messen soll, ist in einer Weise zusammengebrochen, die es in Deutschland noch nie gab.

Konsumklima in Deutschland ist zusammengebrochen…

Quelle: de.statista.com

Auf der anderen Seite zeigte eine Umfrage aus den USA, dass das Verbrauchervertrauen größer ist als gedacht. Insofern haben sich die ungünstigen und die günstigen Nachrichten durchaus die Waage gehalten. Unter dem Strich steht: Der Markt wartet die Entwicklung nun zunächst einfach ab.

Ob dies gut ist, sei dahingestellt. Denn die Unternehmensnachrichten, die von einem Rückgang kündigen, werden in den kommenden Wochen und wahrscheinlich noch Monaten eher zunehmen. Die Lufthansa hat in Deutschland etwa aktuell angekündigt, die Passagierzahlen würden erst im Jahr 2023 wieder so hoch sein wie vor der Corona-Krise.

American Express hat in den USA einen dramatischen Gewinneinbruch gemeldet. Die schlechten Nachrichten werden sich fortsetzen.

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Die Frage aller Fragen ist, ob das bereits „eingepreist“ ist. Das weiß kein Analyst, weil niemand alle Unternehmensdaten, die sich jetzt offenbaren, auch nur annähernd vorhersagen kann. Das Corona-Zeitalter hat alle Prognosen hinfällig werden lassen.

Nähern wir uns daher vorsichtig mit der Charttechnik möglichen Investitionschancen oder -risiken.

Dax vs. MSCI World über drei Jahre – Noch ist der Einbruch nicht katastrophal

Quelle: www.onvista.de, eigene Bearbeitung

Wir können davon ausgehen, dass die jüngste Erholung im Dax und im MSCi World nun nicht direkt wieder nach oben führt. Dennoch wertet der Markt offenbar die Entwicklung noch als überschaubar.

Die Weltwirtschaft soll etwa um 5 % bis (maximal) 10 % Minus produzieren. Dies wiederum wäre deutlich mehr als das, was die Weltwirtschaft von Mitte 2018 bis heute in fast zwei Jahren geleistet hat. Die Zahlen für einen solchen Abschnitt liegen nicht vor. Ich rechne aber mit maximal etwa 3,5 % positiver Wirtschaftsleistung.

Der Gesamtmarkt wäre also bezogen auf das Ende des Jahres 2018 noch „fair“ bewertet, sofern die Einschätzung zur Wirtschaftsleistung stimmt. Ginge es an den Finanzmärkten komplett rational zu, dürften die Kurse aus Sorge zunächst nicht steigen – allerdings kommt ein entscheidender Faktor dazu, der zu steigenden Notierungen führen kann: Die Regierungen und Zentralbanken pumpen enorm hohe Summen in die Märkte.

Vor diesem Hintergrund kann sich zum einen die Wirtschaft deutlich einfacher wieder aus der Krise befreien, wenn die Produktion recht schnell wieder anzieht. Auf der anderen Seite fließt das Geld in Form von liquiden Mitteln auch schnell wieder an die Aktienmärkte – oder in Maschinen-Investitionen und von dort in die Aktienmärkte.

Das große Warten…

Jetzt gibt es zahlreiche neue Modellrechnungen. Dennoch dürfte das große Warten beginnen, wie sich die volkswirtschaftlichen Faktoren tatsächlich entwickeln. Doch:

  • Deutschland wird mit hoher Sicherheit mehr als 80 % des jährlichen BIPs als Schulden aufbauen. Aktuell notiert der Gesamtschuldenstand auf 59 %.

Damit sind wir noch ausgezeichnet aufgestellt. Die konservativen Schätzungen der vergangenen Wochen spiegeln sich in dieser Grafik, die zeigt, wie stark di eSchulden steigen werden.

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Corona-Krise und die steigenden Staatsschulden

Quelle: de.statista.com

Gerade bei uns in Deutschland wird sehr viel Geld in die Märkte fließen, wie wir am Anteil des Bruttoinlandsproduktes (BIP) sehen.

Die Corona-Kosten der Aktivitäten des deutschen Staates

Quelle: de.statista.com

Vor diesem Hintergrund also, einer wahrscheinlich noch deutlich schneller steigenden Staatsverschuldung und sinkenden Unternehmensgewinnen bis hin zu -verlusten, werden sich die Börsen wahrscheinlich noch recht schwankend präsentieren. Dabei bleibe ich bei den Hinweisen, die ich in den vergangenen Wochen einige Male hier formuliert habe:

Die Börsen erholen sich jeweils, unter anderem deshalb, weil vor allem Unternehmen – und deren Mitarbeiter – produktiv sind und Gewinne erzeugen. Staatliche Rettungsaktionen können lediglich den gröbsten Einkommensausfällen entgegenstehen, wobei ich der Überzeugung bin, dass diese Form der Hilfe bald schon nicht mehr fortgeführt werden kann.

Schaffen die Unternehmen also den Turnaround, dann dürften hier vor allem an den Börsen die Bewertungen nachziehen. Dies wäre typisch für die Krisen der vergangenen Jahrzehnte.

Sie können hier mit Investitionen in den breiten Markt dabei sein. Gerade Fonds bzw. börsengehandelte ETFs auf Indizes stellen eine deutlich sicherere Variante dar als die Investition in einzelne Unternehmen. Entscheidend ist und bleibt lediglich die Frage, ob Sie auf der ganzen Welt aktiv sein möchten oder regional begrenzt.

