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Die Aktie des Tages: Salesforce – die Gunst der Stunde!

Salesforce hat die Situation genutzt und ein neues Aktienrückkaufprogramm angekündigt. Das sollten Sie dabei beachten:

Liebe Leser,

die Salesforce-Aktie befindet sich weiterhin im Abwärtstrend. In der abgelaufenen Woche musste der Konzern erneut seine Prognosen kürzen und demnach eine Gewinnwarnung aussprechen – im Anschluss schicken Anleger das Papier um über 5 Prozent Richtung Süden. Wie Sie es bereits gewohnt sind, lesen wir bei der Aktie des Tages zwischen den Zeilen und stellen uns die Fragen: Was steckt eigentlich hinter Salesforce? Wie sind die Perspektiven am Markt? Ich wünsche Ihnen viel Spaß beim Lesen der heutigen Salesforce-Analyse.

Salesforce-Aktie: Kursschwäche übertrieben?

Zum Abschluss der jüngsten Handelswoche ist die Salesforce-Aktie erneut in den Fokus einiger Analysten geraten. Die Investmentbank Goldman Sachs hat dabei die Einstufung zwar auf der „Conviction Buy List“ belassen, aber das Kursziel von 340 auf 320 Dollar gekürzt. Nach der Expertenmeinung von Kash Rangan sei die Kursschwäche nach dem gesenkten Ausblick übertrieben gewesen. Positiv hervorzuheben sei demnach die Bestätigung des Margenziels für das kommende Jahr. Alles in allem verfüge das Unternehmen über zahlreiche Stellschrauben, um die Profitabilitätsziele zu erreichen.

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Kursziel nach unten angepasst!

Die Salesforce-Aktie ist zudem in den Fokus der Schweizer Großbank UBS geraten. Doch der Analyst Karl Keirstead vertritt eine andere Position: Nach den Quartalszahlen wurde die Einstufung auf „Neutral“ belassen und das Kursziel von 190 auf 180 Dollar angepasst. Der Hintergrund: Das Ausmaß der gekürzten Prognosen sei größer als von ihm gedacht.

Sie haben Potenzial!

Abschließend blicken wir noch auf die Einschätzung aus dem Hause Barclays. Hier wurde die Einstufung der Salesforce-Aktie auf „Overweight“ belassen, aber das Kursziel von 218 auf 202 Dollar gesenkt. Durch die neuen Zahlen zum 2. Quartal erinnere der Softwarekonzern die Investoren an die weltweite Konjunkturabkühlung, schrieb der Experte Raimo Lenschow in seiner Studie. Doch dank des Potenzials, die Margen aus eigener Kraft zu steigern und die Fixierung eines Aktienrückkaufprogramms, sollte sich die Aktie überdurchschnittlich entwickeln.

Was macht das Unternehmen?

Salesforce ist ein B2B-Softwarehersteller, der sich auf Customer-Relationship-Management-Softwares (CRM) spezialisiert hat. Das Besondere dabei ist, dass das Produkt an die Kunden im Abo verkauft wird. Das bedeutet, wenn sich ein Kunde einmal für das System entscheidet, kann man sich nur wieder schwer davon lösen. Dazu sind die Erlöse unter „normalen“ Marktbedingungen, gut kalkulierbar. Doch der Markt ist durchaus umkämpft. Alleine knapp 40 Prozent des Marktes werden von SAP, Oracle, Microsoft, Adobe und Salesforce abgedeckt, wobei letzteres knapp 19,5 Prozent des Marktes abdeckt. Insgesamt weist der Markt eine jährliche durchschnittliche Wachstumsrate von 14 Prozent aus.

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Eine logische Schlussfolgerung!