Angesichts der Unsicherheit, die auf Basis der aktuellen Datenlage von Asien ausgeht, empfehle ich vor allem Investitionen im Westen der Erdkugel. Dies kann auf die europäischen Indizes, auf die deutschen Indizes oder in den USA geschehen – die Investitionen sind relativ gut abgesichert.

Sparpläne bei größerer Unsicherheit

Wer unsicher ist, kann dabei Sparpläne wählen, wie ich sie vor wenigen Wochen dargestellt habe. Sparpläne haben den Vorteil, dass Sie zu unterschiedlichen Zeitpunkten kleine Beträge investieren. Damit sind Sie weitgehend unabhängig davon, den besten oder einen schlechten Zeitpunkt für die Investition zu wählen.

Auf der anderen Seite stehen Einmal-Investitionen mit größeren Beträgen. Diese Einmalinvestitionen sind am Ende sogar etwas günstiger, weil die Transaktionskosten an den Börsen und Banken typischerweise etwas günstiger ausfallen.

Eine dritte Variante ist die Frage, ob Sie in einen oder in mehrere Märkte investieren wollen. Vor einer Woche habe ich Ihnen eine Vorgehensweise vorgestellt, bei der Sie fünf Teile eines Vermögens in den Dow Jones aus den USA investieren können, drei Teile in den Dax und zwei Teile in den Euro Stoxx 50.

Eine „Empfehlung“ in dem Sinne, was die beste Anlagestrategie ist, wäre in unsicheren Zeiten nicht angemessen. Klar ist aber, dass die US-Wirtschaft funktionieren muss, wenn die Weltwirtschaft und davon ausgehend auch die Börsen gute Ergebnisse bringen sollen. Es ist eine notwendige Voraussetzung, dass die US-Unternehmen Geld verdienen. Geschieht dies, wird auch der Dow Jones sich erholen /bzw. noch besser performen als aktuell ohnehin. Geschieht dies nicht, werden auch die anderen Märkte sich nicht dauerhaft erholen können, da 25 % der Weltwirtschaftsleistung noch immer von der Wirtschaft in den USA abhängen.

Deshalb wähle ich heute als „Modell“ eine Investition in den USA aus, da hier der Kern des Wiederaufbaus erfolgen sollte. Nachdem Sie in der vergangenen Woche über einen ETF auf den Dow Jones lesen konnten, ist heute ein ETF auf den marktbreiteren S&P 500 sinnvoll.

S&P 500 im „iShares Core – S&P 500 UCITS ETF“, ISIN: IE00B5BMR087, 3 Jahre

Quelle: www.onvista.de, eigene Bearbeitung

Die Entwicklung zeigt, dass der Index wie auch der ETF auf lange Sicht noch relativ gut funktionieren. Es fehlt zudem nur ein kleiner Sprung, bis der ETF seinen eigenen technischen Trend-Indikator „GD200“ überwinden würde. Das würde nach dem Verständnis der technischen Analyse auch bedeuten, dass die Kurse vor einem weiteren Ausbruch nach oben stehen.

Vorteile des ETF:

  • Die Aktien werden vollständig im ETF aufgenommen, es gibt keine „synthetische Nachbildung“
  • Der ETF behält die Ausschüttungen ein, reinvestiert Dividenden also. Das wiederum fördert den Zins- und Zinseszinseffekt und damit den Vermögensaufbau.
  • Die Renditen – des S&P 500 – sind relativ stabil Innerhalb der vergangenen vier Monate seit Jahresbeginn verlor der ETF „nur“ 8,44 %. Innerhalb eines Krisenjahres ist dies ein moderater Rücksetzer. Im Jahr zuvor hatte der ETF wie auch der Index mehr als 33 % gewonnen.
  • In den vergangenen drei Jahren ging es unter dem Strich um 25,34 % nach oben. Dies entspricht einer realen Jahresrendite von etwa 7,8 % p.a.
  • Der ETF ist vergleichsweise kostengünstig: Die TER, d. h. die „Gesamtkostenquote“ beläuft sich auf lediglich 0,07 % p.a. Damit ist der ETF in dieser Klasse die günstigste Anlagemöglichkeit.

Der ETF ist jederzeit an den Börsen handelbar. Dabei können Sie das Risiko wie bei Aktien-Investitionen begrenzen, indem Sie mit Stop-Loss-Limits agieren – bzw. am besten sogar mit sogenannten „mentalen Stop-Loss“-Limits. Dies sind Kurse, zu denen Sie prüfen, ob sich ein Verkauf lohnt. Beim S&P 500 etwa wäre aus meiner Sicht ein Abwärtstrend zu erwarten, wenn die Kurse des Index auf weniger als 2.200 Punkte rutschen. Daher können Sie diese Untergrenze notieren – und dann entscheiden, wieviel Risiko Sie eingehen möchte und wie langfristig Sie investieren. Es gilt: Je länger Sie investieren, desto größer können die Korrekturen sein, ohne dass sich an der grundsätzlichen Chance für Sie etwas ändert.

Ich wünsche Ihnen ein gutes Händchen bei der Fonds-Investition und dazu noch körperliches Wohlergehen bei hoffentlich strahlendem Wetter.

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