Salesforce hat das erste Aktienrückkaufprogramm angekündigt und die Gunst der Stunde genutzt. Das Unternehmen sitzt auf einigen Cash-Reserven, die derzeit schlecht verzinst sind. Doch aufgrund der aktuellen Marktlage ergibt es wenig Sinn das Kapital in neue Projekte zu investieren, obwohl sich die Kassen weiter füllen. Wenn dann aufgrund temporärer Krisen der Aktienkurs teilweise um 50 Prozent sinkt, kann es durchaus sinnvoll sein, eigene Aktien zu günstigen Einstiegspreisen einzusammeln und zu vernichten. Die Effekte: Der Gewinn muss auf weniger Aktien verteilt werden, wodurch die Bewertung sinkt und die Dividenden-Summe wird auf weniger Aktien verteilt. Das sorgt für steigende Dividendenrenditen. Wir als Aktionäre profitieren von beiden Effekten. Allerdings schüttet Salesforce noch keine Dividenden aus.

Anleger sind enttäuscht!

Durch den starken Dollar und einer schweren Konkurrenzlage im Cloud-Geschäft musste Salesforce seine Umsatzprognose erneut senken. Nach Börsenschluss in der vergangenen Woche hat der Konzern seine avisierten Erlöse angepasst. Zuvor hatte Salesforce noch mit einer Spanne zwischen 30,9 und 32 Milliarden Dollar gerechnet. Doch mit der Veröffentlichung wurde bekannt gegeben, dass man umsatzseitig noch mit maximal 31 Milliarden Dollar rechne. Im Anschluss korrigierte die Salesforce-Aktie um über 5 Prozent nach unten.

Nettogewinn bricht ein!

Doch wie hat der Konzern im jüngst abgelaufenen Quartal abgeschnitten? Hier steigerte Salesforce seinen Umsatz im Jahresvergleich um 22 Prozent auf 7,7 Milliarden Dollar. Doch aufgrund höherer Kosten und einer schwächeren Entwicklung der strategischen Investments brach der Nettogewinn ein. In Zahlen konnte der Konzern im vergangenen Jahr noch 535 Millionen Dollar ausweisen. In diesem Jahr standen 68 Millionen Dollar zu Buche. Für den weiteren Jahresverlauf rechnet das Management mit erheblichen Belastungen, getrieben durch den starken Dollar, der die Auslandseinnahmen verringert.

Das durchschnittliche Kursziel von Salesforce!

Derzeit wird die Salesforce-Aktie von satten 50 Analysten der führenden Häuser gedeckt. Dabei sind 44 Experten der Meinung, dass Anleger die Aktie weiterhin kaufen sollten. Auch sind 5 „Hold“-Ratings am Markt platziert, wodurch sich 1 „Sell“-Rating ergibt. Das durchschnittliche Kursziel der Salesforce-Aktie beläuft sich dabei auf 229 Dollar pro Anteilschein. Gemessen am gestrigen Schlusskurs ergibt sich ein weiteres Aufwärtspotenzial in Höhe von 38,6 Prozent. Das höchste Kursziel beläuft sich auf 385 Dollar pro Anteilschein.

Salesforce Aktie Chart
1T
1W
3M
6M.
1J
5J
max

Fazit des Tages!

Das Geschäft von Salesforce zählt mittlerweile über 150.000 Kunden. Dabei ist diese Lösung einer der beliebtesten am Markt. Unter anderem ist dies auf die Fokussierung des Vertriebs zurückzuführen. Denn gerade hier investieren Unternehmen sehr gerne. Mittlerweile konnte sich das Unternehmen in diesem Bereich einen Wettbewerbsvorsprung erarbeiten. Doch muss man dazu sagen, dass die Gewinne wie bereits beschrieben im Vergleich sehr gering sind.

Allerdings besteht perspektivisch weiterhin die Möglichkeit, die Margen aus eigener Kraft zu steigern. Dies ist ein deutlich positiver Faktor für langfristig orientierte Investoren. Beachtlich dabei: Salesforce hat die Gunst der Stunde genutzt und ein Aktienrückkaufprogramm auferlegt. Der Abwärtstrend hält weiterhin an und wird sich meines Erachtens erst umkehren, wenn die Inflation wieder nachhaltig abnimmt. Wann das passiert, kann niemand prognostizieren. Langfristig orientiere Anleger behalten nach der Meinung einiger Analysten das Papier weiterhin im Auge. Aktuell muss demnach nichts überstürzt werden.

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